Rücktritt
HHochschulgesetz scheidet Geister und Ämter

Ende Oktober gab Prof. Dr.-Ing. Sabine Kunst, die eben genannte Präsidentin, dies in einem Statement bekannt. Begründet hat sie den Rücktritt mit Kritik an dem neuen Berliner Hochschulgesetz (BerlHG). Sie sehe die Unzufriedenheit der Menschen in Bezug auf die ungewissen Karrierewege in der Wissenschaft, wie zum Beispiel in den Emmy-Noether-Arbeitsgruppen. Doch durch die Novelle des BerlHG würden sich Personalstrukturen verändern und mit dem §110 werden mehr Menschen unbefristete wissenschaftliche Mitarbeiter:innen werden, worauf die „aktuellen Strukturen aber nicht ausgerichtet“ sind. Dadurch würden die nächsten fünf bis zehn Jahre mit der Lösung der Konflikte einhergehen. 

Neuer und Özil

Während der DFB und Manuel Neuer sich bei seinem Skandal um rechte Liedtexte verdächtig ruhig verhalten, hatten sie zu Mesut Özil einst viel zu sagen. 

Kommentar: Karsten Finke –auch für die Hochschulpolitik zu radikal?

Ist die politische Kultur an der Universität freier und radikaler als die im Rathaus? Oder zeigt die Tatsache, dass Karsten Finke, der sein Mandat im Bochumer Stadtrat niederlegt hat, von der Grünen Hochschulgruppe (GHG) Solidarität „ohne Einschränkungen“ erfährt, dass Hochschulpolitik doch nur ein Spielplatz für Träumer und Träumerinnen ist?

Johanna Wanka zur neuen Bundesbildungsministerin ernannt
Viel Erfolg Johanna! Du hast mein vollstes Vertrauen!“ Karikatur: ck

In der vergangenen Woche ernannte Bundespräsident Joachim Gauck Johanna Wanka zur neuen Bundesbildungsministerin. Nachdem Annette Schavan am 9. Februar 2013 bedingt durch die schweren Plagiatsvorwürfe und die anschließende Aberkennung ihrer Doktorwürde durch die Universität Düsseldorf, zurückgetreten war bekleidet nun die CDU Politikerin und Mathematikerin das Amt. Ob sie für diesen Job die Richtige ist, ist unter Berücksichtigung ihrer teils widersprüchlichen Aussagen fraglich.