Raumfahrt
Einmal Pluto und zurück – geht vielleicht schneller als zur Uni
Zum Heulen: Nach der Degradierung zum Zwergplaneten war Pluto erst traurig, schwingt sich jetzt aber zum Internet-Star auf. Darstellung: ck

Uns allen stockte im Laufe der vergangenen Woche mehrmals der Atem; selbst Weltraumuninteressierte verfolgten gebannt die immer neuen Schnappschüsse, die uns die NASA-Sonde vom Rande unseres Sonnensystems schickte.

DIE :bsz-GLOSSE

Pluto: Aus Kindertagen kennen wir ihn noch in Gestalt eines knallgelben, hechelnden Hundes, der seine wechselnden Herrchen Micky, Donald oder Goofy treuergeben durch verschiedenste Disney-Filme und Serien begleitet.

New Horizons: Jenseits des Pluto und seiner Monde
Fast am Rande des Sonnensystems: Am 14. Juli 2015 passierte  New Horizons den Pluto und setzte die Reise in Richtung des Kuiper-Gürtels fort – diesen soll die Sonde zwischen 2018 und 2019 erreichen. Grafik: ck

Wir schreiben das Jahr 2015. Dies sind die Abenteuer der Sonde New Horizons, die im Rahmen des New-Frontiers-Programmes seit mehr als 3.400 Tagen unterwegs ist, um den Zwergplaneten Pluto und seine Monde zu erforschen. Über fünf Milliarden Kilometer von der Erde entfernt dringt die Sonde in die entlegensten Winkel unseres Sonnensystems vor – Orte, wo noch nie ein Mensch gewesen ist. 

Was an der Uni erforscht wird: Können Plasmen Keime sterilisieren?
Igitt: Die MIR war voller Keime! Illustration: kac

Juniorprofessorin Katharina Stapelmann arbeitet seit diesem Wintersemester an einer Sterilisationsmethode  für Raumfahrtgegenstände. Stapelmann arbeitet mit Plasmen, die auch als vierter Aggregatzustand oder ionisiertes Gas bezeichnet werden. Was heißt das genau?