Kommentar
Kommentar: Post auf „Verspottet“ führt zu Kontroversen: Sex-Anzeige per elektronischem Briefverkehr
Verspottet zeigt Hipster-Tinder: Per E-Mail den/die passende/n (Sex-)PartnerIn finden. Fotobearbeitung: kac

Heutzutage ist Liebe out. In einem stylischen Magazin mit Schönheitstipps würde Liebe wahrscheinlich als „No-Go“ bezeichnet werden. Denn heute zählt nur noch Sex ohne Verpflichtungen. Also warum keinen ehrlichen Aufruf auf dem Campus aushängen und hoffen, dass noch jemand so denkt, wie der/die VerfasserIn? E-Mail-Verkehr, um zu verkehren.

Kommentar: Assimiliert das hier: Neue Star-Trek-Serie – nur leider nicht im Free TV
Raumschiffe, Spielfiguren – neue Inhalte: Ist die geplante Serie nur ein weiterer Schritt, um die Cash Cow Star Trek ordentlich zu melken? Foto: lux

Zum (fast) 50. Geburtstag des Star-Trek-Universums gibt es gute und schlechte Nachrichten für alle Trekkies und Trekker: Die gute ist, dass es ab Januar 2017 eine neue Serie geben soll – die schlechte, dass diese wohl erstmal nur dem zahlungskräftigen US-Markt zugänglich sein soll. Ob und wann die insgesamt siebte Star-Trek-Serie hierzulande zu sehen sein wird, ist bisher noch ungewiss.

Kommentar: Wohnheimprivatisierung: Hochschulpolitische Linke gefordert

Ungewissheit, Verzweiflung und Wut: Die jüngste Ankündigung des Bistums Essen, das Wohnheim Haus Michael an eine Investorengruppe zu verhökern, zeigt, wie sehr die neoliberale Uni Studierende stresst. Und doch ist sie eine Chance für die hochschulpolitische Linke.

Kommentar: Vom Galgen auf der Demo zum realen Attentat: Nazirhetorik ebnet Anschlägen ideologisch den Weg

Alle paar Tage brennen Geflüchtetenunterkünfte irgendwo in Deutschland. Als Verantwortliche vermuten die Behörden meist Einzelpersonen oder kleine Gruppen, meist aus dem lokalen Umfeld. Um die Republik also mit einer Serie rechtsterroristischer Anschläge zu überziehen, bedarf es anscheinend nicht einmal einer rechten Organisation, die das Ganze lenkt, die rechten Zellen schlagen auch unabhängig voneinander los. Trotzdem ist das nicht ganz richtig.

Kommentar: Die Asyldebatte braucht mehr Realismus und Offenheit

Wenn es um AsylbewerberInnen geht, positionieren sich die Grünen bekanntlich klar gegen jede Abschottungspolitik. Auch angesichts von täglich rund 10.000 nach Deutschland Geflüchteten erklären sie, dass dieses Land das schafft. Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer äußert dagegen, dass diese Menge auf Dauer eben nicht zu schaffen sei.

Kommentar: Der Kurswechsel des Playboy berührt sein Grundproblem nicht
Trendsetterin :bsz: Noch bevor es den „Playboy“ in Deutschland gab, druckten wir in den 60ern nackte Frauenkörper ab (wenn wohl auch mit etwas anderen Absichten) – und noch lange bevor Hugh Hefner sie aus seinem Heft verbannte, taten wir das Gleiche.  Fotos: :bsz-Archiv (1968 – ’69)

Statt leicht bekleideten und nackten Frauen werden im US-„Playboy“ zukünftig nur noch leicht bekleidete Frauen zu sehen sein. Die Marke Playboy wird dadurch kompatibler mit den prüden Regeln der ausufernden Facebook-Matrix. Und die Frauenbilder im legendären Männermagazin gleichen dann mehr den allgegenwärtigen „sexy“ Frauenbildern in der Werbung. Doch war die im Playboy zu sehende Nacktheit ohnehin stets nur ein arg begrenzter und eintönig inszenierter Ausschnitt aus der weiblichen Erotik.

Kommentar: Verspätet ist das neue Pünktlich: Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

(Un)passend zum Semesterbeginn schlagen wir das nächste Kapitel auf im Kampf öffentlicher Nahverkehr versus. Studis. Fährt mein Zug und wenn ja, wann – und bis wo? Diese Frage dürften sich nach den Stellwerksschäden momentan nicht nur die Studis einer PendlerInnen-Uni wie der RUB stellen. 
Kommentar: Die Bochumer Polizistin Tania Kambouri polarisiert mit Thesen über MigrantInnen
Polarisierende Polizistin: Tania Kambouris Buch „Deutschland im Blaulicht“. Bild: Piper-Verlag

Dieter Bohlen hat es getan, Stefan Effenberg konnte es genauso wenig lassen wie Lothar Matthäus oder Thilo Sarrazin. Auch Tania Kambouri hat nun ein Buch geschrieben. „Deutschland im Blaulicht. Notruf einer Polizistin“, heißt das Werk der Bochumer Polizistin, das zurzeit die Medien polarisiert – mit  dem Anspruch, über die Realität aufzuklären.

Kommentar: Urbanisierung im Revier: Immer weniger Grünflächen
Wohnen am Wiesental – müssen wir zentrale Grünflächen um jeden Preis opfern? Foto: tims

Ballungsraum Ruhrgebiet: Und es wird immer enger hier. Trotz vieler leer stehender Wohnungen werden Brachflächen und Grünfelder mehr und mehr verbaut. Jeden Tag einen Quadratkilometer mehr. Wie können wir die letzten grüne Oasen erhalten?

Kommentar: Europa streitet über die Fluchtkrise
Quotenproblematik: Geflüchtete könnten zukünftig dorthin geschickt werden, wo sie weder hinwollen, noch willkommen sind. Karikatur: ck

In welchem EU-Land sollen wieviele Geflüchtete untergebracht werden? Angesichts der aktuellen Krise hat die EU-Kommission Quoten für die Verteilung angestrebt, welche die Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl der Länder berücksichtigen. Die InnenministerInnen der 28 Mitgliedsstaaten beschlossen vergangene Woche jedoch lediglich als Notmaßnahme die Umverteilung von insgesamt 120.000 Geflüchteten aus stark belasteten EU-Staaten. Und selbst das ging nur per Mehrheitsbeschluss gegen die Stimmen von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Rumänien.

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