Polizeigewalt
16 Jahre Vertuschung von Wahrheiten

Kommentar. Am 7. Januar 2005 starb Oury Jalloh in einer Gefängniszelle in Dessau. Offiziell zündete sich der an Händen und Füßen gefesselte Mann auf seiner feuerfesten Matratze mit einem Feuerzeug an. Die Geschichte wirft bis heute noch Fragen auf, die unbeantwortet bleiben.

Nicht nur ein amerikanisches Phänomen

Demonstration. Polizeigewalt ist nicht nur ein US-amerikanisches Problem. Zum Gedenken an George Floyds sechs-monatigen Ablebens wurde in Bochum demonstriert. 

Studie zu Polizeigewalt liefert weiteres Zwischenergebnis

KVIAPOL. Am 11. November wurde der zweite Zwischenbericht des Bochumer Forschungsprojekts „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ (KviAPol) veröffentlicht. Hier einige der Ergebnisse.

Ende Gelände blockiert wieder

Klimagerechtigkeit. Erneut fanden sich am vergangenen Wochenende tausende Klimaaktivist:innen im Braunkohlerevier in der Nähe von Aachen zusammen. Die Bewegung, die seit 2015 Kohleinfrastruktur blockiert, stand dieses Jahr vor neuen Herausforderungen und Zielen. 

 

Eins, Zwei Polizei...

Chauvinismus, Rassismus, Homophobie und andere diskriminierende Einstellungen dürfen in der Polizei keinen Platz haben. Bei der Bekämpfung dieser mangelt es aber auch an Willen. 

Black Lives Matter

Movement. Nach den Morden an George Floyd, Breonna Taylor und Tony MacDade, die durch Polizisten ihr Leben verloren und dem Tod von Ahmaud Arbery, der von zwei weißen Männern kaltblütig beim Joggen erschossen wurde, scheint die Schwarze Seele sich das nicht mehr länger gefallen zu lassen. 

Feuertod in der Zelle
Oury-Jalloh-Stadt Dessau: Vor 15 Jahren verlor Oury Jalloh sein Leben in einer Polizeistation.

Am 7. Januar 2005 verbrannte der 36-jährige Oury Jalloh in den Kellerräumen der Polizei in Dessau. Bis heute sind die Todesumstände nicht hinreichend geklärt, obwohl die neusten Untersuchungen einen rassistisch motivierten Mord nahelegen.

Ausschreitungen zur Silvesternacht

Kommentar. Die Vorfälle in Leipzig Connewitz zeigen wiederholt: Polizeidarstellungen bestimmen die Berichterstattung. Doch häufig verfälschen sie die Realität.

Zwischenergebnisse der Kriminologiestudie
Behelmte Einsatzkräfte bei Demonstrationen: Ein häufiger Grund für die Einstellung von Verfahren gegen gewalthafte Polizeibeamt*innen. Bild: stem

Kriminologie. Die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts „Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamt*innen“ (KviAPol) des Lehrstuhls für Kriminologie an der RUB sind erschienen und deuten auf ein weit verbreitetes Problem hin.

Polizei – Dein Freund und Helfer?
Polizeigewalt – unterschätztes Problem? Ein Bochumer Kriminologe widmet sich der Thematik. Symbolbild: asylstrikeberlin CC BY-SA 3.0

Forschung. Der eingangs erwähnte Satz des damaligen Ersten Bürgermeisters der Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, erregte die Gemüter. Gewalt von PolizistInnen ist noch immer ein Tabu-Thema. An der RUB wird nun zu diesem Phänomen geforscht.

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