LSI
Japan-Tage im Landesspracheninstitut
ken-Schwert, do-Weg:Japanischer Schwertkampf vereint Schwertkampfkunst und Lebensweise der früheren Samurai. Foto: bk

Begegnung. Nach drei erfolgreichen Korea-Tagen präsentiert das LSI eine neue landeskundliche Veranstaltung. Die Reise nach Japan, auf die das Institut sein Publikum mit Workshops und Präsentationen mitnimmt, wird vor allem eines: bunt.

Korea - mehr als nur K-Drama und Popbands
Ein Selfie mit dem Brautpaar: Nach der traditionell koreanischen Hochzeitszeremonie ließen sich die Frischvermählten bereitwillig mit dem Publikum ablichten. Foto: Birthe Kolb

Landeskunde. Seit 2015 initiiert das LSI den Korea-Tag, um die Kultur eines immer populärer werdenden Landes mit einem bunten Programm zu vermitteln. Am vergangenen Samstag fand die Veranstaltung bereits zum dritten Mal statt – die :bsz hat sich dort umgesehen.

2. Korea-Tag: Land und Leute präsentieren Kultur und Sprache
Ein viel beschäftigter Mann: Um den eigenen Namen von Mönch Oh in koreanischer Schrift auf Stoff gemalt zu kriegen, mussten die BesucherInnen lange anstehen. Foto: Birthe Kolb

Die Bässe dröhnen. Grund sind die Popsongs von BTS und 2PM. Dazwischen sind die volkstümlichen Trommeln der Pungmul-Musik zu hören, die die eigentümlichen Worte von Sängerin und Trommellehrerin Lee Seon-hee begleiten. Wie ein Ruhepol wirkt dagegen die klassische Teezeremonie, deren Ziel das Zu-Ruhe-Kommen der Anwesenden ist. Die vielen Seiten Südkoreas wurden zum zweiten Mal vom Landesspracheninstituts (LSI) präsentiert. In einer Märchenstunde lernten die Zuhörenden sogar, woher der Tiger seine Streifen hat und konnten selbst mit ein paar koreanischen Worten ein Märchen für ein Video aufnehmen. Lest dazu den hervorragenden Artikel von Gastautorin Birthe Kolb!

Zum zweiten Mal lockt der Korea-Tag ein großes Publikum ins LSI
Jede Bewegung ein Ritual: Moon Eun-ju (links) und Christiane Leinberger (rechts) erklären die Abläufe einer koreanischen Teezeremonie. Foto: Birthe Kolb

Zeit zum Runterkommen – so hätte das Motto des Korea-Tages am Landesspracheninstitut (LSI) an der Laerholzstraße lauten können. Zum zweiten Mal konnten sich die BesucherInnen am vergangenen Samstag Zeit nehmen, die koreanische Kultur in verschiedenen Workshops für sich zu entdecken.

Auf der Bildungsmesse didacta wird LSI.online vorgestellt – erste Kurse ab März buchbar
Lerntechnologie made in Bochum: LSI-Direktor Klaus Waschik will auf der didacta die neue Online-Plattform vorstellen.   Foto: joop

Das Landesspracheninstitut der RUB (LSI) will künftig verstärkt auf neue Lerntechnologien setzen und online ergänzendes Kursmaterial sowie komplette Kurse anbieten. Mit der eigens dafür entwickelten Plattform LSI.online will sich das Institut vom 16. bis 20. Februar auf Europas größter Bildungsmesse, der didacta in Köln, präsentieren. 

Das LSI lud mit Minisprachkursen und kultureller Vielfalt zu einer kleinen Weltreise ein
Einmal in fremde Kulturen schlüpfen: Dieser Besucher kam im LSI zum ersten Mal mit koreanischer Tracht in Berührung. Foto: bk

„Der sprachliche Austausch ist ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz“ – mit diesen Worten eröffnete Klaus Waschik, der Leiter des Landesspracheninstituts (LSI) am vergangenen Samstag den Tag der offenen Tür. Nicht einmal 24 Stunden nach den Anschlägen von Paris bewies das LSI mit einem breit gefächerten Programm, dass Sprache dazu dient, den Menschen ein Stück anderer Kulturen zu vermitteln. Das fing bereits bei der musikalischen Eröffnung der Veranstaltung an.

Beim Korea-Tag im LSI trifft traditionelle Musik auf modernen Pop
Obwohl Südkorea mittlerweile wirtschaftlich gesehen zu den bedeutendsten Ländern der Welt gehört, wird in den Medien überwiegend nur über die Konflikte mit dem Nachbarland Nordkorea berichtet. Dass es aber offenbar ein großes Interesse gibt, mehr über die Kultur Koreas zu erfahren, zeigt der große Andrang beim Korea-Tag am vergangenen Samstag im Landesspracheninstitut (LSI).