Neonazis
Rechte Proteste
Standhaft gegen Rechts: Auf die rund 50 Steeler Jungs kamen 500 antifaschistische Gegendemonstrierende. Bild: stem

Rechtsradikalismus. Zuletzt kam es vermehrt zu Demonstrationen und Kundgebungen Rechtsradikaler im Ruhrgebiet. Auch sind sie wiederholt durch Gewalt und Bedrohung aufgefallen.

1. Mai in Duisburg
Duisburg : Zwischen NPD-Plakaten demonstrierten Neonazis der Partei „Die Rechte“ unter Polizeischutz. Bild: stem

Protest. Am 1. Mai versammelten sich rund 200 Neonazis in Duisburg. Durch Abschirmung der Polizei konnte diese ohne Unterbrechung durchgeführt werden. Nun steht die Polizei unter Kritik.

Keine Uni für Faschist*innen
Neonazis: Weder im MMA, noch in der Uni gern gesehen. Bild: Runter von der Matte

Kommentar. In Leipzig sorgen rechtsradikale Kampfsportler für Unmut an der Uni. Doch das Problem ist nicht nur sächsisch.

„Pogrom91“: Webdoku schlägt Brücke von Hoyerswerda bis heute
Sprachen mit ZeitzeugInnen: Matthias (l.) und Jan, die Initiatoren von „Pogrom91“. Foto: lor

Die Bilder sind bekannt: Brennende Häuser, Schreie, Jubel der Zuschauenden – Szenen, die sich vor 25 Jahren im sächsischen Hoyerswerda ereigneten, als Rechte ein Geflüchtetenheim und eine Unterkunft für Vertragsarbeitende angriffen. Die im Bahnhof Langendreer vergangene Woche vorgestellte Initiative „Pogrom91“ arbeitet die Ereignisse auf und sucht nach Parallelen zu heute.

Studi-VertreterInnen beteiligen sich an Gegenprotesten zum „Tag der deutschen Zukunft“

Solidarität und Unterstützung mit den GegenaktivistInnen des größten deutschlandweiten Naziaufmarsches am 4. Juni in Dortmund: Das entschied das Studierendenparlament (StuPa) mehrheitlich in der letzten Sitzung.

Zeitreisen sind total in: Spandex, Petticoats, braune Hemden, Monokel
Rock like it’s 1984! Auf dem Sleaze Fest in der Matrix wurde der Rockmusik und dem Stil einer vergessen geglaubten (oder gewünschten?) Dekade gehuldigt – dabei ist das nicht der einzige vergangenheitsbezogene Trend dieser Tage. Foto: mar
DIE :bsz-GLOSSE

Retro: Verwendbar als Adjektiv, Substantiv oder gar als Präfix. In jedem Fall am gängigsten als eine (bewusste) Nachahmung von Elementen früherer Stilrichtungen in Musik, Mode oder Ähnlichem. 

Wer zum Beispiel behauptet, Einstein sei voll retro(grad), weil alt, sollte sich auch damit auseinandersetzen, wie antero(grad) der Herr seinerzeit war. Schließlich war er dieser theoretisch 100 Jahre voraus.

Verwaltungsgericht Minden urteilt: Rechtsextremist darf nicht Jurist werden
Dem Urteil aus dem Weg gehen: Michael Brück, Mitglied im Dortmunder Rat, ist nur noch selten an der RUB zu sehen. Foto: anonym
Das Verwaltungsgericht Minden urteilte in der vergangenen Woche, dass der Bielefelder Rechtsextremist Sascha Krolzig nicht den juristischen Vorbereitungsdienst antreten darf, der für das zweite Staatsexamen notwendig ist. Der mehrfach vorbestrafte Student sei laut dem Land NRW wegen seiner „verfassungsfeindlichen Einstellung“ nicht würdig, den Dienst anzutreten. Ein an der RUB bekannter Rechtsextremist geht diesem Problem eigenständig aus dem Weg.
 
(Real-)Satire: Exklusiv: die :bsz sprach mit dem Maulwurf in der Dortmunder Polizei
Demnächst in Ihrem national befreiten Kino: V-Leute wirken bereits an der Fortsetzung des Gangsterthrillers „Departed“ mit. Darstellung: ck

Von der Straße ins Kino: Kommt der Dortmunder Nazi-Thriller nach jüngsten Tatort-Erfolgen jetzt auch auf die große Leinwand? Nachdem eine Antifaschistin der Dortmunder SPD eine Unterstützungsdemo für Geflüchtete angemeldet hatte, wurden unter anderem Name, Adresse und Mobilfunknummer an Dortmunder Neonazis weitergeleitet. Die nutzten die Infos sofort, um die Person zu terrorisieren. Gibt es nun im Dortmunder Polizeiapparat einen Maulwurf? Jetzt ermittelt die Bochumer Polizei gegen die KollegInnen. Die :bsz weiß mehr und sprach bereits mit dem Maulwurf, der ganz exklusiv verriet, schon mit niemand Geringerem als Hollywood-Regisseur Martin Scorsese am Drehbuch seiner „Departed“-Fortsetzung mitzuwirken.

Kommentar: Dortmunder Stadtrat wird zur Bühne für antisemitische Provokation

Eine geschmacklose Provokation der Partei „Die Rechte“ im Dortmunder Stadtrat sorgt für Aufsehen: Vergangene Woche fragte Dennis Giemsch, Ratsvertreter der „Rechten“, nach der Anzahl der in Dortmund lebenden BürgerInnen, die dem jüdischen Glauben angehören.

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