Kommentar
Kommentar: Mit Natur werben und Gift verarbeiten: Greenpeace testete Outdoor-Produkte
Trauriges Mammut: Würde das Mammut noch leben, könnten Labore auch bei ihm PFC nachweisen.     Bearbeitung: kac

Greenpeace hat 40 Outdoor-Produkte wie Jacken, Schuhe und Rucksäcke getestet und auf die umwelt- und gesundheitsschädigenden per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) untersucht. Vor allem in der Ausrüstung der Outdoor-Marke Mammut habe das Labor der Umweltschutzorganisation hohe Konzentrationen von PFC gefunden, darunter die krebserregende Perfluoroktansäure (PFOA). Greenpeace richtet sich seit 2011 in einer Detox-Kampagne (engl. Entgiftung) gegen den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie. Mammut will dabei aber nicht mitmachen. Das ist eine unmögliche Haltung des Unternehmens.

Kommentar: Taschenkontrollen bei AStA-Veranstaltung: Geldmacherei, Sicherheitskonzept oder Finanzierungsmodell?
Schon wieder Kontrolle: Muss so ein striktes Mitbringverbot bei Kulturveranstaltungen wirklich sein? Foto: alx

Der Comedian Özcan Cosar hat im Januar das Audimax fast bis auf den letzten Platz gefüllt – damit haben die Veranstalter, der AStA der RUB und das Autonome AusländerInnenreferat (AAR), rund 1.500 Menschen einen schönen Abend zum kleinen Preis bereitet. So weit, so löblich. Da nahm man auch die lange Schlange vorher in Kauf. Endlich am Eingang des Audimax angekommen, kontrollierte Sicherheitspersonal jede Tasche: Getränke und Essen mussten draußen bleiben – weil im Saal des Audimax nicht gegessen und getrunken werden darf. Warum aber zur Hölle verkauft der AStA dann im Foyer selbst noch einmal Bier, Cola und Gebäck?

Kommentar: Da kreischen die Deutschen: „Germany’s next Topmodel“ geht in die elfte Runde
Auf die High Heels – fertig – los: Heidis Modepüppchen stöckeln wieder um die Wette. Illustration: Designed by Freepik

Eine Horde dünner Teenies in High Heels kämpfen um den Traum, wandelnder Kleiderständer der Nation zu werden – Heidis Modelfabrik hat wieder Einzug in deutsche Wohnzimmer gehalten. Am  4. Februar ging es in der Auftaktshow um Fashion Battles, zu gut deutsch: Modekämpfe. Drama. Das der JurorInnen, der „Määäääädchen“ und nicht zuletzt das große Battle Fans vs. KritikerInnen der Castingshow. 

Kommentar: Debakel von 2007 gilt bis heute als Beispiel für Fehlplanung

Die Mensa-Party ist fast neun Jahre her; für viele der jetzigen RUB-Studierenden also ein lang zurückliegendes historisches Ereignis, von dem sie höchstens per Hörensagen mitbekommen haben. Trotzdem ist das damalige Fiasko – nicht nur durch das nun ergangene Urteil – weiterhin aktuell. 

Kommentar: Proteste in Essen gegen Bürgerwehr

Am Abend des 22. Januar musste das UnPerfekthaus in Essen vorzeitig schließen. Grund dafür war eine angekündigte Demo von Linken gegen die Erstveranstaltung einer Bürgerwehrinitiative. Reinhard Wiesemann, Betreiber der Einrichtung, wollte dieser in seinen Räumen einen Treffpunkt geben. Zuvor rechtfertigte er in einem offenen Brief sein Handeln im Zusammenhang mit der Aufnahme der Bürgerwehr und erntete in kürzester Zeit massive Proteste für sein Vorhaben. 

Kommentar: Geflüchtetenkrise: AfD fantasiert von Schusserlaubnis und die CSU will klagen
Brief an Angela Merkel: Forderungen erfüllen, sonst klagen der Horst und seine CSU. Foto: alx

Es wird viel diskutiert in der Politik: Während die CSU gegen die CDU klagen will, geht die AfD laut einer aktuellen Umfrage gestärkt aus der Krisensituation hervor und fantasiert schon von geschlossenen Grenzen mit schussbereiten SoldatInnen.

Kommentar: Sperrklausel: ja, bitte oder nein, danke?

Der Gesetzentwurf von CDU, SPD und Grünen spaltet die Gemüter. Einige halten eine Sperrklausel von 2,5 Prozent auf kommunaler Ebene für dringend notwendig, andere bewerten den Entwurf als gar undemokratisch. Gibt es einen Mittelweg? 

Kommentar: Sicher (bescheuert): Separate Busabteile für Frauen

Separate „Lady-Zonen“ in Bussen? Mit dieser Forderung polarisierte ein Regensburger Stadtrat im Zuge der aktuellen Debatte um sexualisierte Gewalt. Sicherheitsbedürfnis trifft Feminismus – Klappe, die nächste.

Kommentar: Antidiskriminierungsausschuss: Dialog und Verständigung

 

Der Antidiskriminierungs­ausschuss wurde von Seiten der AStA-Koalition und der Opposition beschlossen. Vorher nutzte die GRAS ihre Gelegenheit, um zu zeigen, dass sie existiert und die AStA-Koalition böse ist. Hochschulpolitik „at its best“ – oder auch nicht.

Kommentar: Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht: Die Suche nach den Tatverdächtigen
Kleines Ratespiel: Gegen welches dieser Schafe würde sich die Schafsherde wohl im Krisenfall wenden? Foto: Jesus Solana, CC By 2.0 Wikimedia Commons

Die Berichte zu den Geschehnissen in Köln zum Jahreswechsel sprechen von TäterInnen und Opfern: Böse Flüchtlinge und arme, hilflose Frauen. Oder haben es die Frauen darauf angelegt, vergewaltigt zu werden? Was sollen die armen Geflüchteten schon denken, wenn Frau im Minirock sie anlächelt? Ergo: TäterInnen, die Asylsuchende in die Opferrolle drängen. Wird zudem die Polizei betrachtet, die sich (je nach Perspektive) blind gestellt hat, unfähig oder völlig überfordert weil unterbesetzt war, dann ist die Verwirrung perfekt: Wer ist denn nun Opfer und wer TäterIn?

Seiten