Lichtkunst
Demontage: Audimax strahlt nun nicht mehr
Weg ist das Ding: Der rot erstrahlende Schriftzug zierte fast zwei Jahre das Audimax. Letzten Freitag wurde die Installation von Künstler Tim Etchell abmontiert. Foto: RUB, Marquard

Lichtkunst. Fast zwei Jahre zierte der Schriftzug „How Love could be“ das Audimax – jetzt wurde das Kunstprojekt abmontiert. Wo die Lichtkunst als nächstes landet, wird derzeit diskutiert.

Die bei Studis beliebte Pärchenkulisse ist weg. Das „How Love Could be“ ziert nicht mehr unser Audimax. Ein wenig Wehmut machte sich bei einigen StudentInnen letzten Freitag während der Demontage breit. Doch das Leuchtschild in grellem Rot war vielmehr als ein irisierender Satz. In den letzten zwei Jahren wurde es zum heimlichen Wahrzeichen der RUB. Eine kleine Geschichte steht auch hinter der Neon-Schrift – unter anderem verbirgt sich dahinter die geheime Liaison zwischen den Städten Bochum und Detroit. Der Schriftzug beschäftigt sich mit den wichtigen Fragen des Lebens. Wo kommt es her? Wo will es hin?

       :Die Redaktion

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Glosse: "How love could be" ist endlich weg

Glosse. Jetzt ist es weg: Die RUB hat sich an die Neugestaltung des Audimax gemacht. Schön schlicht und dunkel: Mir gefällt‘s.

 
ILAA Verleihung in Unna
Zweiter Platz ILAA: Fast theatralisch wirkt der Kronleuchter der meditativ anmutenden Arbeit des deutschen Künstlers Tilman Küntzel – „Audiovisuelle Rauminszenierung mit Lüster“. Foto: Frank Vinken

Lichtkunst. Die Verleihung des zweiten International Light Art Award fand am 21. April statt. Aus fast 300 Bewerbungen setzten sich drei FinalistInnen durch, deren Installationen seitdem begehbar sind. 

Ausgerichtet wurde die Verleihung im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Neben „den weltweit renommiertesten Lichtkünstlern“ wie James Turrell oder Ólafur Elíasson erhellen nun die Arbeiten der drei FinalistInnen – Vroegop/Schoonveld, Tilman Küntzel und Saturo Tamura – die Kellergewölbe der ehemaligen Lindenbrauerei. Im Schoß der natürlichen Heimat für Lichtkunst treffen Hoch- und Industriekultur aufeinander und ergeben ein visuelles Spektakel ohnegleichen. Nicht ohne Grund flehte schon Goethe im Sterben liegend nach „mehr Licht!“ 

Und welcheR FinalistIn stand letztlich im Spotlight? Wir bringen Licht ins Dunkel …

Installationen in Unna erhellen den ILAA
gleichend erfüllt Saturo Tamuras „Point of Contact for Unna“ den Raum mit ungleichmäßig gleißendem Licht. Foto: Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna/Frank Vinken
Lichtkunst. Zum zweiten Mal verlieh das Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna den International Light Art Award (ILAA). Bis zum 3. September können sich BesucherInnen in den Bann ziehen lassen. 
Farbenfroh: Dortmunder Winterleuchten endet mit fulminantem Feuerwerk
Phallische Phackel: Der Phernsehturm Phlorian. Foto: alx

Die Unwetterwarnung der vergangenen Woche verschob das Abschlussevent des Winterleuchtens auf den Abend des 17. Januar, doch dann wurden Dortmund und die BesucherInnen des Westfalenparks zu ZeugInnen eines fast halbstündigen Feuerwerks. Die PyrotechnikerInnen läuteten damit das Ende der Illumination des Parks ein, die am 6. Dezember 2014 startete.