RUB
Hochschulsport an der RUB: Ein Balanceakt zwischen Angebot und Nachfrage
Auch wenn die Infrastruktur nicht immer optimal ist: Der Philosophie-Student Eduardo Kisse aus Rio de Janeiro jongliert entspannt den Uni-Stress weg. Foto: USch

Mit Einführung der seinerzeit nicht unumstrittenen „Sportkarte“ vor drei Jahren gab es im Hochschulsport an der Ruhr-Uni umfangreiche organisatorische Veränderungen: Seitdem ist der Zugang generell mit einer pro Semester zu entrichtenden Abgabe belegt, die derzeit 15 Euro beträgt; hinzu kommt ein Obolus für 172 der 213 aktuell angebotenen Kurse in 65 Sportarten. Immerhin: Die Entgeltpflicht im Hochschulsport ist zweckgebunden und steht nahezu einer Verdoppelung der Kursplätze gegenüber. Die :bsz hat diesbezüglich nachgehakt und zieht im Gespräch mit der Leiterin des Hochschulsports, Ines Lenze, eine Bilanz der letzten sechs Semester.

Metropolradruhr expandiert – und hinterlässt offene Fragen im StuPa
Schildbürgerstreich? Durchfahrtsverbot am metropolradruhr-Ständer im Uni-Center. - Foto: USch

Auf ein vielfach positives Echo stieß auf der 12. Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) vom 20. November eine Präsentation des Mobilitätsbeauftragten der RUB, Björn Frauendienst, zum aktuellen Stand in Sachen metropolradruhr. Frauendienst hebt gegenüber dem StuPa die bisherigen Erfolge des Projekts hervor: „Wir haben in Bochum mit deutlich weniger Metropolrad-Stationen doppelt soviel rausgeholt als in Dortmund.“ Die landesweit „intensivste Nutzung findet im Ruhrgebiet – und insbesondere in Bochum – statt“, betont der Mobilitätsbeauftragte. Auch der AStA-Vorsitzende Tim Köhler (Jusos) steht voll hinter dem metropolradruhr-Projekt: „Die Univerwaltung, das Akafö und die Stadt Bochum nehmen insgesamt eine Viertelmillion Euro in die Hand, um hier ein gutes Netz aufzubauen.“

Mehr als „Purer Unfug“: Sebastian23 moderiert Bochum und präsentiert neues Buch
Gets him plugged: Moderator Sebastian 23 und Teilsieger Julius Kühn. - Foto: USch

Wenn man schon kein Pech hat, kommt auch noch Glück dazu – da sich der frischgebackene Gewinner der 17. deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry-Slam, der Dortmunder Jan Philipp Zymny, derzeit vor Auftrittsanfragen kaum retten kann, musste der Gewinner von 2008 einspringen: Sebastian23 moderierte am vorvergangenen Sonntag den sehr gut besetzten dritten Song-Slam im „Kugelpudel“. Tags darauf legte der beliebte Bochumer mit der Moderation des fünften Campus-Slams an der RUB im einmal mehr rappelvollen KulturCafé nach. Mit seiner aktuellen Buchpublikation „Purer Unfug“ hält der Multikünstler bei solchen Anlässen zudem immer ein lesenswertes Präsent bereit.

StuPa streitet um umfangreichen Nachtragshaushalt
Fachschaften in Finanznot: Keep on rollin’, Simon! Karikatur: ck

Für vier Steuerjahre rückwirkend will das Finanzamt der Studierendenschaft im laufenden Haushaltsjahr Steuernachzahlungen abknöpfen. Der Grund: Die Umsätze von Fachschaftspartys sollen 2013 rückwirkend für die Jahre 2008 bis 2011 aus Mitteln der Studierendenschaft entrichtet werden. Noch könnte gegen den horrenden Steuerbescheid Widerspruch eingelegt werden. Vorsorglich wurde am 13. November jedoch bereits ein umfassender Nachtragshaushalt im Studierendenparlament (StuPa) auf den Weg gebracht. „Insgesamt werden die Nachforderungen voraussichtlich mit etwa 70.000 Euro im Nachtragshaushalt zu Buche schlagen“, sagte AStA-Finanzreferent Simon Gutleben (Jusos) auf Nachfrage der :bsz. 

Elmar Weiler tritt zum dritten Mal zur Rektorwahl an – wieder ohne GegenkandidatIn
Weiler‘s kann: Elmar Weiler (Mitte) präsentiert zusammen mit Jürgen Schlegel (links) und Prof. Dieter Liermann sein Programm für die nächste Amtszeit. - Foto: mar

Elmar Weiler will zur vorgezogenen Wahl für eine dritte Amtszeit als Rektor der Ruhr-Universität antreten. Bereits am 7. Oktober hat die Findungskommission den alten Rektor zur Wahl vorgeschlagen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni sprach einen Ausschreibungsverzicht aus. Wenn Hochschulrat und Senat in ihren nächsten Sitzungen den Rektor wählen bzw. bestätigen, bleibt der Prof. Dr. Dr. h. c. bis 2017 Oberhaupt der Hochschule. Wie er die Zukunft der RUB zu gestalten gedenke, stellte er in einer öffentlichen Stellungnahme und am  8. November persönlich im Hörsaal HZO 40 vor.

Eröffnet hat die Veranstaltung im nur zu etwa einem Viertel gefüllten – davon lediglich eine Handvoll Studierender – HZO 40 der Vorsitzende des Hochschulrats der RUB, Jürgen Schlegel. Die Findungskommission wollte an der Spitze der Universität einen „Rektor mit Erfahrung, Kontinuität, aber auch mit Visionen“. Die Wahl fiel dann auf den jetzigen, noch bis einschließlich November amtierenden Rektor, Professor Elmar Weiler, der nach einer von ihm gewünschten Bedenkzeit auch vom Senat „mit großer Mehrheit“ angenommen wurde. Dass dieser durchaus Visionen hat, zeigte sich in der Vergangenheit besonders an seinem Festhalten an der Teilnahme an der Exzellenzinitiative; allerdings ist es nie gelungen, die Ruhr-Uni Bochum zur Elite-Universität zu erheben. Auf dieses kostspielige Thema ist Weiler in seiner Rede auch nicht weiter eingegangen – wohl aber auf einen Teilbereich der Exzellenzinitiative, für die die RUB doch gefördert wird: auf die Research School, das Graduiertenkolleg der Uni.

Trotz Hausbrand setzt die OASE ihr Programm fort
Oasenbrand - Illustration: mar

„Die OASE – Ort für Austausch, Studium & Entwicklung ist eine Einrichtung der Zentralen Studienberatung der Ruhr-Universität Bochum. Sie ist ein Ort des Austausches und der gegenseitigen Unterstützung. Mit ihren niedrigschwelligen Angeboten richtet sich die OASE nicht nur an alle nationalen und internationalen Studierenden, sondern auch an alle weiteren Angehörigen der Universität sowie an interessierte Personen aus der Region.“

Vortrag „Wie machen wir Sex sexy?” am 25. November – Madeline Doneit im Gespräch
Will die Menschen zum Sprechen bringen: Madeline Doneit im Interview mit der :bsz. - Foto: as

Die Sexualpädagogin Madeline Doneit hat sich in ihrer Bachelorarbeit mit den Auswirkungen von gesellschaftlichen Machtverhältnissen auf unsere Vorstellungen von Sexualität auseinandergesetzt. Am 25. November wird sie dazu an der RUB einen Vortrag halten. Mit der :bsz sprach sie über ihre „Grauzonen“ und die Notwendigkeit beim Sex zu sprechen.

Burlesques „Theater der Verachteten“ am 9. und 10. November im Musischen Zentrum
„Wenn du Arbeit suchst, bist du im Theater falsch.“ Triops (Rico Großer, l.) führt  Maus (Billy Valentine) in die Truppe ein. - Foto: mar

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie“, dachte sich wohl nicht nur Goethes Mephisto, sondern auch Nathanael Ullmann. So beschloss der Theatermensch, seinem allzu grauen Studium der Theaterwissenschaft eine gehörige Portion Farbe hinzuzufügen. „Theater der Verachteten“ ist die zweite Aufführung des Ensembles ToM – Theater ohne Mittel und bringt am 9. und 10. November im Musischen Zentrum (MZ) der RUB bunt und ganz schön sexy die Frage auf den Tisch, „wie weit man mit dem Schauspiel gehen kann“ (Ullmann).

Aktuelle Entwicklungen zur PCB-Belastung in allen Universitätsgebäuden

Nach Aussagen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) ist der erste Abschnitt der PCB-Sanierungsmaßnahmen in den N-Gebäuden abgeschlossen. Dafür wurden zwischenzeitlich neue Messungen der Giftstoffe in den G-Gebäuden und MA durchgeführt; die Ergebnisse erfordern teilweise sofortige Maßnahmen. Die Arbeitsgruppe „PCB an der RUB“ der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz koordiniert die Sanierungs- und Präventionsmaßnahmen, die studentischen VertreterInnen von AStA und FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) beschäftigen sich ebenfalls mit der Sache. Das Hochschulpolitik-Referat des AStA hat einen PCB-Stammtisch für alle interessierten Studis eingerichtet.

Mit dem Semester begann die Spielzeit der Studiobühne des MZ
Tragen doch nicht etwa das Theater zu Grabe? VertreterInnen der einzelnen Ensembles vor und hinter der Kulisse zu „Zombies – Es leben die Toten!“ Foto: mar

17 Veranstaltungen mit insgesamt 19 Aufführungen, neun Premieren, davon drei von ganz neuen Ensembles, insgesamt 300 Personen auf der Bühne; ganz frische, eigene Produktionen und unbekannte Klassiker; der erste RUB-ImproCup – so präsentiert sich das Programm der Studiobühne des Musischen Zentrums (MZ) im Wintersemester 2013/14. Viel Unterhaltung für wenig Geld. Wir stellen kurz vor, was der wuchtige Klotz an der Unibrücke in den nächsten Monaten für Euch bereit hält.

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