RUB
Nach der StuPa-Debatte ist vor der StuPa-Debatte

Unser Bericht zur letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) in der vergangenen Ausgabe der :bsz hat sich in einem kurzen letzten Absatz mit einer Debatte der ParlamentarierInnen beschäftigt, die das Ring-Festival RUB und die Förderung desselben durch den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) zum Thema hatte.

Edelgard Bulmahn berichtete an der Ruhr-Uni aus der Enquete-Kommission
Wie misst man zukünftig Wohlstand? PoBi-Referentin Lena Borsch begrüßt Edelgard Bulmahn an der RUB. - Foto: AStA RUB

Es sind besondere und große Themen, die den Bundestag bisweilen dazu bewegen, eine Enquete-Kommission einzuberufen. „Enquete“ ist aus dem Französischen übernommen und bedeutet soviel wie „Untersuchung“. Die Aufgabe von Enquete-Kommissionen ist es, grundlegende Fragen der Gesellschaft zu untersuchen und eine Bestandsaufnahme über einen Themenkomplex zu leisten. Auf deren Grundlage sollen dann die Abgeordneten in die Lage versetzt werden, zu neuen Themen, die gesellschaftsweite Relevanz besitzen, konkrete Gesetzentwürfe zu beraten. In diese Kommissionen entsenden alle im Bundestag vertretenen Parteien Abgeordnete und berufen zusätzlich Sachverständige aus der Wissenschaft.

Zombies stürmen am 13. und 14. Juli den Campus
Kampf auf Leben und Untod: Wird sich Alena Jorkowski der Zombiebrut (Caroline Königs) erwehren können? - Foto: mar

Sie werden kommen, jeder weiß es. Die einen nehmen bauliche Maßnahmen vor, um auf ihren Ansturm vorbereitet zu sein, die anderen nehmen noch einmal alles im Leben mit, bevor das Ende naht. Wieder andere sind erstarrt in Furcht und wissen einfach nicht, was sie tun sollen und fügen sich deshalb in ihr Schicksal. Doch alle sind sich sicher, dass der Tag kommen wird, in der nicht nur die Ruhr-Uni überrollt wird von dem Heer träge schlurfender Massen mit dem Verlangen nach immer mehr Hirn: Es naht die Zombie-Apokalypse des doppelten Abiturjahrgangs.

„Bochum schreit nach einem Projekt wie uns!“
Das Projekt macht Schule: Standorte der MentorInnen-Programme in Deutschland. Karte: rockyourlife.de / Google Maps

„Rock Your Life!” nennt sich das neue MentorInnenprogramm in Bochum von StudentInnen für HauptschülerInnen. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, „ehrenamtlich Schüler aus sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Verhältnissen mit einem strukturierten Coachingprozess auf dem Weg in den Beruf zu begleiten.“ Der zweijährige Coachingprozess soll die SchülerInnen dabei unterstützen, ihr individuelles Potential zu entfalten, sie in ihren Fähigkeiten, Talenten und Visionen zu stärken sowie ihre Perspektiven zu erweitern.

Mensa geflutet, Rechenzentrum offline, Stromausfall – War das noch Unwetter oder schon:
Auto lernt schwimmen. Foto: ks
 „Wann kommt die Flut?“, fragten sich in Nordrhein-Westfalen viele, die die massiven Unwetter in Ost- und Süddeutschland auf den Fernsehschirmen mitverfolgen konnten. Mittlerweile wissen wir es: Am 20. Juni wurden auch Bochum und die Ruhr-Universität von den landesweiten Regenmassen heimgesucht. Die „Ruhrnachrichten“ berichten von 412 Unwetter-Einsätzen der Bochumer Feuerwehr. Neben der Ruhr-Universität waren Starlight-Express, das Bochumer Schauspielhaus, aber auch viele Betriebe und Privatwohnungen vor allem im Bochumer Osten und Süden betroffen. 
 
AStA-Referat für Bildungspolitik holt Polit-Profis an die Ruhr-Uni
Hintergrund: Lena Borsch (AStA, Jusos); Vordergrund, v. lks. n. r.: Dennis Rademacher (FDP), Christian Haardt, MdL (CDU), Prof. Dr. Britta Rehder (Moderation), Dr. Joachim Paul, MdL (PIRATEN), Daniela Schneckenburger, MdL (GRÜNE), Axel Schäfer, MdB (SPD). Foto: USch

Nur noch drei Monate sind es bis zur Bundestagswahl am 22. September, und nicht nur JungwählerInnen stehen vor einer schwierigen Entscheidung, in Krisenzeiten die richtige Wahl zu treffen. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen und eine „unmittelbare Interaktion mit PolitikerInnen“ zu ermöglichen, lud das Referat für Politische Bildung des AStAs der Ruhr-Universität Bochum am 18. Juni zu einer kleinen ‚Elefantenrunde‘ mit PolitikerInnen der auf Bundes- oder Landesebene parlamentarisch repräsentierten Parteien ins Hörsaalzentrum Ost der RUB ein. Thematische Schwerpunkte waren die Familien- und Europapolitik, zu der am Ende eine spannende Debatte um die Frage einer eventuellen Öffnung der EU-Außengrenzen entbrannte. 

Hochschulmarketing sorgt für Diskussionen
"Beim Bund ist alles doof!" - Foto: mar

„Bundeswehr – raus aus der Uni“, hallten die Sprechchöre von rund 40 Protestierenden am 11. Juni durch den Mensa-Seminarraum 2 an der RUB. Trillerpfeifen kreischten, „Krieg beginnt hier“, stand auf einem großen Transparent, das die AktivistInnen genau dort hochhielten, wo zu dieser Stunde ein Referent der Bundeswehr stehen sollte. Im Rahmen der Firmenkontaktmesse der studentischen Initiative Bonding, auf der die Bundeswehr im Audimax auch mit einem Stand vertreten war, sollte für die „zivile Karriere“ beim Bund geworben werden. Angesichts der lautstarken antimilitaristischen Präsenz musste der Vortrag ausfallen. Der vom Protestplenum initiierte Aufruf zur Verhinderungsaktion hat die Debatte um Militärpräsenz an Universitäten neu entfacht.

Nach dem Unifest erreicht die Redaktion Meldung über Vorfälle von sexualisierter Gewalt
Typische Massenveranstaltung: Menschenmengen können auch leicht ausgenutzt werden. Foto: flickr.com / James Cridland (CC BY-NC-SA 2.0)

Fünf Tage nach dem diesjährigen verregneten 40. Jubiläum des „Sommerfestes“ waren der Rausch ausgeschlafen und die leeren Bierflaschen weggeräumt. Die Redaktion erreichte eine E-Mail von „Marie Müller“ mit der Betreffzeile „Zwischenfälle auf dem Sommerfest der RUB“.

Eine Exkursion der RUB ins Heilige Land
Früh übt sich: Bereits als Kind tragen manche orthodoxe Juden die Peot genannten Schläfenlocken. Foto: koi

Die mittelalterlichen Kreuzzüge sind lange vorbei- trotzdem sind sie in der Rhetorik der Moderne präsenter den je. Ob gegen den globalen Terror oder den Analphabetismus, gerne wird auch in unserer Zeit einmal ein Kreuzzug ausgerufen. Im Gegensatz zu letzteren besteht bei den Kreuzzügen des Mittelalters aber die Möglichkeit der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Auf den Spuren der Kreuzfahrerstaaten reiste jetzt eine Gruppe DozentInnen und Studierender des Historischen Instituts der RUB für eine Exkursion nach Israel und Palästina.

AStA und Schauspielhaus Bochum planen eine „Theater-Flatrate“ für Studierende
Das Schauspielhaus Bochum hat der Studierendenschaft eine Kooperation angeboten: Die Theater-Flatrate für Studierende. Foto: Schauspielhaus Bochum / Jürgen Landes

Am gestrigen Dienstag wurde dem Studierendenparlament (StuPa) eine mögliche neue Kooperation der Studie-rendenschaft mit dem Schauspielhaus Bochum vorgestellt. Das Theater war in der Vergangenheit an den AStA heran-getreten, um verschiedene Ideen einer Zusammenarbeit zu besprechen. Dabei entstand die Vision eines Theater-Abos für Studierende, das intern bereits als „Theater-Flatrate“ bezeichnet wird. Schon ab dem kommenden Winterse-mester 2013/14 könnte diese Koopera-tion für die Studierenden zum Tragen kommen. Derzeit sind die genauen Vertragsinhalte und Bedingungen zwar noch nicht festgelegt; dennoch zeigen sich sowohl Schauspielhaus als auch AStA zuversichtlich, eine für alle Seiten vorteilsbringende Vereinbarung treffen zu können. Konkret sieht die derzeit geplante Kooperation vor, dass Studierende der RUB ab dem nächsten Semester komplett umsonst alle eigenen Produktionen des Schauspielhauses an den theatereigenen Spielorten, also auch in den Kammerspielen und dem Theater unter Tage, besuchen könnten. Dafür müsste der AStA pro Semester und pro Studierendem/r einen Euro an das Schauspielhaus bezahlen. In Abhängig-keit zu den Studierendenzahlen ergäbe das einen ungefähren Betragvon knapp über 40.000 Euro. Der symbolische Bei-trag von einem Euro würde von den Stu-dierenden über den Sozialbeitrag bezahlt werden, welcher sich also um einen Euro erhöhen würde.

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