Ruhr-Universität
Übergriffigkeit
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Um beispielsweise mit Formen von Übergriffen umzugehen und Betroffenen Unterstützung zu leisten, gründeten Frauen* an der RUB das Autonome Frauen*Lesbenreferat.

Ameisen kämpfen um ihr Revier
Größe sagt nichts aus! Manchmal ist es die schiere Masse an Gegnern, die einen viel größeren Kontrahenten in die Flucht schlägt. Deshalb können Ameisen einen Elefanten von ihrem Wunsch-Futterplatz vertreiben. Bild: Hager

Forschung. Ameisen gegen Elefanten – das klingt nach einem unfairen Kampf. Tatsächlich behaupten sich die kleinen Krabbler aber tapfer gegen den Giganten.

Elefanten sind gemeinhin die friedfertigen Pflanzenfresser. Doof nur, wenn in der Wunschmahlzeit, einem leckeren Akazienbaum, ein Haufen kleiner Ameisen sitzt, der es überhaupt nicht gut findet, wenn der Dickhäuter den eigenen Wohnraum und die Verpflegung aufisst. Das gefällt den Baumbewohnern natürlich nicht, also wird mit geballter Krabbelkraft auf den Angreifer losgegangen.
Wie das Forscher*innenteam auf das vermeintlich unfaire Duell aufmerksam geworden ist, sogar selbst attackiert wurde und am Ende eine falsche Annahme in der Forschung richtigstellen konnte, lest Ihr hier.

:Die Redaktion

Ameisen verteidigen ihren Lebensraum – sogar gegen Elefanten
Akazien-Ameisen im Angriffsmodus: Um ihren Lebensraum zu verteidigen, rennen die kleinen Sechsbeiner in das Gesicht ihrer Angreifer und beißen sie, um sie in die Flucht zu schlagen. Bild: Hager

Forschung. Akazien-Ameisen verteidigen ihre Heimat, die Akazien, unter Einsatz ihres Lebens. Wie sie Fressfeinde des Baumes von Wind unterscheiden, haben Biolog*innen der RUB untersucht – obwohl sie eigentlich wegen anderer Insekten in Kenia waren.

Forschungsergebnisse lassen hoffen
Neue Verfahren entwickelt: Samir El-Mashtoly (rechts) und Klaus Gerwert im Labor an der Ruhr-Universität Bochum.  Bild: © Michael Schwettmann

Forschung. Biophysikern der RUB ist es gelungen, mittels Mikroskopieverfahren Resistenzen von Tumorzellen gegen Krebsmedikamente nachzuweisen. Ein bisher einmaliger Vorgang.

Tierversuche sind nicht mehr zeitgemäß

Kommentar. An der RUB müssen jährlich etwa 20.000 Tiere im Namen der Wissenschaft sterben. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Der Campus-Kampf gegen Studiengebühren und für selbstbestimmtes Lernen
Querforum im Wandel der Zeit: Vom Protestplatz zum hochpreisigen CampusCafé. Foto: Archiv (:bsz 695)

Besetzung. Vor etwa 11 Jahren besetzten Studierende der RUB das heutige QWest und protestierten so gegen Studiengebühren und für freie Bildung.

 
:bsz-Interview mit dem „Unterstützungskreis Politikverbot“ - Teil 1
So kann sie aussehen: Die unpolitische Uni. Karikatur: kac

Auf keine Widerstände gestoßen: So schätzen Jens und Tim vom „Unterstützungskreis Politikverbot“ die bisherige Resonanz ihrer Flugblattverteilung  ein, mit der sie die Vertreibung aller politischen Strukturen auf dem Campus fordern. Wir sprachen mit ihnen über Linksextremismus, Bücherverbannung und die taktische Wichtigkeit eines langsamen Bewusstseinsprozesses.

Keine Meinung ist auch eine Meinung

Bekenntnis gegen „schöne Seelen“: bentWarum es trotz Regelstudienzeitdrill, „Postideologie“ und anderen Verheißungen dann doch nicht ohne studentische politische Haltung geht.

Bezirksvertretung Bochum Süd lehnt Campus-Quartier-Pläne einstimmig ab – Grüne halten im Ratsausschuss dagegen
Initiative „Pro Lennershof“:  Seit mehr als fünf Jahren aktiv. – Foto: USch

Ein Gespenst geht seit nunmehr sechs Jahren um in Bochum-Querenburg; während die Ruhr-Universität mit dem „Gesundheitscampus“ nach Westen expandiert, soll im Rahmen des „Masterplans Universität-Stadt“ auch östlich der RUB mit dem „Campus-Quartier Lennershof“ ein großes Areal für „universitäre Einrichtungen“ erschlossen werden – und dabei auf bestehende Siedlungsstrukturen kaum Rücksicht genommen werden. Gegenüber den ein- bis zweigeschossigen Wohngebäude im Plangebiet, die laut Bebauungsplan „nicht mehr den aktuellen Wohnbedürfnissen“ entsprechen, wird durchschnittlich eine doppelte Geschosshöhe angestrebt. Zudem sollen Bürogebäude und sogar ein Hotel für GastdozentInnen („Boarding House“) in dem Wohngebiet angesiedelt werden, wenn es nach den ursprünglichen Plänen des Investors VBW (Verein für Bauen und Wohnen) sowie der Stadtverwaltung ginge. Doch aktuell erhielt die Planung einen nachhaltigen Dämpfer: Bezirksvertretung und Planungsausschuss legten das Ganze einstweilen auf Eis, während ausgerechnet ein Ausschussmitglied der Grünen, Martina Foltys-Banning (zugleich Mitglied im VBW-Aufsichtsrat) an der Planung festhalten will.

Studentische Senatsfraktion gegen Wiederwahl von Prorektorin Wilkens

Mangelnde Transparenz und schlechte Kommunikation: So lautet die Kritik der studentischen Senatsfraktion nach der Wiederwahl von Prorektorin Prof. Uta Wilkens. Der Senat der RUB hat die vom Hochschulrat gewählten ProrektorInnen am Donnerstag, 23. Oktober, bestätigt, womit Prof. Uta Wilkens und Prof. Wilhelm Löwenstein im Amt bleiben. Prof. Andreas Ostendorf ist als neuer Prorektor für die Forschung gewählt. Bereits zuvor ging ein Vorschlag des Hochschulrats für die Prorektoren an die Hochschulkommission.

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