Kommentar
Kommentar: Asylrechtsverschärfung: Gibt es Parallelen zur Vergangenheit?

Stell Dir vor, Du hast Asyl in einem fremden Land beantragt, weil Deine Heimat Dir nicht den nötigen Lebensstandard bietet. Stell Dir ebenso vor, dass Du in Deinem neuen fremden Zuhause eine neue Existenz erschaffen hast und Du diese urplötzlich verlierst und abgeschoben wirst.

Kommentar: HIV-positiv: Charlie Sheen zum öffentlichen Outing getrieben
Solidarität statt Stigmatisierung: Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Quelle:  pixabay

Vier Jahre nach der Diagnose sprach Schauspieler Charlie Sheen erstmals öffentlich über seine Krankheit. Diesen Schritt ging er laut eigener Aussage, um sich aus einem Gefängnis jahrelanger Erpressungsversuche und Schweigegeldzahlungen (bis heute rund zehn Millionen US-Dollar) zu befreien. 

 
Kommentar: Wirtschaftsminister Gabriel im Veranstaltungszentrum
Zwischen den Kameras: SPD-Chef Gabriel und RUB-Chef Schölmerich beim Stelldichein.  Foto: RUB/Katja Marquard

Er polterte erst am Ende und läutete insgeheim den nächsten Bundestagswahlkampf ein. Sigmar Gabriel besuchte das schicke Veranstaltungszentrum der RUB und musste sich nicht durch die engen Katakomben des HGC 10 durchquälen, wie er es in den vergangenen Jahren getan hat. Sein überzeugender Vortrag zum immer aktuellen Thema „Wissenschaft, Innovation und Ruhrgebiet“ konnte auch nicht durch kritische Nachfragen zum Thema Syrien und TTIP negativ beeinflusst werden.

Kommentar: Pariser Anschläge: Der IS instrumentalisiert unsere Symbole und Erwartungen

Am Freitag den 13. wurde die französische Hauptstadt zum Opfer von sechs koordinierten Anschlägen, die mehr als hundert Leben forderten. Ist dies nur ein blinder Angriff gewesen? Nein.

Kommentar: Warum es richtig ist, dass die RUB ein Baudenkmal ist

Jetzt mal Hand aufs Herz: Eindrucksvoll ist sie doch, unsere Uni. Nicht eindrucksvoll schön, aber so groß! Wo sieht man sonst einen Gebäudekomplex aus einem Guss von dieser Größe? Und das Wort Komplex passt hier ganz besonders: Die vielen Ebenen, die Brücken, Unterführungen, Parkhäuser, das ist nicht nur komplex, das ist kompliziert. Wer die RUB mal von Süden gesehen hat, wie sie sich über das Tal erhebt wie eine Trutzburg des Wissens, erstarrt für einen kurzen Moment in Ehrfurcht – bis ihm einfällt, wie sie aus der Nähe aussieht. Ist das nun eines Denkmals würdig? Auf jeden Fall!

(Real-)Satire: Friedliche Koexistenz der Einkaufszentren im Revier gefährdet

Der Konkurrenzkampf unter den Konsumtempeln droht zu eskalieren: Nachdem der Limbecker Platz in Essen mit einem Riesenwerbebanner bei der Eröffnung des Ruhr-Parks für sich warb und damit für Ärger sorgte, wurde die Thier-Galerie Dortmund von der Eröffnungsfeier ausgeladen. Die provozierte daraufhin mit einem Flashmob. Die :bsz spinnt für Euch die exklusiven Infos über den Kaufhaus-Eklat zusammen.

Kommentar: Post auf „Verspottet“ führt zu Kontroversen: Sex-Anzeige per elektronischem Briefverkehr
Verspottet zeigt Hipster-Tinder: Per E-Mail den/die passende/n (Sex-)PartnerIn finden. Fotobearbeitung: kac

Heutzutage ist Liebe out. In einem stylischen Magazin mit Schönheitstipps würde Liebe wahrscheinlich als „No-Go“ bezeichnet werden. Denn heute zählt nur noch Sex ohne Verpflichtungen. Also warum keinen ehrlichen Aufruf auf dem Campus aushängen und hoffen, dass noch jemand so denkt, wie der/die VerfasserIn? E-Mail-Verkehr, um zu verkehren.

Kommentar: Assimiliert das hier: Neue Star-Trek-Serie – nur leider nicht im Free TV
Raumschiffe, Spielfiguren – neue Inhalte: Ist die geplante Serie nur ein weiterer Schritt, um die Cash Cow Star Trek ordentlich zu melken? Foto: lux

Zum (fast) 50. Geburtstag des Star-Trek-Universums gibt es gute und schlechte Nachrichten für alle Trekkies und Trekker: Die gute ist, dass es ab Januar 2017 eine neue Serie geben soll – die schlechte, dass diese wohl erstmal nur dem zahlungskräftigen US-Markt zugänglich sein soll. Ob und wann die insgesamt siebte Star-Trek-Serie hierzulande zu sehen sein wird, ist bisher noch ungewiss.

Kommentar: Wohnheimprivatisierung: Hochschulpolitische Linke gefordert

Ungewissheit, Verzweiflung und Wut: Die jüngste Ankündigung des Bistums Essen, das Wohnheim Haus Michael an eine Investorengruppe zu verhökern, zeigt, wie sehr die neoliberale Uni Studierende stresst. Und doch ist sie eine Chance für die hochschulpolitische Linke.

Kommentar: Vom Galgen auf der Demo zum realen Attentat: Nazirhetorik ebnet Anschlägen ideologisch den Weg

Alle paar Tage brennen Geflüchtetenunterkünfte irgendwo in Deutschland. Als Verantwortliche vermuten die Behörden meist Einzelpersonen oder kleine Gruppen, meist aus dem lokalen Umfeld. Um die Republik also mit einer Serie rechtsterroristischer Anschläge zu überziehen, bedarf es anscheinend nicht einmal einer rechten Organisation, die das Ganze lenkt, die rechten Zellen schlagen auch unabhängig voneinander los. Trotzdem ist das nicht ganz richtig.

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