Ringlokschuppen Mülheim
Studentisches Chorprojekt „Wir fangen noch mal an“ feiert Premiere
Ein Chor vor alten Industrieruinen: Bei bestem Wetter verlegte man die Proben für die Aufführung nach draußen. Foto: bent

Wie hängen Krieg und die Krisenhaftigkeit von Kommunikation in der Gesellschaft zusammen, fragten sich Studierende der Theaterwissenschaft. Entstanden ist das Projekt „Wir fangen nochmal an“, eine Feldstudie mit Chor.

Politisch, kritisch und doch so realitätsfern: Die off-Szene beim Impulse Theater Festival
Neo-dadaistische Performance: „Sounds like War: Kriegserklärung“ von Andcompany & Co.  Foto: Impulse Theater Festival 2015, © andcompany.doc

Die freie Theaterszene gibt sich beim Impulse Theater Festival unter dem Motto „Gesellschaftsspiele“  im Mülheimer Ringlokschuppen erfrischend politisch und spielt mit neuen (oder alten) Darstellungsformen. 

Zum 25. Mal lädt das Impulse Theater Festival die freie Szene ein
Ein unbekanntes Internetvideo einer Familienfeier: „Western Society“ von Gob Squad als Spiegelbild einer Gesellschaft, die aus den Fugen gerät. Foto: David Baltzer

Auf der Suche nach frischem politischen Theater: Vom 11. bis 20. Juni bietet das Impulse Theater Festival der Freien Szene zum bereits 25. Mal eine Plattform für innovative Bühnen- und Performancekunst. Zentrum des Festivals wird dagegen zum ersten Mal der Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr sein. Unter dem Motto „Gesellschaftsspiele“ werden in neun deutschsprachigen und drei internationalen Produktionen zudem die Möglichkeiten eines politischen Theaters präsentiert und diskutiert.

Frauenräume in Mülheim: 5 Çayı – eine Teestube von und für Frauen
Ein Ort des Austausches: Die Teestube von und für Frauen in Mülheim. Foto: as

Den „Fünf-Uhr-Tee“, bei dem die Arbeit mal kurz ruhen darf und Zeit für Neuigkeiten und Erfahrungsaustausch geschaffen wird, kennen nicht nur die EngländerInnen, sondern er kann auch auf eine lange Tradition in der türkischen Gesellschaft zurückblicken. Die Mühlheimer Teestube 5 Çayı von und für Frauen ist ein gemeinsames Projekt mit dezentrale/Ringlokschuppen in der Mülheimer Leineweberstraße, in Kooperation mit dem autonomen FrauenLesbenReferat und dem autonomen AusländerInnen Referat des AStAs der Ruhr-Universität Bochum und wird vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die :bsz hat mit der Initiatorin Kezban Iscan-Kirbas gesprochen.