Musisches Zentrum
Improvisationskünste der etwas anderen Art
Vorfreude ist die schönste Freude? Babette von „Improgranti“ schreibt den genannten Ort für das Hörspiel auf. Foto: lor

Campuskultur: Mit Impro der besonderen Art sowie persischer Musik auf der Akustikgitarre beendeten die ProtagonistInnen der Open Stage im Rahmen der Initiative „RUB ARTS & CULTURE INTERNATIONAL“ im Musischen Zentrum (MZ) das Semester. Der nächste Termin ist am 2. Mai.

Lesebühne: Das Musische Zentrum dient künftig als Plattform für neuartiges Slammen
Motiviert: Sarah und die FSRs der Germanistik und Anglistik rühren fleißig die Werbetrommeln. Foto: lor

Poetry Slam: Die Fachschaftsräte (FSR) der Germanistik und der Anglistik bringen mit „(R)austausch – Die Lesebühne“ am 26. Januar zum ersten Mal Hausarbeiten auf die Bühne. 

Gorkis Klassiker „Nachtasyl“ im Musischen Zentrum (MZ)
Abgehängt und gelangweilt: Maxim Gorkis Randexistenzen aus „Nachtasyl“ sind am Wochenende auf der Bühne des Musischen Zentrums zu sehen. Foto: Laron Janus

Theater: Maxim Gorkis Klassiker „Nachtasyl“ wird am 20. und 21. Januar auf der Bühne des Musischen Zentrums (MZ) gezeigt. Regisseur Laron Janus entschied sich für eine werkgetreue Aufführung – schon aufgrund der 17 Rollen eine Herausforderung.

„Haut I & II“ im Musischen Zentrum schockiert und verwirrt
Meterhohes Ekelpaket: Während im Hintergrund das wohl ekelhafteste Bühnenbild der MZ-Geschichte ertrahlt, erregen Max (Laron Janus) und Paula (Caroline Königs) menschliche Abscheu.

Hat jemand schon so etwas Scheußliches gesehen? Gut, das Internet hält viele Überraschungen bereit – aber auf der Studiobühne im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum? Viele studentische Stücke, die hier aufgeführt werden, sprechen ernste, bisweilen, kaum besprochene Themen an. Aber Silberfischchen gebärende Frauen in bedrückenden Kerkern und sadistische Machtfantasien vor einer gewaltigen, verfaulten, madenbesetzten Vagina: Caroline Königs (Text und Regie) und Katharina Cygan (Bühnenbild und Regie)  brachten am 9. und 10. Juni zwei kleine Stücke mit besonders hohem Brechreizfaktor auf die Bühne.

Das Double-Feature „Haut I & II“ am 9. und 10. Juni exklusiv im Musischen Zentrum
Absurd und brutal: Caroline Königs und Katharina Cygan inszenieren diesmal ein Ernstes Stück. Foto: mar

Eine düstere Gothic-Party wollen Caroline Königs und Katharina Cygan mit den Kurzstücken „Haut I & II“ auf der MZ-Bühne feiern. Ihr gemeinsames Projekt ist absurdes Bildertheater über Gewalt, Entfremdung und Hackfleischvaginen.

Der melancholische Ästhet Anatol in der Dauerschleife der Affären: Arthur Schnitzlers Stück im Musischen Zentrum
Mit jedem Akt eine neue Frau. Illustration: kac

Am 12. und 13. Mai wird auf der Studiobühne des Musischen Zentrums Arthur Schnitzlers Stück „Anatol“ von der Studierendengruppe Irgendwas Subversives aufgeführt.

Iwan Lomow will eine Frau, aber die Bullenwiese auch
Zwischen Liebe und Hass: Partner- Innen​wahl aus rein wirtschaftlichen Motiven macht nicht ausnahmslos glücklich. Foto: alx

„Lieben, lachen und es lassen“ hieß es am Freitag im Musischen Zentrum. Unter der Regie von Sebastian Bös inszenierten Michael Georgi, Lea Ger­stenkorn und Georgios Pavlidis Anton Tschechows Werk „Der Heiratsantrag“. Charaktere am Rande der Vernunft und ZuschauerInnen mittendrin. Am Ende blieb vom Original nur ein Gerüst, erweitert um zeitgemäße Interpretationen.

Alles außer Kellnern: Die :bsz-StudiJob-Reihe – Laienschauspieler
Moviestar: Julian vor und mit der Kamera. Foto: kac

Auf diversen privaten Fernsehsendern laufen rauf und runter Sendungen, die Familien in einem sozialen Brennpunkt zeigen oder in denen Fälle aufgeklärt werden. Dafür werden auch im Ruhrgebiet immer wieder LaienschauspielerInnen gesucht; einer von ihnen ist der 27-jährige RUB-Student Julian Brock.

„Festung Europa“: Tom Lanoyes Stück gibt Rätsel auf
Festgesessen: Politisch inkorrekte Dialoge dienen bei  „Festung Europa“ der Provokation. Foto: kac

Die Leiterin der Studiobühne des Musischen Zentrums, Karin Freymeyer, möchte mit einem Stück des belgischen Autors Tom Lanoye ein politisches Statement setzen. Die Studiobühne will sich damit den europäischen Krisen zuwenden. In „Festung Europa“ wird der Frage nachgegangen, wie der vielbeschworene Zusammenhalt der Menschen gesteuert werden soll, wenn Angst vor Entindividualisierung und Vorurteile noch immer den Kontinent beherrschen.

Theater von Euch für Euch: ToM präsentiert Groschenmusical
Fantasiewesen: Theater ohne Mittel zeigt sein Ensemble in wenig ausgefallenen Kostümen, die man ohne Budget zusammengestellt bekommt.  Foto: kac

Theater ohne Mittel (ToM) präsentiert in diesem Wintersemester ein No-Budget Musical; zur Freude aller kann die :bsz sagen, dass das Ensemble besser singen kann als manch andere SchauspielerInnen. „blind.“ heißt das Groschenmusical und erzählt die mysteriöse Geschichte eines Regisseurs, der plötzlich sein Augenlicht verliert, dabei sind es nur noch drei Monate zur Premiere seines neuesten Stücks.

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