Protest
Warum blinder Aktionismus nichts bringt

Kommentar. Aktionismus ist immer eine Chance, etwas zu bewegen, wenn er gut durchdacht ist. Sonst ist die  Blamage zu groß.

Fußball in der Kritik
Gegen den modernen Fußball: Fanproteste zeigen erste Wirkung in der Bundeliga.	Bild: Werner100359 CC BY-SA 3.0  creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

Kommentar. Die DFL schafft die Montagsspiele in der Bundesliga ab. Fans aus Liga 1 und 2 hatten zuvor Proteste gegen die unbeliebten Termine angekündigt. Das sorgt für eine Demaskierung der DFL und schadet dem Image weiterhin.

Tierversuche sind nicht mehr zeitgemäß

Kommentar. An der RUB müssen jährlich etwa 20.000 Tiere im Namen der Wissenschaft sterben. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Zuspitzung im Hambacher Forst
In den Wipfeln: Eine Baumunterkunft vor dem Einsatz am letzten Mittwoch. Bild: commons.wikimedia.org/wiki/File:%C3%9Cber_den_Wolken,Hambacher_Forst,NRW.jpg

Protest. Seit der vergangenen Woche spitzt sich die Lage im Hambacher Forst zu. Während Aktivist*innen die Waldrodung durch den Energiekonzern RWE verhindern, rückt die Polizei vor.

Friedlicher Verlauf bei Demonstration gegen das Polizeigesetz
Kreativer Protest: Am Samstag gingen 20.000 Menschen in Düsseldorf auf die Straße. Bild: stem

Protest. Linksradikale, Fußballfans, Parteien und zahlreiche andere AktivistInnen demonstrierten gegen den Gesetzesentwurf.

Steht die USA vor Veränderungen?
Proteste in Amerika: Seit Trumps Wahl zum Präsidenten nicht selten. Bild: Trump inauguration protest SF Jan 20 2017 24; wikimedia.commons, Pax Ahimsa Gethen(CC by-SA 4.0);  https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en, Bearbeitung: stem

Der „Independence Day“ wird mit bunten Paraden, Feuerwerk und ganz viel Patriotismus gefeiert. An diesem Tag wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet. Nachdem Frankreich mit dem Pariser Frieden 1763 seine Herrschaft in Amerika aufgab, versuchte England durch Steuer- und Abgabenerhöhungen, die zuvor entstandenen Kriegskosten einzuholen. Doch die dreizehn Kolonialstaaten wollten nicht zahlen und plädierten für ein unabhängiges Amerika. Dieser Konflikt endete im Unabhängigkeitskrieg (1775-1783) zwischen Großbritannien und den Kolonien. 1775 versammelten sich die Vertreter der dreizehn Staaten zum Kontinentalkongress und berieten über die Revolution. Maßgeblich beteiligt waren unter anderen Thomas Jefferson (Virginia), John Adams (Massachusetts) sowie Benjamin Franklin (Pennsylvania). Am 4. Juli 1776 wurde schließlich die „Declaration of Independence“ von den Vertretern unterzeichnet. Doch was bleibt von den damaligen Idealen übrig? Widerstand gegen den Präsidenten und die Fehlentscheidungen der Regierung sowie Proteste sorgen für ein instabiles Amerika. Von einer Einheit kann nicht die Rede sein, stattdessen formieren sich zwei Lager: Die Trump-FreundInnen und die Trump-GegnerInnen. Vor allem am Unabhängigkeitstag sollten sich die AmerikanerInnen überlegen: Wie geht es weiter mit unserem Land?                  

:mag

#NotMyHochschulgesetz
Auch der alte Schlaumeier Aristoteles stellte fest: Studierende brauchen ihre Mitbestimmung. Bild: LAT NRW

Bildungspolitik. Der Protest gegen die geplanten Änderung des NRW-Hochschulgesetzes der schwarz-gelben Landesregierung konkretisiert sich: On- und Offline mit #NotMyHochschulgesetz und mit einem Protestplenum vor Ort.

#NotMyHochschulgesetz
Auf der Straße: Studierende machen ihrem Unmut zum neuen Hochschulgesetz Luft. Bild: AStA Uni Münster

Demonstration. Der Protest gegen die geplante Novellierung des Hochschulgesetzes zieht sich durch ganz Nordrhein-Westfalen. Am vergangenen Samstag demonstrierten Studierende unter anderem in Münster.

Unmut während der Eröffnung
Böser Brief: Das MieterInnenbündnis VoNO!via kritisierte den Konzern schon während der Eröffnungsfeier. Bild: juma

Wohnungsmarkt. Der Immobilienriese Vonovia hat am 21. Juni seine neue Zentrale in Bochum-Altenbochum feierlich eröffnet. Das MieterInnenbündnis VoNO!via protestierte dagegen.

Die Kunst sichtbar machen
Die Künste vereint: Viele Forderungen und Wünsche wurden geäußert, die Öffentlichkeit soll sie nun wahrnehmen. Bild: mag

Protest. „Toi Toi Toi“ wünschten sich die Kunstschaffenden am Sonntag bei der „Parade der Darstellenden Künste“. Den Demonstrierenden ging es um bessere Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit.

 Auf dem Vorplatz des Schauspielhau­ses Bochums hing ein großes Plakat mit der Aufschrift „Für unsere Exis­tenz, Bedeutung und Bedingungen“. Der ensemble-netzwerk e. V. vereinte AkteurInnen aus der Theater-, Film-und Fernsehlandschaft. Gründe für die Zusammenkunft waren unter anderem Einkommenssituation, Ungerechtigkeit und soziale Unsicherheiten. Lisa Jopt, Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum, erklärte in ihrer Rede: Man liebe diese Arbeit, aber „die Berufe sind alle nichts, wenn es den KünstlerInnen nicht gut geht.“ Doch mit der Parade soll der Kampf nicht enden, sondern weitergehen.

:Die Redaktion

 

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