Kunst
Die Kunst sichtbar machen
Die Künste vereint: Viele Forderungen und Wünsche wurden geäußert, die Öffentlichkeit soll sie nun wahrnehmen. Bild: mag

Protest. „Toi Toi Toi“ wünschten sich die Kunstschaffenden am Sonntag bei der „Parade der Darstellenden Künste“. Den Demonstrierenden ging es um bessere Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit.

 Auf dem Vorplatz des Schauspielhau­ses Bochums hing ein großes Plakat mit der Aufschrift „Für unsere Exis­tenz, Bedeutung und Bedingungen“. Der ensemble-netzwerk e. V. vereinte AkteurInnen aus der Theater-, Film-und Fernsehlandschaft. Gründe für die Zusammenkunft waren unter anderem Einkommenssituation, Ungerechtigkeit und soziale Unsicherheiten. Lisa Jopt, Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum, erklärte in ihrer Rede: Man liebe diese Arbeit, aber „die Berufe sind alle nichts, wenn es den KünstlerInnen nicht gut geht.“ Doch mit der Parade soll der Kampf nicht enden, sondern weitergehen.

:Die Redaktion

 

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Kontroverse um Eugen Gomringers „Avenidas“

Kommentar. Kritik und Empörung wegen Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ an der Fassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin ist richtig. Nicht aber die Entscheidung der Studierendenschaft, Kunst einfach zu entfernen. Besser wäre eine künstlerische Auseinandersetzung gewesen.

Neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek
Ein Werk des verstorbenen Künstlers Heinz Kasper: „Art in Cubus“ spiegelt sein Interesse an der Polarität wieder. Bild: WOW

Ausstellung. Vom 8. Januar bis zum 2. Februar 2018 ist in der Universitätsbibliothek der RUB die Ausstellung „Art in Process“ zu sehen. Es werden Kunstwerke von KünstlerInnen aus ganz Europa gezeigt.

Passend zum neuen Jahr gibt es eine neue Ausstellung im Treppenhaus der Universitätsbibliothek. Es werden circa 80 Kunstwerke von 15 verschiedenen KünstlerInnen aus sieben europäischen Ländern ausgestellt. Trotz der unterschiedlichen Herkunftsländer repräsentiert das Projekt die Einheit und Vielfalt in der europäischen Kunstwelt. Die Ausstellung wird durch das Netzwerk Gesellschaft zur Förderung von Wissenstransfer Ost-West e. V. (WOW) realisiert und findet zu Ehren des verstorbenen Künstlers Heinz Kasper statt. 

Wenn Ihr mal eine Lernpause braucht, dann schaut Euch die Ausstellung in der Bibliothek an und lasst Euch neu inspirieren.

:Die Redaktion

Neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek
Ein Werk des ungarischen Künstlers Istvan Ezsias: “Madi relief I.” Plexiglas, wood, 45x44x8 cm, 2015. Bild: WOW

Ausstellung. Die Werke zeitgenössischer KünstlerInnen sind im Rahmen der Ausstellung „Art in Process“ vom 8. Januar bis zum 2. Februar in der Universitätsbibliothek der RUB zu sehen. Durch ein Netzwerk konnte das Projekt realisiert werden.

„Floating Rooms“ für die Kreativität? Es gibt bessere Wege für KünstlerInnen
Eine schicke Residenz brauchen sie nicht als Muse im Film „Das Leben der Bohème“ – aber Kaffee, Kippen, Alk und sehr viel Solidarität. Symbolbild: pandora film

Pamphlet. Arbeitsplätze der Kunst- und Kreativwirtschaft sollen die „Floating Rooms“ im Prinz-Regent-Quartier sein. Klingt lukrativ, aber KünstlerInnen sollten andere Mittel wählen, um Räumlichkeiten zu erhalten. Ein Versuch eines Boykott-Aufrufs.

RuhrresidentInnen 2017 zeigen ihre Ergebnisse in einer Ausstellung
Labor der ResidentInnen: Vielfältig und eindrucksvoll. Bild: mag

Ausstellung. Vergangene Woche eröffnete die Abschlussausstellung der „Ruhr.Residence 2017“ im Kunstmuseum Bochum. In der Ausstellung lassen die ResidentInnen ihre Recherchereisen mit Fotos, Videos, Installationen und Performances Revue passieren.

Höckes persönliches Holocaust-Denkmal
Unvereinbar? Wie kann Höcke das jüdische Vermächtnis wahren, ohne dazu plakativ genötigt zu werden? Foto: CC0, Symbolbild

Kommentar. Das „Zentrum für politische Schönheit“ (ZPS) platzierte 24 Stelen in direkter Nachbarschaft Björn Höckes. 

25 Jahre Blicke-Filmfestival. Die Jubiläumsausgabe begeistert mit vielfältigen Filmen.
Nicht nur im Kinosaal, sondern auch in den dauerhaften Ausstellungen konnten sich die ZuschauerInnen medial berieseln lassen. Bild: mag

Film.  Ein Sonnenaufgangsautomat und andere visuelle Erfahrungen in der 25. Jubiläumsausgabe des Blicke-Filmfestivals vom 15. bis 19. November.  Und wie immer viele experimentelle Filme. Den Hauptpreis vergab die Jury an die Dokumentation „Green Island.“

Fünftes Zeitzeug_-Festival in Bochum

WERKSCHAU. Zum fünften Mal laden RUB-Studis zum Zeitzeug_Festival ein. KünstlerInnen präsentieren szenische oder performative Arbeiten.

Die Biennale di Venezia als Höhepunkt des Ausstellungskalenders 2017
Singende Gondoliere und gondelnde Sirenen: Kaum ein schönerer Schauplatz könnte für eine Weltkunstschau gewählt werden. Bild: box, bearbeitet: kac

Weltkunstschau. Die :bsz scheute keine Kosten und Kilometer und reiste zur 57. Ausgabe der Biennale di Venezia, um sich selbst ein Bild der Seerepublik und ihrer beherbergten Schätze zu machen.

Das Kunstjahr 2017 neigt sich dem Ende.

VIVA ARTE VIVA! Wie ein Kampfschrei klingt das diesjährige Motto der Biennale. Kein Zustand wird hier bezeichnet, sondern ein Weckruf in die Welt geworfen, der nach neuer, lebendiger, eigenständiger Kunst trachtet. Gefaltete Hände, Hände am Kinn, Hände an blitzenden Selfie-Kameras – neben der manuellen Sozialstudie von AusstellungsbesucherInnen interessiert uns aber vor allem: Wie hat Centre-Pompidou-Chefin Christine Macel die künstlerische Direktion der 57. Biennale gehandhabt? Intellektuelles Interpretieren oder anästhesierende Ästhetik-Keule?       

Den Artikel gibt’s hier!   

:Die Redaktion

 

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