Musikforum
Verschiedene Installationen – individuelle Erfahrungen

Das DIVE (Digital. Immersive. Virtual. Environment.)-Festival ging vom 04. bis zum 07. November zum zweiten Mal an den Start, mit Installationen und Veranstaltungen im Schauspielhaus Bochum, im Planetarium und im Musikforum. Dabei gab es sehr Unterschiedliches anzusehen und zu erleben: Mischungen aus verschiedenen Klanginstallationen, die verschiedene Ecken der Hörkanäle ansprechen, und visuellen Erfahrungen. Im Musikforum wurde eine Klangorgel auseinandergenommen und im Schauspielhaus gab es einen Darkroom, in dem man nichts sehen konnte, bis auf Lichteffekte auf einer Leinwand, die immer wieder aufblitzten oder eine Virtual-Reality-Erfahrung, bei der man in eine Parallelwelt abtauchen kann, um den Fragen der eigenen Existenz und des Lebens nach zu gehen. Dazu sind unsere Redakteur:innen :Rebecca Voeste und :Lukas Simon Quentin für Euch auf Tuchfühlung gegangen!  

:Die Redaktion

 
Eine Festivität der ganz andere Art

Digitale Immersion, virtuelle Klangräume und Theater Environments, die in menschlichen Körpern nachhallen. Darum geht’s und das bedeutet der Name. Was wurde im Schauspielhaus angeboten?  

 
Finanzen: Ein Überblick über die Kosten Bochumer Neubauten

Kunstmuseum

Die Dachsanierung wird doppelt so teuer wie geplant: 1,2 Mio. Euro statt 600.000 Euro

Der Grund: Vorher nicht bekannte notwendige Neuerungen der Dachentwässerung und eine von der Gebäudeversicherung geforderte Spezialverglasung. Außerdem: notwendige Asbestsanierung und Brandschutzmaßnahmen.

Kritik an BoSy-Spielstätte neuentflammt
Immerhin steht die Marienkirche noch: Das Musikforum ist Kirchenerhalt für 38 Millionen Euro. Foto: mar

Streitfall Musikforum: Nun ist es gebaut und mit einem zweitägigen „Bürgerfest für alle“ am 29. und 30. Oktober eröffnet worden. Erst am 28. Oktober wurde eine Beschlussvorlage angefertigt, nach der ungeplante 921.000 Euro Mehrkosten, die das Musikforum verursacht, aus dem Schuletat der Stadt gedeckt werden sollen. Laut Volker Steude von den Stadtgestaltern, einem der schärfsten Kritiker des Musikforums, hat das Projekt die Stadt nicht wie geplant 2,4 Millionen Euro gekostet, sondern inklusive versteckter, mit dem Projekt mittelbar und unmittelbar verbundener Kosten über 15 Millionen. Die laufenden Kosten belaufen sich nicht auf 0,58 Millionen, sondern auf über 3 Millionen Euro im Jahr.