RUB
Das Jubiläumsfest – BlauPause: Was machen die Studis?
Wir teasern Euch an: Wer macht was am welchen Tisch?

Von der Ruhr-Uni bis zum Bochumer Hauptbahnhof wird die Universitätsstraße am 6. Juni still gelegt. Auf fünf Kilometer Länge werden 1.224 Tische aufgestellt, auf denen verschiedene Vereine, Organisationen und Privatpersonen sich präsentieren werden. Darunter sind auch unsere Studis, sei es als VertreterInnen eines Fachschaftsrats oder einer Initiative. Um Euch einen kleinen Überblick zu bieten, haben wir einige studentische Tische und weitere Leckerbissen rausgepickt und zeigen Euch, was Euch dort erwartet.

Theater an der RUB: Die zweite Hälfte des MZ-Programms
„Warten auf Godot“: Eine moderne und inspirierende Inszenierung beendete die erste Hälfte des Semesters. Foto: kac

Das Musische Zentrum zeigt noch bis zum Ende des Semesters acht Inszenierungen. Nach der Pfingstpause startet die Studiobühne wieder voll durch.

Der Beirat der Hochschulbibliothek
Liebt Bücher und will, dass Studis so gut wie möglich Zugang zu ihnen haben: Moritz Fastabend, studentischer Vertreter im UB-Beirat. Foto:  mar

Sie ist eine zentrale Einrichtung der RUB, nicht nur im geografischen Sinne: Die Universitätsbibliothek steht in der Mitte der Uni, ist aber auch Dreh- und Angelpunkt wissenschaftlicher Arbeit – für Studis aller Fachbereiche. Geleitet wird die UB von einem Direktor oder einer Direktorin (derzeit Dr. Erda Lapp).

Mangelhaftes Informationsmanagement
Eigentlich sollte an dieser Stelle ein ausgewogener Artikel über die Campussecurity der RUB stehen. Aufräumen wollte ich mit den Vorurteilen über Sicherheitsleute als Spaßbremsen und Möchtegernsherrifs, die Studierende vom Campus und aus ihren Fachschaftsräumen vertreiben. Dieser Artikel muss leider auf Grund von Informationsausfall und Themenumleitung entfallen.
 
Kein Strom, viel Durcheinander: Seit 25 Jahren der größte Stromausfall in Bochum
Uni der Finsternis: In der vergangenen Woche sorgte ein überraschender Stromausfall für  campusweite Dunkelheit. Grafik: kac

Für rund 20 Stunden ging an der Ruhr-Uni und der Hochschule Bochum gar nichts mehr. Vom vergangenen Mittwoch kurz nach 14 Uhr bis Donnerstag um circa 10 Uhr floss zu beiden Hochschulen kein Strom mehr. Ursache war die Beschädigung eines 30.000-Volt-Mittelspannungskabels – und des Notfallkabels gleich mit –, das die Hochschulen vom Umspannwerk mit Energie versorgt.

Akafö: Steigende Studierendenzahlen und Kosten bei gleichleibenden Landeszuschüssen
Das nimmt sich nicht viel: Sowohl in Duisburg-Essen als auch in Bochum gehen derzeit 95 Euro an das Studierendenwerk; den Löwenanteil bekommt der VRR. Der Rest geht an den AStA. Grafik: mar

Wie das Akafö am 27. März bekannt gab, steigt der Sozialbeitrag (der Akafö-Anteil des Semesterbeitrags) von bisher 95 auf 105 Euro. Damit beträgt der Semesterbeitrag dann 273,28 Euro. Die erste Erhöhung seit vier Jahren sei eine Reaktion auf „nicht nur normale Kostenentwicklungen“ bei Energie und Lohnkosten, sondern auch auf den „sinkenden Zuschuss des Landes bezogen auf den einzelnen Studierenden“, so Akafö-Geschäftsführer Jörg Lüken.

Der AStA packt den Sack: Eine leicht gefüllte Umhängetasche für StudienanfängerInnen
Krasse Tüte: Leider weniger Stoff drin als sonst. Foto: kac

Der AStA hat vergangenen Mittwoch mehrere tausend Ersti-Tüten gepackt, wobei es eher Jutebeutel sind, doch Ersti-Jutebeutel hört sich unschön an. Mit diesem Präsent heißt der AStA die neuen Studierenden willkommen und damit Ihr an Eurem ersten Uni-Tag nicht verhungert, gibt es darin einige Kleinigkeiten, die Karies fördern.

Wackel-Platten und nervige KommilitonInnen: Wo lasst Ihr Euren Frust aus?
 Nur wer diese Liste befolgt, kennt die RUB: Fabian empfiehlt Erstis, diese Dinge auf jeden Fall in ihrem ersten Semester abzuhaken.

Der Kult des Verspottens auf Facebook ist an der RUB entstanden. Frusten Euch nervige Vorlesungen oder der Fehlkauf in der Mensa? Dann könnt Ihr ganz anonym bei „Verspottet: Ruhr Universität Bochum“ Euren Dampf ablassen. Die :bsz hat nachgefragt, welche Lieblingsbilder der Gründer, Fabian Adamczewski, in den letzten zwei Jahren bekommen hat.

von Johannes Opfermann
Ach, R-U-B, wo auch damals die inneren Werte zählten. Universitätsarchiv Bochum, Dep. Staatl. Bauamt Bochum 02, Nr. 67.0135 (© Bau- und Liegen¬schaftsbetrieb NRW)

Von höchster Stelle wardst beschlossen
Größt anzunehmende Lehranstalt.
Bildung wird seitdem genossen,
Wo einst nur waren Feld und Wald.

Oh RUB! Oh RUB! Oh R-U-B!
Wo innere Werte zählen.
Rost, Asbest und PCB.
Die Liebe kann ich nicht verhehlen.
Ach, R-U-B!

Bochumer Religionswissenschaft zieht aus – und ist bald Elitefach?
Verbannung aus dem Paradies: Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) muss den Campus verlassen. Darstellung: mar

Wer derzeit Religionswissenschaft im Bachelor an der Ruhr-Universität studiert, ist verunsichert: Gerüchte dass der B.A.-Studiengang abgeschafft werden soll, machen die Runde, Der FSR beruhigt: „Keine Panik!“ Sollte es zur Einstampfung kommen, wird es mindestens neun Semester Zeit für den Abschluss geben. Unklar sei allerdings, ob es tatsächlich so weit komme. Zumindest ist das Fach ab März weg vom Campus.

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