Neonazis
Gehts den Kameraden an den Kragen?

In Dortmund läuft seit kurzem ein Gerichtsverfahren gegen zehn Mitglieder der rechten Szene wegen Volksverhetzung.

 
Von Kommiliton*innen und Kamerad*innen

An der Frankfurter Uni wollen Studis die Exmatrikulation eines mutmaßliches Rechtsterroristen erzwingen. Ähnliche Fälle gibt es immer wieder. 

 
Läuft was schief im Nazi-Kiez?
Nach zwei Jahrzehnten befinden sich die Dortmunder Nazis in der Krise – doch wessen Verdienst ist das? Bild: lewy

Neonazis. Dortmund hat ein Nazi-Problem, das leugnet niemand mehr. Politik und Behörden haben aber genau das lange getan. Nun brüstet sich die Polizei mit ihrer Arbeit.

Rechte Proteste
Standhaft gegen Rechts: Auf die rund 50 Steeler Jungs kamen 500 antifaschistische Gegendemonstrierende. Bild: stem

Rechtsradikalismus. Zuletzt kam es vermehrt zu Demonstrationen und Kundgebungen Rechtsradikaler im Ruhrgebiet. Auch sind sie wiederholt durch Gewalt und Bedrohung aufgefallen.

1. Mai in Duisburg
Duisburg : Zwischen NPD-Plakaten demonstrierten Neonazis der Partei „Die Rechte“ unter Polizeischutz. Bild: stem

Protest. Am 1. Mai versammelten sich rund 200 Neonazis in Duisburg. Durch Abschirmung der Polizei konnte diese ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Nun steht die Polizei unter Kritik.

Keine Uni für Faschist*innen
Neonazis: Weder im MMA, noch in der Uni gern gesehen. Bild: Runter von der Matte

Kommentar. In Leipzig sorgen rechtsradikale Kampfsportler für Unmut an der Uni. Doch das Problem ist nicht nur sächsisch.

„Pogrom91“: Webdoku schlägt Brücke von Hoyerswerda bis heute
Sprachen mit ZeitzeugInnen: Matthias (l.) und Jan, die Initiatoren von „Pogrom91“. Foto: lor

Die Bilder sind bekannt: Brennende Häuser, Schreie, Jubel der Zuschauenden – Szenen, die sich vor 25 Jahren im sächsischen Hoyerswerda ereigneten, als Rechte ein Geflüchtetenheim und eine Unterkunft für Vertragsarbeitende angriffen. Die im Bahnhof Langendreer vergangene Woche vorgestellte Initiative „Pogrom91“ arbeitet die Ereignisse auf und sucht nach Parallelen zu heute.

Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

Zeitreisen sind total in: Spandex, Petticoats, braune Hemden, Monokel
Rock like it’s 1984! Auf dem Sleaze Fest in der Matrix wurde der Rockmusik und dem Stil einer vergessen geglaubten (oder gewünschten?) Dekade gehuldigt – dabei ist das nicht der einzige vergangenheitsbezogene Trend dieser Tage. Foto: mar
DIE :bsz-GLOSSE

Retro: Verwendbar als Adjektiv, Substantiv oder gar als Präfix. In jedem Fall am gängigsten als eine (bewusste) Nachahmung von Elementen früherer Stilrichtungen in Musik, Mode oder Ähnlichem. 

Wer zum Beispiel behauptet, Einstein sei voll retro(grad), weil alt, sollte sich auch damit auseinandersetzen, wie antero(grad) der Herr seinerzeit war. Schließlich war er dieser theoretisch 100 Jahre voraus.

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