Kürzungen
Kommunen wollten Spielplätze schließen, um darauf Häuser zu bauen
Rebellierende Kinder: So hätte Bochum aussehen können, wenn 80 Spielplätze platt gemacht worden wären. Karikatur: kac

Kinder Bochums, erhebt Euch von den Konsolen und strömt mal wieder auf Spielplätze – so lange sie noch da sind. 

Kommentar: Verteidigte Spielplätze: Gegen Sparmaßnahmen hilft nur Protest

Die Stadt Bochum wurde durch öffentlichen Druck gezwungen, vom geplanten Abbau von Spielplätzen abzusehen. Zum Glück: Denn das erfreut nicht nur Kinder und Eltern. Drastische Sozialkürzungen, wie sie nach dem Haushaltsplan auch für die  kommenden Monate anstehen, befördern auch soziale Angst und sind ein gefährlicher  Nährboden für Rassismus.

Haushaltssicherungskonzept: Privatisierung und Abbau städtischer Stellen
Ausverkauf à la Detroit: Bereits im letzten Jahr wurde mit Protestaktionen auf die Sparpolitik der Stadt aufmerksam gemacht. Foto: bent

Mit dem sogenannten „Haushaltssicherungskonzept“ wurden im Stadtrat am 28. Januar weitere Sparmaßnahmen beschlossen. Neben der Privatisierung von Versorgung und Infrastruktur werden vor allem städtische Arbeitsplätze gestrichen. Währenddessen wächst die Kritik der Opposition.

Nach Haushaltssperre: Existenzbedrohende Situation für Bochums freie Kulturszene
Streichkonzert in der Kulturlandschaft: Schlägt einigen Einrichtungen bald das letzte Stündlein? Foto: bent

Es fehlt an verbindlichen Zusagen: Nach der Haushaltssperre und den damit zu erwartenden Kürzungen für die freie Kulturszene beschwichtigt Bochums Kulturdezernent Michael Townsend, dass die Förderung der „Freien“ nicht gefährdet sei. Rolf Stein vom Bahnhof Langendreer macht dagegen gegenüber der :bsz klar, wie prekär die Lage ist.