Ruhr-Universität Bochum
Hochschulwahlversammlung wählte Prof. Axel Schölmerich

Der nächste Rektor der Ruhr-Universität Bochum heißt Prof. Axel Schölmerich. Am 13. Juli wählte die Hochschulwahlversammlung, bestehend aus VertreterInnen von Hochschulrat und Senat, den Entwicklungspsychologen zum Nachfolger des amtierenden Prof. Elmar Weiler, der seine zweite Amtszeit mit dem Sommersemester vorzeitig beendet.

Der neue RUB-Rektor Prof. Axel Schölmerich sprach mit der :bsz über Exzellenz, Auslandssemester und Onlinekurse
The Once and Future Rector: Amtsinhaber Elmar Weiler (l.) und sein frischgewählter Nachfolger Axel Schölmerich im Gespräch über die Zukunft der RUB. Foto: joop

In den kommenden sechs Jahren wird Prof. Axel Schölmerich der Ruhr-Universität Bochum vorstehen. Nach seiner Wahl zum Rektor hat die :bsz mit ihm gesprochen.

:bsz: Sie sind vergangenen Montag zum Rektor der Ruhr-Uni gewählt worden. Erst einmal herzlichen Glückwunsch dazu. Mit was für Zielen gehen Sie in Ihr neues Amt?

Schölmerich: Es geht darum, die Ruhr-Universität Bochum im Sinne der in den letzten Jahren entwickelten Perspektiven weiter voranzubringen. Zentral sind für uns weitere Erfolge in der Spitzenforschung, sowohl in der Vielfalt einzelner Projekte als auch der mächtigen Kombination thematischer Verbünde. Von den Erfolgen in der Forschung hängt die Realisierbarkeit weiterer Ziele wie hervorragende akademische Lehre, internationale Orientierung und Sicherung der Stellung der RUB im Land NRW ab. 

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode XVI: MZ-Beirat – Die studentische Stimme im Beirat des Musischen Zentrums
Das ist das Gesicht zur unserer Studi-Stimme im Beirat: Birk-André Hildebrandt. Foto: kac

Was wäre die Uni ohne das Musische Zentrum, in dem wir mit Musik, Fotografie, Malerei und Schauspiel unseren Ausgleich zum Lernen finden können? Was im MZ getan wird, entscheidet der Beirat des MZ. Aber woher sollen die MitarbeiterInnen und Lehrkräfte wissen, was Studierende brauchen oder möchten? Dafür haben wir Birk-André Hildebrandt als studentisches Mitglied im Beirat sitzen.

VRR-Semesterticketabstimmung: Wer nicht wählen geht, hat verloren!
Ein Kreuzchen setzen: Geh wählen und bestimme mit. Illustration: kac
In zwei Wochen ist es soweit und sowohl der AStA als auch das Studierendenparlament (StuPa) rufen Euch dazu auf, für oder gegen das Semesterticket zu stimmen. Vom 22. bis 26. Juni liegt es an uns Studierenden, was mit unserem Ticket geschieht. Ja oder Nein – Ihr entscheidet!
Alumnifeste auf dem Campus: Die Ruhr-Universität lud zum 50. Geburtstag
Große Grillfeiern dank gutem Wetter: Wie hier in der Fakultät für Elektrotechnik fanden auf dem gesamten Campus Alumnifeste der einzelnen Fakultäten statt. 	Foto: tims

Im Rahmen des großen RUB50-Jubiläumswochenendes fanden neben der RUB50-Gala, der BlauPause und dem offziellen Festakt auch die Alumni-Treffen der einzelnen Fakultäten statt. Dort trafen sich die ehemaligen „Zöglinge“ der RUB, um gemeinsam den 50. Geburtstag ihrer Alma Mater zu feiern. Neben Postern, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten – bei sonnigen 33 Grad.

Bis zur BlauPause: Gruppe „Bunt statt Grau“ gestaltet Sitzgruppen vor GA
Vorher/Nachher: Das Wandbild oben wurde letzten Juni übermalt. Nun soll das Original wiederhergestellt werden. Foto: tims

Im Juni 2014 sorgte die Übermalung des Wandgemäldes „Träume, Ängste, Hoffnungen“ am Flachbau vor NA 02 durch den Schriftzug „HOPE“ für Aufsehen. Ursache war die Übermalung des 1979 entstandenen Werks des Bochumer Künstlers Bernd Figgemeier auf Beschluss der Univerwaltung. Maßgeblich sei gewesen, dass die Kunst „nicht offiziell registriert“ war. Ein Jahr später, am 50. RUB-Jubiläumstag (6. Juni), sollte im Rahmen einer Malaktion das Wandgemälde wiederherstellt werden – doch das Rektorat ruderte zurück.

Im Vorfeld der BlauPause sprechen immer mehr studentische Organisationen ihre Ablehnung aus
Der VDSt Breslau-Bochum: Der laut „akduell“ „derzeit am offensten rechts auftretende Zusammenschluss“.  Foto: mar

Je näher die BlauPause rückt, umso heftiger wird die Burschenschaftsfrage  diskutiert. Das StuPa fasste den folgenden  Beschluss: „Das Studierendenparlament lehnt Burschenschaften, Studentenverbindungen und Corps entschieden ab.“ Das Protestplenum macht mit Flugblättern Stimmung gegen die Verbindungen. Die Fachschaften stimmten am Montag (Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest)  in der FSVK über einen offenen Brief zum Thema ab. Eindeutig Stellung bezog auch die Studizeitung der Uni Duisburg-Essen mit der Schlagzeile: „RUB bietet Burschen Bühne“.

Wettbewerb Bochums Bücher: Skulpturen werden enthüllt
Die RUB in den Augen der „Bochums Bücher“-AktionsteilnehmerInnen: Hort der Wissenschaft, der Kunst, des Latinums – und Zuhause.  Fotos: bk

Überdimensionale Bücher sind auf dem Campus aufgeschlagen. Genau genommen handelt es sich um Skulpturen nach den Entwürfen aus dem zum RUB-Jubiläum ausgeschriebenen Wettbewerb „Bochums Bücher“. Die offizielle Vorstellung ist am 1. Juni vor dem Blue Square.

Der längste Bahnstreik der BRD vorzeitig beendet: Wie war es für Euch?
Nicht meckern: Wenn die einen für ihre Rechte kämpfen, müssen andere Entbehrungen in Kauf nehmen. Karikatur: kac

Der Arbeitskampf der GDL dauerte monatelang; langsam dachten einige von  uns, dass das Ende nicht so schnell in Sicht sein wird – bis dann vergangene Woche GDL-Chef Claus Weselsky die PendlerInnen aufatmen ließ. Da es nun Schlichtungsgespräche gibt, darf es im Zeitraum vom 27. Mai bis  17. Juni keine Streiks geben. Ob es nun wirklich zu einer Einigung bezüglich der Tarifverträge geben wird, ist noch fraglich. Die :bsz hat an der Bochumer, Dortmunder und Uni von Duisburg-Essen Studis gefragt, wie sie die Streiks überstanden haben. Dachten sie, dass er tatsächlich in naher Zukunft endet und ob die Bahn auf die Forderungen der LokführerInnen eingeht?

Studierendenparlament wählt neuen AStA-Vorstand
Die neue Gespann im Studierendenhaus: Jan Heinrich (Finanzreferent) und David Schmidt (Vorsitz) leiten ab sofort die Geschicke des AStA im Vorstand.  Foto: mar

Zweieinhalb Monate nach der Wahl hat das Studierendenparlament in seiner Sitzung am 25. Februar den neuen AStA-Vorstand gewählt, mit David Schmidt und Jan Heinrich als NAWI-Doppelspitze.

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