Roland Ermrich
Wir Gründerstudenten erinnern an die rebellische Zeit rund um die RUB
„Der Spaß ist zu teuer, von mir kriegste nüscht!“: Was Ton Steine Scherben damals sangen, setzten Bochumer Studis mit ihrem Protest um. Bild: Stadtarchiv Bochum

Diskussion. Ikonen wie Adorno oder Dutschke hatte die Studierendenbewegung in Bochum nicht zu bieten.  Der Verein Wir Gründerstudenten möchte mit einer Veranstaltung an einen eher bodenständigen und lebensnahen Geist von „68“ an der Ruhr erinnern.

Dritter Teil der 68er-Reihe
Gestriegelt in die Hochschulpolitik: Einige Kandidaten für die Stupa-Wahlen 1967. Foto: :bsz Archiv Ausgabe 9, 5. Juli 1967

68er-Reihe. Anfang Juli 1967 strömten Studierende an die Wahlurnen, um ihr erstes Parlament an der Ruhr-Universität zu wählen. 58 Prozent gaben ihre Stimme ab und verhalfen den SozialdemokratInnen mit 23 Sitzen zum Sieg. Wahlkampf Thema Nummer eins: Wie politisch darf ein AStA sein?

Zweiter Teil der :bsz- Reihe
Eine Aufbruchstimmung war es auch in Bochum: Roland Ermrich (rechts) studierte während der Studierendenproteste an der RUB. Foto: bent

68ER-REIHE. Die Ermordung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 durch einen Polizisten war ein Wendepunkt in der Geschichte der BRD. Die Gruppe Gründerstudenten und die Zeitschrift Amos luden im Bahnhof Langendreer zum Austausch über die Folgen dieses Ereignisses ein. 

Geschichte: Über die Anfänge der :bsz
Damals wie heute: Kein Mensa-Menü ohne :bsz-Beilage. Foto: wirgründerstudenten

:bsz-Geschichte –Teil 1. Es war 1967 die Ablöse für die Flugblätter als bisherige Kommunikationsform der RUB. Doch für die Ewigkeit war das Projekt :bsz nicht gedacht, wie sich die einstigen RedakteurInnen erinnern. Ihr damaliges Vorbild: Die Bild-Zeitung.