Pressefreiheit
DIE :bsz-GLOSSE

Check: Konservativen vielleicht besser bekannt als Überprüfung von etwas hinsichtlich Funktionalität, Sicherheit oder Ähnlichem. Auch verwendet in physischem Sport, als Body-Check, sowie im psychologischen Sport, wenn kein Einsatz gebracht wird und man mit dem Full House der Person zur Linken erstmal das Erhöhen überlässt.

Einstampfung der letzten :bsz-Ausgabe: Überzogene Reaktion des Herausgebers
ASTA la vista Pressefreiheit? Letzte Woche gab es keine :bsz in der Mensa – der Herausgeber entschied sich, die Ausgabe zurückzuhalten. Foto: mar

Stellungnahme der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung zu den Handlungen und Vorwürfen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ruhr-Universität Bochum: Als Redaktion gestehen wir ein, dass der Artikel „8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen – Taschenrechner raus, bitte!“ in der Ausgabe 1103 der :bsz schlecht recherchiert war und nicht den Kriterien journalistischer Sorgfaltspflicht entsprach. Die Reaktion des AStA auf diesen Artikel halten wir jedoch für unsachgemäß und überzogen.

Reporter ohne Grenzen: aktuelle Rangliste für Pressefreiheit
Glück gehabt: Zensur bringt die Wahrheit über die :bsz ans Licht! Foto: ken

Die Entwicklung der Pressefreiheit ist rückläufig, stellt die Vereinigung Reporter ohne Grenzen in ihrer am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Rangliste der Pressefreiheit fest. Auch Deutschland ist in der Platzierung abgerutscht, vor allem sind die Zahlen der Übergriffe auf Journalisten gestiegen.

 
Kommentar: Im Würgegriff eines Tyrannen: Türkei und Pressefreiheit
Zwei „natürliche“ Freunde am Verhandlungstisch: Merkel braucht ihren Demokrator. Karikatur: kac

Nachdem auf dem türkischen Fernseh­sender IMC TV ein Bericht über Pressefreiheit im Zusammenhang mit den beiden freigelassenen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül von der regierungskritischen Zeitung „Cumhuriyet“ gezeigt wurde, kappten Behörden die Übertragung. Den beiden Redakteuren, die im November letzten Jahres verhaftet wurden, droht lebenslange Haft.

Nach Gesetzesänderungen: EU will Rechtsstaatlichkeit Polens prüfen
Kehren europäischen Werten nicht den Rücken: Zwischen zehn- und zwanzigtausend Menschen gingen am Samstag in Warschau (und anderen Städten) mit Polen- und EU-Flaggen auf die Straße, um für „Freie Medien“ zu demonstrieren. Foto::Komitet Obrony Demokracji

Brüssel ist beunruhigt: Nach den tiefgreifenden und raschen Gesetzesänderungen, die die Unabhängigkeit des Verfassungsgerichtes und der öffentlich-rechtlichen Medien in Polen bedrohen, will die EU-Kommission ab Mittwoch prüfen, ob das rechtsnational regierte Land noch als Rechtsstaat nach europäischen Normen gelten kann. Schlimmstenfalls können Polen alle Rechte eines EU-Mitgliedslandes entzogen werden. Es ist das erste Mal, dass die EU dieses Instrument einsetzt.

Kommentar: Warum unabhängige Berichterstattung so wichtig ist

Politische Sanktionen drohen, die Menschen fürchten um die Meinungsfreiheit: Es steht schlecht um die Demokratie in unserem Nachbarland. Na ja, solange sie demonstrieren können, ist doch alles in Ordnung? Noch können sie, ja.

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