Krieg
20 Jahre zu viel

Kommentar. Die Taliban sind keine „Freiheitskämpfer“ – trotzdem ist die Vertreibung der Besatzer:innen richtig. 

Befreiungskampf in der Westsahara

Kommentar. Seit 1975 hält Marokko die Westsahara besetzt und plündert sie aus, größter Kunde ist die EU. Nun könnte es zum bewaffneten Aufstand kommen.

„Für uns oder gegen uns“

Kommentar. Auch der jüngste Anschlag in Frankreich war das Ergebnis verfehlter und aggressiver Staatspolitik im In- und Ausland.

Gesundheitssystem im Jemen bricht durch Corona zusammen

Seit 2004 wütet im Jemen der Krieg. Ausgelöst durch die versuchte Verhaftung des religiösen Führers Hussein Badreddin al-Huthi begannen seine Anhänger, Huthi-Rebellen genannt, einen Aufstand, der zu einem Bürgerkrieg eskalierte und die militärische Intervention einer multinationalen Koalition zur Folge hatte. Die durch den Konflikt ausgelöste Hungersnot sowie der durch diverse Epidemien ausgelöste Zusammenbruch des Gesundheitssystems führen zu einer der schwersten humanitären Krisen. 

 

Neue Offensiven

Krieg. Erneut startet die türkische Armee Angriffe auf autonome kurdische Gebiete, nun im Norden des Iraks. 

Der Frauenwahnsinn hat einen Namen: Hunkemöller Lagerverauf
Bild: ken

Glosse. Ich habe überlebt. Drei Stunden. Eine Halle. Fast nichts zu sehen und das, was man sieht: rosa. Und wuselig. Ich habe überlebt.

Bewaffnete Konflikte
Noch lange kein Thema der Vergangenheit: Große Kriege beschäftigen das 21. Jahrhundert.

Konflikte. In weiten Teilen Europas herrscht seit nunmehr über 70 Jahren Frieden. Dies ist jedoch kein Frieden für die Ewigkeit, wie Politikwissenschaftler von der Universität Marburg Frank Deppe vergangenen Mittwoch in der Volkshochschule Bochum aufzeigte.

Wozu Krieg?
Berühmtes Zitat von Joschka Fischer während des Kosovo-Kriegs: „Ich habe nicht nur gelernt: Nie wieder Krieg. Ich habe auch gelernt: Nie wieder Auschwitz. Bild: stem

Museum. In der Ausstellung „Krieg. Macht. Sinn.“ widmet sich das Ruhr Museum in der Zeche Zollverein einer Frage, die so alt ist wie die Menschheit.

Das Interesse an Krieg bleibt bestehen, obwohl wir längst mit althergebrachten Bildern von Heldentum und Abenteuerreisen abgeschlossen haben. Neben den vielen noch heute bestehenden Konflikten tauchen Kriege zahlreich in Fernsehshows, Filmen, Musik oder Videospielen auf und bestimmen zu großen Teilen unser Bild davon. Doch deuten wir Kriege auch als Mahnungen um. Vor allem Europa prägte sich das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund der Verwüstung ein, die mehrfach selbst herbeigeführt wurde. Wie das Ruhr Museum mit der Frage umgeht, wie die vergangenen Kriege noch heute Einfluss auf uns haben, lest Ihr in dieser Ausgabe.

:Die Redaktion

Den vollständigen Artikel findet Ihr hier.

 

Ausstellung im Ruhr Museum
Anhand von filmischen Beispielen dargestellt: Wie die großen Kriege des 20. Jahrhunderts heute verstanden werden, zeigt sich auch an Filmen. Bild: stem

Museum. Die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen konzentriert sich nicht auf die reine Historik von Krieg, sondern ruft den Umgang damit in das Bewusstsein der Besucher*innen.

Bochum-Premiere von Mudar Alhaggis Stück
Szenen eines Krieges:  Ma’louba bringt das Stück  des syrischen Autors Mudar Alhaggi auf die Bühne. Bild: G. Bresadola

Bühne. Liebe in Zeiten von Krieg? Das syrische Ensemble „Ma’louba“ inszenierte am 21. Juni „Your Love is Fire“ im Prinz-Regent-Theater.

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