Musik
Jesper Munk im Gespräch mit der :bsz
Newcomer mit Blues in der Stimme: Jesper Munk.

Er gilt als Newcomer des Bluesrock: Mit seinem neuen Album „The Claim“ tritt Jesper Munk am 20. April in der Zeche Bochum auf. Die :bsz sprach mit ihm über Whiskey, Shakespeare und Plan B.

„Karmaflow“: Die interaktive Metaloper
Rätselhafte Gestalten in zauberhafter Welt: Das schwarmfinanzierte Spiel „Karmaflow“ dreht sich um Musik. Screenshot: mar

Egal welche Frau mir den Kopf verdreht oder welches Mädchen das Herz mir bricht, es gibt eine Braut, die stets zu mir hält: Die Musik. Obwohl sie mit jedem und jeder tanzt, sie gibt mir doch immer das Gefühl, dass sie nur für mich da ist. Und jetzt stelle ich mir vor, sie verschwindet. Nicht nur fort von mir, sondern aus der Welt. Ich bin in der Welt von „Karmaflow“.

Industrial-Rock aus dem Dritten Reich in Bochum? Was steckt hinter Laibach
Ein retro-avantgardistisches Leitbild: Laibach-Sänger ­Tomaž Hostnik. Foto: mar

Bochum, Zeche. Sonntagabend. Ein Mann mit Tropenkopfschutz in strammer Haltung. Neben ihm steht eine Frau, in edle Garderobe gekleidet, ­hinter einem Sythesizer. Sie singt und gebärdet sich dabei wie Joseph Goebbels. Der Synthesizer wird zum Redepult. Hinter ihr marschieren Menschen über die Leinwand. Die Band Laibach inszeniert auch dieses Konzert vom 15. Februar wie jeden ihrer Auftritte als Machtspiel.

∆ präsentiert sich künstlerisch – die Briten in Köln
Atmosphärischer Scheinwerfereinsatz im Palladium beim Alt-J-Konzert. Foto: alx

Alt-J waren am 8.2.2015 zu Gast im ausverkauften Kölner Palladium. Neben den aktuellen Tracks aus dem Album „This is all yours“ gab das britische Alternative-Pop-Trio ausgewählte Songs des Debütalbums „An Awesome Wave“ zum Besten. Lohnt sich beim nächsten Mal der Kampf um ein Ticket?

Iliso Care Society & Youth Choir: Singen für die Völkerverständigung
Dürfen wir wiederkommen? Iliso gab ein begeisterndes Gastspiel in Bochum. Foto: USch

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen“, schrieb Theodor Adorno einst in seinen „Minima moralia“. Mit einem stimmgewaltigen Jugendchor und vollem Programm versuchte die „Iliso Care Society“, im Rahmen einer „interkulturellen Woche“ vom 20. bis 28. September das Gegenteil zu beweisen: 29 SüdafrikanerInnen legten am vergangenen Freitag in der Luxus-Campusgastronomie „Q-West“ eine hochkarätige Chor-Performance hin.

Harte Riffs und harte Worte: Zwei gar nicht so unähnliche Welten beim „Book meets Metal“
"Book meets Metal"-Festival in Hagen. Quelle: Metal Maniacs Society e. V.

Heavy Metal: Tumbe Musik für tumbe Typen? Mit diesem Vorurteil will die Metal Maniacs Society e. V. aus Hagen aufräumen und zeigen, dass „Metaller nicht dem allgemeinen Vorurteil entsprechen, sondern nette, mitdenkende und mitfühlende Menschen sind, die sich auch für etwas Gutes einsetzen.“ Darum organisieren sie am 4. Oktober den Lesung/Konzert-Abend Book meets Metal. Ein spannendes Konzept: Mit Musik begleitete Lesungen, anschließend das volle Metalbrett, das Ganze moderiert von Rockliterat und Poetry-Slammer Micha-El Goehre und garniert von einem Bücherflohmarkt und alles für einen guten Zweck.
 

Armenischer Kulturherbst holt faszinierende Kultur nach Bochum – und arbeitet Geschichte auf
„Kaukasische Brudervölker“: Hier tanzt das armenische Ensemble einen ossetischen Tanz. Foto: mar

Ohne den Sommer verfrüht nach Hause schicken zu wollen, startete am vergangenen Wochenende der Armenische Kulturherbst in Bochum mit zwei aufregenden, sehenswerten und mehr als gut besuchten Folkloreveranstaltungen. Auf diese fröhlichen Rhythmen folgen durchaus ernste wissenschaftliche Diskussionen und weitere Veranstaltungen. Dabei immer wieder Thema: Der Völkermord an den ArmenierInnen, der sich 2015 zum 100. Mal jährt.

:bsz-Geschenkempfehlungen
Bild: howsweetthesound.typepad.com

Zum Basteln ist es mittlerweile etwas knapp, aber vielleicht klappt es mit dem Einkaufen und Bestellen ja noch was – Wer noch Geschenktipps auf die letzte Minute braucht, findet vielleicht in unseren Empfehlungen etwas, das ihm/ihr oder sein/ihren Liebsten oder auch Mittellieben gefällt. :bsz-RedakteurInnen haben Ihre Empfehlungen zusammengetragen – Bücher, CDs, digitale und analoge Spiele.

Prominente Gäste feiern mit beim Jubiläum der Bochumer Blues-Session
Unterhaltsame Dialoge über die Geschichte des Blues: Pianomann Ralf „Groove“ Weber (l.) lauscht vergnügt Jochen Malmsheimer (Mitte) und Heinz-Peter Lengkeit (r.). Foto: koi

Die Blues-Session ist eine Bochumer Institution. Seit mittlerweile 20 Jahren ist die Veranstaltung mit ihrem traditionell freien Eintritt ein fester Anlaufpunkt für FreundInnen des traditionsreichen Musikstils. Seit 1998 finden die Sessions im Kulturcafé der RUB statt. Das ausrichtende Akafö-Kulturbüro boSKop hat in Kooperation mit dem RUB-AStA mittlerweile schon knapp 160 Mal zu den Konzerten eingeladen. Zum 20. Jubiläum gab es nun eine Sonderveranstaltung in der Innenstadt.

Ruhrstern am Hauptstadthimmel
Noch eine letzte Zigarette: Edy Edwards ist auf dem Sprung. - Foto: Anja Hecker

An der Ruhr ist er als Rockmusiker solo und neuerdings mit Band schon lange kein Unbekannter mehr: Der in Dortmund geborene Herner Gitarrenpoet Edy Edwards. Am 19. April schmiss er zusammen mit seiner Band und am Ende solo einen gefeierten Gig im Querschlag in Wanne, supportet vom Nachwuchstalent Tommy Klapper. Am Wochenende stand Edy Edwards in der Hauptstadt auf der Bühne. Der :bsz schildert der 23-jährige den inspirationsreichen Weg zu seinem nun nach fünf Musikerjahren bevorstehenden Album-Debüt.

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