PCB
PCB: Sanierungsmaßnahmen erfolgen

In besagter Ausgabe wurde im Artikel von „Entwarnung“ gesprochen, was nicht behauptet werden kann. Die Interventionsgrenze für belastete Räumlichkeiten beträgt 3000 ng/m³, weswegen die Verwaltung der RUB auch sämtliche Räumlichkeiten, die diesen Wert überschreiten, gesperrt hat.

Bauarbeiten in GB : Studierende sind PCB ausgesetzt

Seit August laufen auch in den G-Reihen die Sanierungsarbeiten zur Entfernung der PCB-Bestände. Bei den Arbeiten werden zum Teil große Mengen Staub der chlorierten Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Studierende sind verunsichert und fürchten um ihre Gesundheit.  Ist die Angst berechtigt?

Kommentar: Kaum Infos, große Befürchtungen: PCB-Freisetzung in G-Reihe

In der G-Reihe berichtet man über zum Teil heftig austretenden Staub auf der PCB-Baustelle in den Gebäuden. Studierende sind verunsichert. Wie gefährlich ist der Staub? Was haben Studierende zu beachten und wann sind die Arbeiten vorbei? Die Uni darf auf keinen Fall auf Kosten der Studierenden halbherzige Sanierungsarbeiten betreiben!

Aus IA und IB müssen vorm Abriss die Schadstoffe raus
IA und IB stehen vor dem Abriss. Aber zuerst muss saniert werden. Foto: joop

Der Ruhr-Universität Bochum, speziell der I-Reihe steht ein weiteres Jahr Baumaßnahmen bevor. Damit der Abriss der mit PCB (Polychlorierte Biphenyle) belasteten Gebäude möglichst wenig Schadstoffe freisetzt, trifft man bei der Sanierung umfangreiche Vorkehrungen.

Messungen und medizinische Vorsorge an der RUB
Die Struktur von Polychlorierten Biphenylen. Grafik: joop

Hinter PCB könnte man einen einzelnen Schadstoff vermuten, doch die Polychlorierten Biphenyle sind eine ganze Familie von Chlorverbindungen – 209 an der Zahl. Umso überraschender, dass nur ganze sechs von ihnen in Belastungswerte einfließen.

Aktuelle Entwicklungen zur PCB-Belastung in allen Universitätsgebäuden

Nach Aussagen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) ist der erste Abschnitt der PCB-Sanierungsmaßnahmen in den N-Gebäuden abgeschlossen. Dafür wurden zwischenzeitlich neue Messungen der Giftstoffe in den G-Gebäuden und MA durchgeführt; die Ergebnisse erfordern teilweise sofortige Maßnahmen. Die Arbeitsgruppe „PCB an der RUB“ der Stabsstelle Arbeitssicherheit und Umweltschutz koordiniert die Sanierungs- und Präventionsmaßnahmen, die studentischen VertreterInnen von AStA und FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) beschäftigen sich ebenfalls mit der Sache. Das Hochschulpolitik-Referat des AStA hat einen PCB-Stammtisch für alle interessierten Studis eingerichtet.