Musisches Zentrum
Kulturlastiger Betonklotz: Das Musische Zentrum – Dreh- und Angelpunkt der RUB Kultur
Musik verleiht Flügel: Julian schwebt mit den Fingern in seiner Freizeit über die Tasten. Foto: kac

Wo könnt Ihr Euch an der RUB entspannen? Klar, einerseits in einem der zahlreichen Cafés, aber wie wäre es mit etwas Kultur? Ganz am Anfang der Uni-Brücke steht das Musische Zentrum. Der Dreh- und Angelpunkt für alle KünstlerInnen und Kreativen der RUB sticht als das kleine Paris Bochums aus der grauen Betonmasse der Uni heraus.

Studis wie Du: Was und wer kommt dieses Semester auf die Bühne?
Semesterprogramm: Das MZ unterhält Erstis mit Musik und Schauspiel auf der Unibrücke. Foto: kac
Die Vorlesungszeit im Wintersemester 2015/2016 hat begonnen und somit auch verstärkt die Treffen der studentischen Theatergruppen, um zu proben und für die Aufführungen bereit zu sein.
Was erwartet uns in der ersten Hälfte des Semesters im Musischen Zentrum? Wir haben nachgeschaut.
Integration: Mit Impro-Theater zwei Länder vereinen
Freak out your face: Mimik und Körpersprache sind das A und O bei Impro.	Foto: kac

Dieses Jahr können wir wieder zehn polnische Studierende, die an dem neunten Deutsch-Polnischen Theaterprojekt teilnehmen, gemeinsam mit zehn Studis aus NRW auf der Studiobühne im Musischen Zentrum erleben. Letzten Donnerstag war die Begrüßungsparty für die polnischen Studis, auch die TeilnehmerInnen von vergangenen Jahren, die an dem Projekt mitgewirkt haben, wurden eingeladen. Trotz langer Nacht standen alle pünktlich am nächsten Morgen auf, um in der Laerholzstraße 80 mit den Proben zu beginnen. 

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode XVI: MZ-Beirat – Die studentische Stimme im Beirat des Musischen Zentrums
Das ist das Gesicht zur unserer Studi-Stimme im Beirat: Birk-André Hildebrandt. Foto: kac

Was wäre die Uni ohne das Musische Zentrum, in dem wir mit Musik, Fotografie, Malerei und Schauspiel unseren Ausgleich zum Lernen finden können? Was im MZ getan wird, entscheidet der Beirat des MZ. Aber woher sollen die MitarbeiterInnen und Lehrkräfte wissen, was Studierende brauchen oder möchten? Dafür haben wir Birk-André Hildebrandt als studentisches Mitglied im Beirat sitzen.

Zum RUB-Geburtstag: Eine Theatercollage über das Leben an der Ruhr-Uni.
Nächste Haltestelle: Die Studiobühne mit #Students. Foto: kac

Am vergangenen Wochenende fand das Stück „#Students“ im Musischen Zentrum auf der Studiobühne statt. 21 Studierende haben sich in Gruppen zusammengefunden, um aus ihrer Sicht die Geschehen an der RUB schauspielerisch darzustellen. Im Stück zeigen die SchauspielerInnen, was die RUB für ihre Studierenden und MitarbeiterInnen ist: Der Nabel der Welt! 

Es wird legen… wartet, es kommt gleich …där: „Legendary“ im MZ
Bounty ist nicht nur ein Schokoriegel: Legendär wird es im Juni auf der Studiobühne. Foto: Bounty

Die Gruppe Bounty zeigt am 20. und 21. Juni das Musical „Legendary“ von Sarah Sodke und Marvin Buchkamp. Der junge Viktor ist auf der Suche nach Abenteuern. Begleitet von seinem Pagen Flo trifft er auf seine große Liebe, Prinzessin Mellinia. Natürlich steht ihre Liebe unter keinem günstigen Stern: Die Prinzessin wird vom Todesgott Mortiferus entführt.

Theater an der RUB: Die zweite Hälfte des MZ-Programms
„Warten auf Godot“: Eine moderne und inspirierende Inszenierung beendete die erste Hälfte des Semesters. Foto: kac

Das Musische Zentrum zeigt noch bis zum Ende des Semesters acht Inszenierungen. Nach der Pfingstpause startet die Studiobühne wieder voll durch.

Von Euch für Euch: Ein Theaterstück über die Leiden von Plastikpuppen
Quietschbunt: Das Ensemble „Pinky ohne Brain“ bei ihrer Probe.	    Foto: kac

Hat nicht jedes Kind einmal den Traum, dass die Spielsachen zum Leben erweckt werden? Dass sie sprechen können und wir live miterleben, wie ihre Welt funktioniert? Theaterwissenschaftsstudentin Caroline Königs zeigt kommendes Wochenende im MZ ihr zweites Theaterstück und erfüllt sich diesen Traum.

Von Euch für Euch: Das Helsingörprojekt präsentiert „Kopenhagen“
Auf der Bühne wieder auferstanden: Werner Heisenberg und das Ehepaar Bohr. Foto: kac

Physik und Philosophie sind eine seltene Fächerkombination. Mit Hilfe dieser Bachelor-Kombo kann die junge Regisseurin Maria Sojka das Stück „Kopenhagen“ nach Michael Frayn nach ihren eigenen Idee neu aufleben lassen. Darin philosophieren Physiker über die Atombombe.

Theater von Euch für Euch: erste Hälfte des neuen MZ-Programms
Schwule Mädchen: Werbe-Dreharbeiten für das Fashionistas-Stück in der vorlesungsfreien Stadt. Foto: kac

Immer den Credit Points für den Optionalbereich hinterherzulaufen oder für diverse Uni-Verwaltungen Formanträge nachzutragen, ödet einige von Euch an. Darum ist das Musische Zentrum so wichtig für uns. Hier könnt Ihr Euch frei entfalten und etwas auf die Beine stellen.

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