Köln
Großdemo gegen Militäreinsatz in Afrin von der Polizei aufgelöst
Protest gegen die türkische Politik: Rund 20.000 Menschen waren bei der Demo. Bild: stem

Großdemonstration. Am Samstag fanden sich mehrere zehntausend Demonstrierende zusammen, um gegen den Militärangriff der Türkei in Afrin zu protestieren. Obwohl die Demonstration friedlich verlief, wurde sie von der Polizei aufgelöst.

Master-Messe hilft bei universitärer Laufbahn
Nichts für Ungeduldige: Viele Studierende ließen sich beraten. Bild: mag

Messe. Die „Master and More“-Messe informiert über die Möglichkeiten nach dem Bachelor-Studium. Mit Vorträgen, Informationsständen verschiedener Universitäten und Beratungsgesprächen gab es in Köln ein großes Angebot.

Friedensmarsch in der Kölner Innenstadt
Lamya Kaddor und Fatih Çevikkollu sprachen bei der Kundgebung: Danach setzte sich der Friedensmarsch in Bewegung.Foto: Jan Turek Collage: kac

Demonstration. Am vergangenen Samstag protestierten in Köln etwa 3.000 MuslimInnen und FreundInnen unter dem Motto „Nicht mit uns” gegen den Terror. Das waren zwar weniger als erwartet, die Botschaft war trotzdem unmissverständlich.

Silvesternacht in Köln regt trotz friedlichem Verlauf zu neuen Diskussionen an
Fragwürdige Bezeichnung: Die Polizei NRW erntet für ihr Kürzel „Nafri“ berechtigte Kritik. Karikatur: Akl - Jens Eike Krüger

Die Erinnerungen an die Silvesternacht des Vorjahres hinter-​ließen einen bitteren Beigeschmack. In ihrer Pressemitteilung vom 2. Januar 2016 trifft die Polizei Köln erstmals eine phänotypische Einordnung: „nordafrikanisch Aussehende“ wurden im Bericht erwähnt. Die Diskussion um die Kölner Silvesternacht verlor bald jeglichen sachlichen Bezug und avancierte zum Inbegriff für Instrumentalisierung: Frauen im Islam, Flüchtlingskrise, Lügenpresse. 

Tausende Menschen beteiligten sich an den Demos gegen TTIP und CETA
Von der Deutzer Werft ging es in die Innenstadt: In Köln demonstrierten über 50.000 Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen.	Foto: bent

Zur Demo gegen TTIP und CETA in Köln haben sich laut Angaben der VeranstalterInnen am 17. September 55.000 Menschen eingefunden.

Sinn oder Unsinn? Wie Geflüchtete zu Beziehungsratschlägen stehen
Bild: Piotr Kudlacik/kac

In Seminaren und Beratungsgesprächen sollen sich Geflüchtete mit Themen wie Homosexualität, Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft auseinandersetzen können. Ein solches Projekt organisierte die AWO Niederrhein in Essen unter dem Titel „Liebes-Welten“. Auch können sich junge Männer aus Kriegsgebieten beraten lassen, wie sie deutsche Frauen ansprechen. Seit dem Silvestervorfall in Köln haben junge Geflüchtete das Gefühl, unter Generalverdacht zu stehen. Unsere Redakteurin Kasia sprach mit zwei Geflüchteten über ihre Ansichten zum Thema.

Gamescom 2016 an allen vier Tagen ausverkauft: Rund 345.000 BesucherInnen standen lange an
Heiß ersehnt: Nach der umstrittenen XIII-Saga richten sich alle Augen auf den neuesten Konsolentitel der Final-Fantasy-Reihe. Bild: Daniela Bunkowwski

Dieses Jahr warteten große Titel darauf, von Spielebegeisterten angezockt zu werden. Neben gängigen Namen wie „FIFA 17“ wartete EA mit „Titanfall 2“ und dem historisch akkuraten „Battlefield 1“ auf. Letzteres bedient sich der Thematik des Ersten Weltkriegs und setzt sich so von zahlreichen Vorgängern und Konkurrenten ab.

Satire: Ritter des 21. Jahrhunderts: Köln und die Folgen
Der Sonntagsspaziergang: Eine Freizeitbeschäftigung mit Tücken. Illustration: Christian G. H. Geißler um 1820

Ein Sonntagsspaziergang bringt schon einmal den Recken im deutschen Mann hervor. Besonders, wenn er ein Fräulein in Gefahr wähnt, wie diese exklusive Schilderung von einem Vorfall aus dem Kölner Umland zeigt.

Kommentar: Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht: Die Suche nach den Tatverdächtigen
Kleines Ratespiel: Gegen welches dieser Schafe würde sich die Schafsherde wohl im Krisenfall wenden? Foto: Jesus Solana, CC By 2.0 Wikimedia Commons

Die Berichte zu den Geschehnissen in Köln zum Jahreswechsel sprechen von TäterInnen und Opfern: Böse Flüchtlinge und arme, hilflose Frauen. Oder haben es die Frauen darauf angelegt, vergewaltigt zu werden? Was sollen die armen Geflüchteten schon denken, wenn Frau im Minirock sie anlächelt? Ergo: TäterInnen, die Asylsuchende in die Opferrolle drängen. Wird zudem die Polizei betrachtet, die sich (je nach Perspektive) blind gestellt hat, unfähig oder völlig überfordert weil unterbesetzt war, dann ist die Verwirrung perfekt: Wer ist denn nun Opfer und wer TäterIn?

Linke liefern sich vereinzelte Auseinandersetzungen mit martialisch auftretender Polizei
Wasserwerfer vor: Nach Rangeleien zwischen BeamtInnen und Linken nimmt die Polizei den Platz vor der Lanxess-Arena ein. Foto: joop

Es war die Pointe des Tages, die nachmittags über die Social-Media-Kanäle geht und bei den GegendemonstrantInnen in Köln-Deutz für Belustigung sorgt. Die rechtsextremen Hooligans gegen Salafisten finden zwischenzeitlich nicht genügend nüchterne nicht vorbestrafte Ordner, um ihre Kundgebung zu beginnen. Am Ende versammeln sich laut Polizei aber doch 1.000 bis 1.500 Nazi-Hooligans. Sie wie auch die mehr als zehnfache Zahl an GegendemonstrantInnen sehen sich am 25. Oktober einem massiven Polizeiaufgebot gegenüber. Trotz einiger Auseinandersetzungen verläuft die Demo aber weitgehend friedlich.

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