RUB bekennt Farbe
Identitäre Bewegung an der RUB gesichtet
Auch an der RUB: Migrationsfeindliche Propaganda der Identitären Bewegung. Foto: Jodel

Politik. Die Aktionen der Identitären Bewegung (IB) nehmen immer extremere Formen an. Auch an der RUB ein zunehmendes Problem.

„RUB bekennt Farbe“ und DGB Jugend Ruhr Mark laden zum Workshop gegen Rechtspopulismus
Einmal RassistInnen spielen? Eine Erfahrung, die innerhalb der ersten Praxiseinheit von den Teilnehmenden als fürchterlich beschrieben wurde. Foto: alx

Rechtspopulismus. Die Argumente sind da, aber wie gehe ich konkret mit jemandem um, der rechtspopulistische Parolen raushaut? „RUB bekennt Farbe“ und die DGB Jugend Ruhr Mark veranstalteten vergangenen Freitag im Blue Square einen Argumentations-Workshop.

Kommentar: Neofaschistische Flyer kursieren auf dem Campus
Foto-Quelle: Jodel

Kommentar. Die Identitäre Bewegung auf dem Campus warnt vor „Migrantengewalt an der RUB“: Es besteht Handlungsbedarf!

Die :bsz in 50 Jahren Geschichte
Sexy Johanna O.: Früher war die :bsz Nackedeis gewohnt. Heute distanzieren wir uns eher davon. Foto: :bsz Archiv

Feedback: Egal, ob ideologische Aussagen oder die Hüllen fielen – zu ihren LeserInnen hatte die :bsz schon immer ein ambivalentes Verhältnis.

Studi-Armut ist leider keine Seltenheit
Brieftasche leer – Magen leer: Komponentenessen wird dank Freitischmarke zum Schlemmer-Menü. Foto: Public Domain

Für einige Studis reicht das Geld am Ende des Monats nicht aus. Viele sind nicht Bafög-berechtigt, bekommen keine finanzielle Unterstützung vom Elternhaus oder kommen aus dem Ausland. Vergangene Woche wandte sich eine Person, die anonym bleiben möchte, an „RUB bekennt Farbe“. Sie bemängelte die Nichtaushändigung von Freitischmarken, obwohl ihr diese, nach ihrem Ermessen, zustehen. Was soll man nun machen, wenn nicht mal Geld für eine warme Mahlzeit vorhanden ist? 

RUB bekennt Farbe will in die Offensive gehen
Vielfalt und Pluralität verteidigen: Alexander Schneider (rechts), Koordinierungsleiter von RUB bekennt Farbe im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als Reaktion auf die Tumulte rund um den an der RUB eingeschriebenen Neonazi Michael Brück im Jahr 2013 gegründet, will sich die Initiative RUB bekennt Farbe auch dem  erstarkenden Rechtspopulismus stellen. Wir sprachen mit Koordinierungsleiter Alexander Schneider.

ZwangsarbeiterInnen in Stahlhausen: Stadtrundgang klärt auf
Die Baarestraße in Bochum-Stahlhausen: Wolfgang Dominik (r.) referiert über Bedingungen der ZwangsarbeiterInnen. Foto: euli

Der Bochumer Verein gehörte zu den größten Rüstungsproduzenten des Nazi-Regimes und wurde bis 1945 mehrfach als „nationalsozialistischer Musterbetrieb“ ausgezeichnet. Während des Zweiten Weltkrieges raubten die FaschistInnen die nötigen ArbeiterInnen aus den besetzten Gebieten, größtenteils aus der Sowjetunion, die sie unter sklavenähnlichen Bedingungen für ihre Zwecke einsetzten: Die etwa 32.000 ZwangsarbeiterInnen zwischen 8 und 80 Jahren kamen so nach Bochum. 

Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

Abgerissene und bekritzelte Plakate von RUB bekennt Farbe werfen Fragen auf
Die Plakate mit den Gesichtern sollten die Uni bunt machen: In der letzten Woche wurden einige beschmiert und abgerissen.	Foto: bent

Hakenkreuze auf Toiletten, rechte Parolen am GB-Vorlesungssaal oder Hitler-Schnurrbärte auf den Plakaten der RUB bekennt Farbe-Kampagne: Offensichtliche rechte Aktivitäten an der RUB sorgen für eine Diskussion, wie man mit rassistischen Ressentiments auf dem Campus umgehen soll. Auch das Kampagnenkonzept von RUB bekennt Farbe ist dabei ein Thema.

Lebens- und fremdenfeindlich: Aufkleber mit Rasierklingen
Gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassimsus: Der AStA der Ruhr-Uni verurteilt die gefährlichen Aufkleber aufs Schärfste. Foto-Quelle: Facebook, RUB-AStA

Am Donnerstag warnte der AStA auf seiner Internet- und Facebook-Seite vor fremdenfeindlichen Aufklebern mit der Aufschrift „Refugees NOT Welcome“, die auf dem gesamten Campus von Unbekannten angebracht worden seien. Angeblich waren unter ihnen Rasierklingen versteckt, die das Entfernen zu einer gefährlichen Sache machen. Laut Pressestelle der RUB wurden bisher keine Klingen gefunden.

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