Listen
Das nicht ganz letzte Wort zum StuPa-Stress

Mehrere Wochen ist es nun her, dass die Amtsperiode der mittlerweile ehemaligen Sprecher:innen des Studierendenparlaments Ugur Ince und Nurgül Yildiz durch ein beantragtes Misstrauensvotum und einen dem zuvorkommenden Rücktritt beider beider frühzeitig unterbrochen wurde. Die neuen Sprecher Patrick Walkowiak und Felix Christof Käppel sind im Amt, und ein gewisses Maß an Alltag scheint definitiv in die Arbeit des StuPa zurückgekehrt sein. Manche Fragen sind jedoch weiterhin offen und bis zur nächsten Wahl im Wintersemester wird sich wohl noch einiges bei den Listen tun. Weitere Statements von Listen und eine vorerst abschließende Besprechung der Ereignisse bekommt ihr auf dieser Seite.        

 
Die Ergebnisse sind da

Wahlergebnisse. Bis zur letzten Sekunde wurde für die Stimme der Studierenden gekämpft, nun sind die Ergebnisse da und zeigen einen klaren Trend.
Am Samstag, den 6. Dezember um 19:15 Uhr war es soweit – die letzte Urne wurde ausgezählt und die Ergebnisse der 53. Studierendenparlamentswahl standen fest.
Insgesamt haben 4.333 Studierende von 44.241 teilgenommen was ungefähr 9,8 Prozent entspricht. Ein Anstieg von 1,5 Prozent, da im letzten Jahr rund 3.692 Studierende an die Urne traten. Die Studierenden wanderten vermehrt zu den grünen Listen.

Vorbereitung zur StuPa-Wahl
Welche Liste stimmt mit Eurer Ansicht überein? Macht den Test und holt Euch Informationen unter stupa-bochum.de/stupa-check. Bild: sat

StuPa. In 13 Tagen ist es soweit: Die Wahl des Studierendenparlaments steht an. Doch welche der 12 Listen wollt Ihr wählen? Der StuPa-Check verrät’s und hilft bei der Entscheidung.

Wenn die Forderung nach Transparenz nicht nachvollziehbar ist
Voll Meta: DemonstrantInnen fordern auf Transparenten Transparenz Bild: sat

Glosse. Die Listen-Programme stehen, Plakate sind gedruckt und die RUB mit diesen voll gekleistert. StuPa-Wahl: Der Kampf um die Studi-Stimme beginnt.

AOK-Studie: Studis so gestresst wie noch nie
Wenn das Studium krank macht, muss auch die Hochschulpolitik reagieren: Die Ergebnisse der AOK-Studie sind das wichtigste Thema des anstehenden StuPa-Wahlkampfes. 
 
Eine Erfolgsbilanz der hochschulpolitischen Listen

Das Sommerfest ist seit je her eine der Haupteinnahmequellen für den hochschulpolitischen Wahlkampf – vor allem für die kleinen Listen, die keinen „Großen Bruder“ auf Bundes- oder sogar Landesebene haben. Nach dem rub50-Jubiläum, in dessen Zuge die Universitätsstraße still gelegt wurde und der Verkauf von Snacks und Getränken an der kurzzeitigen Spazierstrecke untersagt und auch Grillen offiziell nicht gestattet war, kam das Campusfest dieses Jahr zurück – mit all seinen Traditionen: Die einen schenkten alkoholische Mischgetränke aus, Studierende mit ausländischen Wurzeln boten Speisen aus ihren Heimatländern an, andere Studis haben Euch unter anderem eine Currywurst angeboten, die den klangvollen Namen „Todessehnsucht“ trug.

Die :bsz hat nachgehakt: Wie lief das Sommerfest aus Sicht der hochschulpolitischen Listen? Ist der Wahlkampf gesichert? In finanzieller wie auch in personeller Hinsicht? Oder ganz grob gefragt: Wie liefs denn so für Euch?

StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick
Elf Listen schicken KandidatInnen ins StuPa-Rennen. Foto:mb; Bearbeitung: joop

Wofür steht Eure Liste? In einem Satz.

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode VI: AStA-Listen – Die hochschulpolitischen Listen der RUB – Teil 1: AStA-tragende Listen
David Semenowicz von der Liste ReWi: „Am meisten Spaß macht mir der Diskurs mit den anderen Listen. Wenn man sich dann einig wird, kann man richtig was bewirken.“ Foto:  mar

Aufmerksamen LeserInnen unserer Gremien-Reihe dürfte die Vorstellung des Studierendenparlaments (StuPa) in der vergangenen Ausgabe noch im Gedächtnis sein – und wo ein Parlament ist, dürfen Parteien nicht fehlen. Diese Ausgabe unserer Gremien-Reihe ist den sogenannten hochschulpolitischen Listen im AStA gewidmet.

Wahl-Orientierungshilfe
Wahlkampf vor GB: Wie im letzten Jahr (Foto) gehen auch dieses Jahr zwölf Listen auf Stimmenfang. Foto: ck

Die zwölf zur Wahl antretenden Listen im Überblick, ihre Ziele knapp zusammengefasst: B.I.E.R., GEWI, GHG, IL, JuLis, Jusos, KLIB, LiLi, NAWI, RCDS, ReWi, RUB-Piraten

„There are no Lili- bombers in the air!“ *
LiLi tritt nicht mehr an. Foto: ks

Das Jahr 2012 endete mit einem kleinen hochschulpolitischen Paukenschlag – jedenfalls für die Ruhr-Universität Bochum. Die „Linke Liste“ (Lili) kündigte am 19.12.2012 auf ihrer Webseite an, nicht zur kommenden Wahl des Studierendenparlaments anzutreten. Was langjährige BeobachterInnen der Uni-Politik-Szene zunächst für einen grotesken Joke hielten, bestätigte sich einen Tag später mit Gewissheit: Am 20.12. endete die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge und die Linke Liste hatte keinen Wahlvorschlag eingereicht. Das wird weitreichende Folgen für die Zukunft im Studierendenparlament (StuPa) und im AStA haben. Wie konnte es so weit kommen?

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