Obdachlosigkeit
Wohnungsnot
Symbolbild: stem

Obdachlosigkeit. Das steigende Ausmaß von Obdachlosigkeit bringt Hilfsstellen vielerorts an ihre Grenzen. Bereits seit vielen Jahren fordern Verbände genaue Zählungen, nun schreiten Bund und Länder zur Tat.

Wohnprojekt für Obdachlose
Bild: LessHome, Wolfgang Georgens

Obdachlosigkeit. Das Start-Up Projekt „LessHome” möchte Obdachlosen ein Stück zu Hause für den Aufbau eines neuen Lebens bieten. Das erste Mini-Mobil NRWs wurde im Januar in Essen übergeben.

200 Sozialwohnungen im Jahr für Die Linke noch Zuwenig

Bochum. Der Ausschuss für Gesundheit und Soziales hat neue Zahlen zur Lage der Sozialwohnungen in Bochum vorgelegt: 13.565 Wohnungen stehen derzeit für Menschen in prekären Lebensumständen zur Verfügung – 2003 waren es noch rund 30.000.

Dramatischer Anstieg der Obdachlosenzahlen
Eine Bank ist kein Schlafplatz: Auch in Bochum steigen die Wohnungslosenzahlen. Symbolbild: flickr Robert Agthe (CC BY SA 2.0)

Politik. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) hat in der vergangenen Woche ihre aktuellen Schätzungen zu den Zahlen von Menschen ohne Wohnung in Deutschland veröffentlicht. Diese befinden sich in alarmierender Höhe.

Die Wohnungslosenzahlen in Deutschland sind eine Schande für die Politik
Leer und gebraucht: Wohnraum muss endlich nutzbar gemacht werden. Bild: juma

Kommentar. Bundesweit leben fast 900.000 Menschen ohne festen Wohnsitz. Ihre Lage droht, sich in den nächsten Jahren zu verschlechtern.

Obdachlose ziehen um ins neue Fliednerheim

Wohnen. Wohnungslose Menschen sollen ab Herbst 2018 im neuen Obdachlosenheim in Bochum Grumme in Doppelzimmern  schlafen können.

 

Straßenmagazin „bodo“ lud zum Rollentausch ein
Einmal erleben, wie sich einE StraßenmagazinverkäuferIn fühlt: Hochmotiviert nehmen zwei BFD-lerinnen Klaus (rechts) für einen Tag die Arbeit ab. Foto: mar

Es war ein wenig wie in dem Film „Die Glücksritter“, in dem der Multimillionär Dan Aykroyd unversehens seinen Status und Reichtum mit dem Bettler Eddie Murphy tauscht: Das Straßenmagazin „bodo“ lud ein, sich einen Tag lang als VerkäuferIn der Zeitschrift zu versuchen und so Ablehnung und Kälte, aber auch Bestätigung zu erfahren. Knapp dreißig Menschen reflektierten über ihre eigene Situation und die der „bodo“-VerkäuferInnen; eine größere Öffentlichkeit wurde somit auf soziale Probleme aufmerksam gemacht.