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Drama über Klonen
Matthias Hecht (vorne) und Paul Hofmann (hinten): Die Bühne wirkt wie eine Mischung aus Krankenhaus und  Anklagebank. Bild: Sophia Remer

Theater. Im Rottstr5 Theater inszeniert Constanze Hörlin das Stück „Die Kopien“. Im Drama über genetische Kopien ergibt sich ein Familienkonflikt, der einen nihilistischen Ausblick auf die Frage des Seins gibt.

Das kulturelle Sommerprogramm
Alles außer Zuhause bleiben: Für Langeweile ist keine Zeit im Ruhrgebiet. Bild: kac

Theater und Festivals. Die vorlesungsfreie Zeit ist auch die Zeit, die Studierende nicht nur für Prüfungsvorbereitung oder Hausarbeiten nutzen müssen. Eine kleine Abwechslung im Alltag bietet das Kulturprogramm im Juli und August.

Performative Ausstellung behandelt den inneren Kampf eines Individuums
Der Werbung ausgeliefert: Das Individuum muss sich verschiedenen Einflüssen stellen. Bild: Pia Henkel

Aufführung. In der performativen Ausstellung „Fishing in the falling tide“ sucht das Individuum seinen Platz in der Welt.

Nabokovs Opus Magnum im Rottstr 5 Theater
Verbotene Liebe als düsteres Kammerspiel: Yvonne Forster und Jost Grix in Alexander Ritters „Lolita“.Bild: Birgit Hupfeld

Theater. Vladimir Nabokovs berühmter Roman „Lolita“ über eine verbotene, pädophile Liebesbeziehung wurde immer wieder in Film und Popkultur aufgegriffen. An der Rottstr5 verdichtet Alexander Ritter den Skandal-Stoff zu einem düsteren Kammerspiel.

Die :bsz in 50 Jahren Geschichte
Sexy Johanna O.: Früher war die :bsz Nackedeis gewohnt. Heute distanzieren wir uns eher davon. Foto: :bsz Archiv

Feedback: Egal, ob ideologische Aussagen oder die Hüllen fielen – zu ihren LeserInnen hatte die :bsz schon immer ein ambivalentes Verhältnis.

NACH:GESCHAUT

Der deutsche Stummfilm von 1922 mag aus heutiger Perspektive bisweilen (unfreiwillig) komisch wirken, prägt das Genre des Horrorfilms aber weiterhin nachhaltig.

Bochums südwestliche Innenstadt: (Klein-)Kunst an jeder Ecke
Theater unter Gleisen: Rottstr5. Foto: Rottstr5Theater

„Bochum, ich komm’ aus dir!“ Die Zeile von Grönemeyers Ode an seine Stadt ist auch vielen Externen ein Begriff – ob aus Flensburg, Konstanz, Saarbrücken oder Passau: Alle verbinden mit Bochum das Lied und können sich eventuell noch an Starlight-Express erinnern. Ohne das schlecht zureden, gibt es doch noch viele weitere kulturelle Möglichkeiten in der Stadt.

Premiere von „Tod in Venedig“ an der Rottstr5
Gustav Aschenbach im Einsatz: Eine Begegnung mit dem Tod. Foto: Sabine Michalak

Hans Drehers Bühnenadaption bringt Humor in Manns todernsten Untergangsstoff und spitzt die Ängste um eine fremde Epidemie pointiert zu.

„Odyssee“ feiert Premiere an der Rottstr5
„Odyssee“ feiert Premiere an der Rottstr5

Die „Odyssee“ als absurde Parodie auf die Gegenwart: An der Rottstr5 überzeugen Folkwang-Regie-Student Daniel Kunze und young’n’rotten mit einer Slapstick-Fassung des antiken Stoffes.