Neujahr
2022 ist da!

Ein weiteres Jahr ist vorüber. Wieder leiser, mit weniger Feuerwerk und weniger großen Partys. Nachdem der Jahreswechsel 2020/2021 noch eine gewisse Euphorie innehatte, weil schließlich ein besonders schlimmes Jahr vorbeiging, hat sich dieses Jahr die erwartbare Ernüchterung breitgemacht. 2021 war der Beweis, den man eigentlich nicht brauchte, dass Pandemien sich nicht nach unserem Kalender orientieren. Doch bei allem was schieflief, gab es auch positive Entwicklungen und einige Lichtblicke im vergangenen Jahr. Über all das wollen wir Euch in unserer ganz speziellen, super exklusiven (und auch inklusiven) Jahresrückblick-Ausgabe berichten und wünschen Euch ein Frohes Neues Jahr. 

 :Die Redaktion

 
Auch 2021 keine Böller!

Die Feiertage am Ende des Jahres gipfeln jedes Mal aufs Neue an Silvester. Nach den zumindest theoretisch vorgesehenen „besinnlichen“ Tagen darf man noch mal richtig auf die Kacke hauen. Aber was soll das alles?

Von Klassik bis Rock: Zahlreiche chinesische KünstlerInnen begrüßen in der Mensa das neue Jahr
Tradition trifft Moderne: Die vier Musikerinnen des Ensembles Jingxiaqiu hauchen alten Instrumenten neues Leben ein. Foto: bk

Obwohl die :bsz in der Zeit um den ersten Januar herum im Winterurlaub war, können wir Euch trotzdem ein frohes neues Jahr wünschen, wenn wir nach dem chinesischen Mondkalender gehen. Diesem zufolge beginnt nämlich am 8. Februar das Jahr des Feueraffen. In Zusammenarbeit mit dem Verein chinesischer Studierender verlegte das Akafö den Jahreswechsel um eine Woche vor und lud am vergangenen Samstag in die Mensa ein. 

Motiviert und munter in die nächsten 12 Monate: Wie MMXVI Euer Jahr werden kann
Auch wenn die Zukunft ungewiss ist: Was Euch angeht, muss der Konjunktiv nicht sein – folgt Shia LaBeouf: „Just Do it!“ Foto & Bearbeitung: mar

Ein altes Jahr geht, ein neues Jahr kommt. JedeR von uns blickt mit anderen Gefühlen auf 2015 zurück und geht ebenso unterschiedlich in 2016 hinein.

DIE :bsz-GLOSSE

Vorsatz: Mit Neujahr so eng verbunden wie Bleigießen ist das Fassen von Vorsätzen fürs kommende Jahr. Meist werden sie zusätzlich als so genannte „gute Vorsätze“ normativ überfrachtet.

Ein Beitrag aus Taiwan zum Jahreswechsel
Das neue Jahr wird am Taipei 101 Building mit einem spektakulären Feuerwerk eingeleitet. Foto: ln

Erst am 19. Februar beginnt in Taiwan und China das neue Jahr. Dann wird das Jahr der Ziege das des Pferdes ablösen. In meinem Auslandssemester in der taiwanesischen Hauptstadt Taipei habe ich schon mal den westlichen Jahreswechsel zum Anlass genommen, um ungewohnte Essgewohnheiten, außergewöhnliche Unterrichtsmethoden, sowie unsere wichtigsten Feiertage Weihnachten und Neujahr hier genauer unter die Lupe zu nehmen.

Es ist Silvester, 17:30 Uhr am Abend. Ich sitze an meinem Schreibtisch und lerne für meinen Chinesischkurs. Trotz 15 Grad Außentemperatur ist es kalt. Das liegt an der hohen Luftfeuchtigkeit und daran, dass es in Taiwan keine Heizungen in den Wohnungen gibt. Somit ist die Außentemperatur gleich auch der Innentemperatur. In einer halben Stunde muss ich los zum Kurs.

恭喜发财 ­– oder auch: Glückwünsche und Erfolg
Kampf der Kriechtiere: Noch ist der Drache auf der Brust des Musikers zu sehen, doch seine  traditionelle Bambusflöte läutet bereits das aktuelle Jahr der Schlange ein. Foto: koi

Der Drache ist tot, es lebe die Schlange: Mit dem traditionellen chinesischen Frühlingsfest „chūnjié“ haben der Verein der Chinesischen Studierenden und Wissenschaftler (VCSW) und das Akafö vergangene Woche das neue Jahr begrüßt. Der chinesische Jahreswechsel richtet sich nach einem traditionellen Kalender. In diesem Jahr wird nach 2001 wieder ein Jahr der Schlange gefeiert. „Das offizielle Frühlingsfest in China findet erst am 10. Februar statt“, weiß Mitorganisator Abraham van Veen, Leiter Internationales beim Akafö.