Polizeigewalt
Eins, Zwei Polizei...

Chauvinismus, Rassismus, Homophobie und andere diskriminierende Einstellungen dürfen in der Polizei keinen Platz haben. Bei der Bekämpfung dieser mangelt es aber auch an Willen. 

Black Lives Matter

Movement. Nach den Morden an George Floyd, Breonna Taylor und Tony MacDade, die durch Polizisten ihr Leben verloren und dem Tod von Ahmaud Arbery, der von zwei weißen Männern kaltblütig beim Joggen erschossen wurde, scheint die Schwarze Seele sich das nicht mehr länger gefallen zu lassen. 

Feuertod in der Zelle
Oury-Jalloh-Stadt Dessau: Vor 15 Jahren verlor Oury Jalloh sein Leben in einer Polizeistation.

Am 7. Januar 2005 verbrannte der 36-jährige Oury Jalloh in den Kellerräumen der Polizei in Dessau. Bis heute sind die Todesumstände nicht hinreichend geklärt, obwohl die neusten Untersuchungen einen rassistisch motivierten Mord nahelegen.

Ausschreitungen zur Silvesternacht

Kommentar. Die Vorfälle in Leipzig Connewitz zeigen wiederholt: Polizeidarstellungen bestimmen die Berichterstattung. Doch häufig verfälschen sie die Realität.

Zwischenergebnisse der Kriminologiestudie
Behelmte Einsatzkräfte bei Demonstrationen: Ein häufiger Grund für die Einstellung von Verfahren gegen gewalthafte Polizeibeamt*innen. Bild: stem

Kriminologie. Die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ (KviAPol) des Lehrstuhls für Kriminologie an der RUB sind erschienen und deuten auf ein weit verbreitetes Problem hin.

Polizei – Dein Freund und Helfer?
Polizeigewalt – unterschätztes Problem? Ein Bochumer Kriminologe widmet sich der Thematik. Symbolbild: asylstrikeberlin CC BY-SA 3.0

Forschung. Der eingangs erwähnte Satz des damaligen Ersten Bürgermeisters der Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, erregte die Gemüter. Gewalt von PolizistInnen ist noch immer ein Tabu-Thema. An der RUB wird nun zu diesem Phänomen geforscht.

Die Razzien zum G20-Gipfel zeugen vom Versagen der Staatsgewalt
So viele Kameras, so wenig Beweise: Die SoKo „Schwarzer Block“ wollte mit Razzien nachhelfen. Bild: mw238 Flickr.com, CC-BY-SA 2.0

Kommentar. Die G20-Proteste haben ein politisches und juristisches Nachspiel. In beidem stehen Hamburger Polizei, Politik und Justiz in keinem guten Licht. Das sei diesen RechtsbeugerInnen auch nicht vergönnt!

Kommentar: Das hohe Gut der Pressefreiheit mit Füßen getreten und mit Knüppeln geschlagen

Kommentar. Die Polizei hat sich rund um den G20-Gipfel nicht mit Ruhm bekleckert. Die Pressefreiheit wurde massiv behindert.

In Göttingen nimmt Gewalt zwischen Studierenden zu
Friedliche Aufmärsche gehören der Vergangenheit an: In Göttingen eskaliert der Konflikt zwischen Burschenschaften und Linksradikalen und endet häufig mit Polizeieinsatz. Foto: flickr / Andrij Bulba

Brennende Häuser und Schmierereien an den Wänden: In Göttingen eskaliert zunehmend der Konflikt zwischen Burschenschaften und linken Radikalen. 

Bochumer Polizei setzt auch bei kleinen Demos auf Gewalt und Eskalation
Friedliche Demo hoffnungslos: AktivistInnen beklagen eskalierendes Verhalten der Polizei.
Es war eine kleine, geradezu „lächerliche“ Demonstration, wie ein Augenzeuge sagt. Doch nachdem die rund 10 AsylgegnerInnen von DaSKuT (Deutschland asylfreie Schulen, Kindergärten und Turnhallen) am 19. Juni das Handtuch geschmissen hatten und den Husemannplatz räumten, brachte die Bochumer Polizei die Lage zum Eskalieren. 
 

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