RUB
Semesterbeginn im Zeichen lebendiger Literatur
RUB-Philosophie-Absolvent und Slam-Dichter Sebastian23: Begrüßt mit scharfzüngigen Anekdoten über die Allüren des akademischen Alltags ein Audimax voll ahnungsloser AnfängerInnen. Foto: kac

Über 4.000 Erstsemester hat die Ruhr-Uni am Montag willkommen  geheißen. Das sind zu viele für das Audimax: Die Begrüßung musste, wie im vergangenen Jahr, ins HZO übertragen werden. Auf Leinwänden konnte ein Teil der akademischen I-Männchen und -Weibchen verfolgen, wie unter anderem Rektor Schölmerich und Slampoet Sebastian23 vom Unileben erzählten. 

Dabei war Herr 23 am Freitag erst an der RUB: Die von ihm mitausgerichtete NRW-Meisterschaft im Poetry Slam wurde teilweise im KulturCafé ausgetragen – mehr zum Literaturspektakel in unserem Schwer:Punkt.

:Die Redaktion

Baden-Württemberg: Vorschlag, Studiengebühren für AusländerInnen einzuführen
Die erhabene Uni Freiburg: Wenn es nach der grün-schwarzen Koalition geht, zahlen bald bestimmte Studierendengruppen für Lehre an der Uni. Foto: Andreas Schwarzkop, Wikimedia Commons

Wenn Grünen-PolitikerInnen schwarz-gelbe Ideen vorschlagen, stimmt etwas in Politik-Deutschland nicht: Wenn es nämlich nach der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ginge, sollen bald Nicht-EU-BürgerInnen sowie ZweithörerInnen durchschnittlich 1.500 Euro pro Semester Studiengebühren zahlen – unterschiedliche Satzungen pro Studienfach wären auch eine Alternative. 21.000 internationale Studis im Bundesland seien betroffen. Verschiedene Studierendengruppen der RUB kritisieren den Vorstoß scharf.

Kreative Teenies verfassen ein Buch in den Ferien
Verrückt nach Buchstaben: „Schreiben ist toll, da kann ich sämtliche Naturgesetze aufheben“, so Laura. Foto: kac

Im Bochumer Bürgerhaus Hamme haben sich zehn Jugendliche vom 10. bis zum 14. Oktober täglich zum Schreiben versammelt. Die Schreibwerkstatt wurde von vier Studierenden der Ruhr-Universität Bochum geleitet. Die Ergebnisse werden in einem Sammelband veröffentlicht.

Umbau: Die RUB verändert mit Neubauten ihr Gesicht
Vorlesungsfreie Zeit und dann das: Könnten uns diese Veränderungen auf dem Campus erwarten? Illustration: mar

Während der vorlesungsfreien Zeit, als der Lehrbetrieb ruhte und einige von Euch sich erst noch mental auf  das neue Semester oder die Immatrikulation vorbereitet haben, wurden einige Veränderungen an der RUB bekannt gegeben. So expandiert die Uni auf das ehemalige Opelgelände (genannt Mark 51°7) und auf den Gesundheitscampus. Und dann gibt es noch die vielen Baustellen auf dem Campus und die Visionen vom Umbau der Zentralachse. Ist dies das Ende des Campuskonzepts? Inwieweit profitieren die Studierenden von den Neuerungen? Wir geben einen Überblick über die RUB der Zukunft.

:Die Redaktion

Wohnheime: Akafö bietet rund 4.000 Plätze

Wer an der RUB studiert, pendelt entweder aus den umliegenden Städten, wohnt noch zu Hause, in der eigenen Wohnung oder in einem Wohnheim des Förderungswerks beziehungsweise eines privaten Anbieters. Die rund 4.000 Plätze dort sind dabei schnell vergriffen. Warten müssen trotzdem nur Studis mit Sonderwünschen.

Was ist wann geschehen? – Ein kurzer Geschichtsüberblick
Dereinst größte Baustelle Europas: Als die RUB errichtet wurde, hat man sogar eigens eine Betonfabrik vor Ort hochgezogen.   Foto: Universitätsarchiv Bochum, Fotografien (© Presse- und Informationsamt der Stadt Bochum)

Letztes Jahr feierte die Ruhr-Universität 50-jähriges Bestehen. Doch  unsere liebe Alma Mater kennt keinen Stillstand – stetiges Wachstum und Wandlung ist ihr Motto. Wie es ihr in den letzten 50 Jahren erging, erfahrt Ihr hier.

Kommentar: Wissenschaft, Forschung, Lehre und Genderwahn mit Apostrophen und Unterstrichen
Eine haarige Angelegenheit, dieses Gendern: Doch eigentlich sind wir doch alle Menschen. Foto: ken

Für die Gleichberechtigung in der deutschen Sprache und um die Frau endlich auf die Bühne der Linguistik zu heben, erschienen 1980 die „Richtlinien zur Vermeidung sexistischen Sprachgebrauchs“,  eine feministische Sprachkritik gegen die vorherrschende „Maskulinguistik“. Heutzutage haben deutsche Unis die mit modernen Gender-Mainstream gefütterten TeenagerInnen am Kragen, die ihre Umwelt nur noch mit weiblichen Endungen, Unterstrichen, Sternchen, Apostrophen und sonstigen Anhängseln kategorisieren und ansprechen können. Aber muss die Sprache wirklich so künstlich verformt werden, um auch den besondersten Studi zu erreichen?

RUB und Stadt Bochum beschließen Expansion auf Mark 51°7
Unterschrieben im Rathaus einen Letter of Intent: Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Enno Fuchs und Prof. Dr. Rolf Heyer von Bochum Perspektive 2022, Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Rektor Axel Schölmerich (von links). Foto: Presseamt Stadt Bochum

Die Campusentwicklung ist in vollem Gange. Nach ganzen Neubauten auf dem Campus erhält die Ruhr-Uni nun einen weiteren Standort: das ehemalige Opelgelände, nun Mark 51°7, wird Heimat eines neuen Forschungszentrums. Die RUB weitet sich also bald auf weitere Stadtteile aus und wächst mit Bochum-Laer zusammen.

AStA-Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ sucht noch Buddies

Wer der Gemeinschaft helfen und sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann das jetzt auf Initiative des AStA  (siehe Seite 1). Das Projekt „Gemeinsam – Studies für Flüchtlinge“ vermittelt PatInnenschaft für Geflüchtete.

In Deutschland findet das Alevitentum zu neuer Vitalität

Deutschlands Bildungssystem ist für das heutige Alevitentum und dessen Identitätsfindung von besonderer Bedeutung: Hierzulande gab es den weltweit ersten alevitischen Religionsunterricht und den ersten Lehrstuhl für alevitische Theologie. Zudem engagiert sich der Bund der Alevitischen Studierenden (BDAS) inzwischen an über 30 Hochschulen – so auch an der RUB.

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