Proteste
Regierungstreue Bildung

Kommentar. Präsident Erdogan ernennt regierungstreuen Rektor an der Bogazici-Universität.

 

Proteste wegen vermuteten Wahlbetrugs

Demonstrierende atmen auf nach Woche von gewaltsamer Repression 

In Belarus sind am Wochenende rund 200.000 Demonstrierende auf die Straßen gegangen, um gegen den autoritären Präsidenten Lukaschenka zu protestieren.

Foto-Austellung zur aktuellen Lage in Nicaragua
Berichteten über die aktuelle Lage in Nicaragua: Osmerlin Silva und  Karina Lange. Bild: kubu

Ausstellung. In Nicaragua gehen hunderttausende Menschen gegen die Politik der Regierung auf die Straße. Fotos im Bahnhof Langendreer zeigen nun Impressionen der Protestbewegung. Bei der Vernissage am vergangenen Donnerstag gab es einen Vortrag zur aktuellen Lage im Land.

RUB-Pioniere blickten auf Bochums „68“ zurück
Erster Rektor der RUB: Kurt Biedenkopf erinnerte sich an seine Zeit zurück. Bild: bent

68er-Bewegung. Die Ruhr-Universität öffnete die ersten Vorlesungssäle, als der Ausbruchsgeist bereits nach Bochum schwappte. Der Verein Wir Gründerstudenten erinnerte vergangen Freitag mit Zeitzeug*innen wie Kurt Biedenkopf an diese rebellische Zeit.

Universitäten des Landes fordern 1,15 Milliarden Euro für Bildung

Demonstration. Die niederländische Regierung hat in der Bildungspolitik einen empfindlichen finanziellen Schnitt gesetzt.

Mit Polizeischikanen gegen den Rechtsruck?
Heftige Polizeipräsenz: Unterdückungsversuch vom Staat. Foto: alx

Gegen den antirassistischen Protest beim AfD-Bundesparteitag oder antifaschistischen Demos wie in Bochum wurde mit Schikanen und Einschüchterungen vorgegangen. Versucht der Staat, BürgerInnen vom Engagement gegen den aktuellen Rechtsruck abzuschrecken?

Nach Gesetzesänderungen: EU will Rechtsstaatlichkeit Polens prüfen
Kehren europäischen Werten nicht den Rücken: Zwischen zehn- und zwanzigtausend Menschen gingen am Samstag in Warschau (und anderen Städten) mit Polen- und EU-Flaggen auf die Straße, um für „Freie Medien“ zu demonstrieren. Foto::Komitet Obrony Demokracji

Brüssel ist beunruhigt: Nach den tiefgreifenden und raschen Gesetzesänderungen, die die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes und der öffentlich-rechtlichen Medien in Polen bedrohen, will die EU-Kommission ab Mittwoch prüfen, ob das rechtsnational regierte Land noch als Rechtsstaat nach europäischen Normen gelten kann. Schlimmstenfalls können Polen alle Rechte eines EU-Mitgliedslandes entzogen werden. Es ist das erste Mal, dass die EU dieses Instrument einsetzt.

Essay: In Stuttgart wurde gegen Homo-Ehe und Gleichstellung demonstriert
Akzeptiert nur die Ehe zwischen Mann und Frau: Die „Demo für alle“. Foto: Demo für alle (CC BY 2.0)

Die Gleichberechtigung von Homosexuellen setzt sich in Westeuropa und den USA immer weiter durch. Während der Großteil der Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Ehe begrüßt oder zumindest akzeptiert, mobilisieren konservative und christlich-fundamentalistische Kräfte öffentlichkeitswirksam dagegen. So demonstrierten am 21. Juni in Stuttgart 4.600 Menschen gegen die Homo-Ehe. Doch weit über die Ehe-Definition hinausgehend, hat sich in jenem Milieu ein irrationales Feindbild verfestigt, das um den Begriff Gender kreist.

Proteste gegen G7-Gipfel in Elmau: Eine kurze Reportage
Idylle und Protest: G7-GegnerInnen auf der Demo in Garmisch-Partenkirchen. Foto: Philipp Adamik

Tausende AktivistInnen im Protest-Camp: Trotz enormen Polizeiaufgebots und Repressionen gegen die Großdemo herrschte im Camp ein solidarisches und friedliches Miteinander. Ein Erfahrungsbericht.

Amnesty International stellt Bericht zu Gezi-Protesten und staatlichen Repressionen vor

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat vergangene Woche die türkische Regierung unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan für ihren Umgang mit den Protesten von 2013 heftig kritisiert. Vor einem Jahr eskalierte in Istanbuls Innenstadt durch Polizeigewalt eine Demonstration von UmweltschützerInnen gegen ein geplantes Bauprojekt auf dem Gelände des Gezi-Parks. In Folge dessen kam es monatelang zu landesweiten Protesten gegen die Regierung, an denen insgesamt über 3,5 Millionen Menschen teilnahmen. Dabei ereignete sich vielfach weitere Polizeigewalt sowie eine bis heute fortgesetzte Kriminalisierung von friedlichen Oppositionellen.

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