Igel
Ehrenamtliche Helferinnen fordern Wildtierauffangstation in Bochum
Auslauf nach der Pflege: Erste Schritte Richtung Auswilderung. Foto: Almuth Riedel

Bochumer Tierschützerinnen sind überlastet: Über 100 Igel wurden im letzten Jahr über den Igelnotruf in Obhut der Ehrenamtlichen gegeben. Keine von ihnen hat die Kapazität, all die Schützlinge zu päppeln, gesund zu pflegen und wieder aus zu wildern. Die Forderungen nach einer Wildtierauffangstation werden lauter.

 
Glosse: Auf manche KomillitonInnen würde man lieber verzichten
Fabel-hafter Kommilitone: Alle kennen so einen Igel – und können ihn nicht ab. Illustration: mar

Es hat auch schon mal spannendere Seminare gegeben, denke ich mir. Aber gut, da muss man durch. Einfach 90 Minuten absitzen und dann mit Freunden an den Kemnader See. Die Dozentin erzählt solange etwas davon, dass die Fabel eine Textform ist, in welcher Tieren menschliche Eigenschaften verliehen werden, um auf spezielle Menschen oder auf Menschentypen allgemein verweisen zu können. Das kenne man aus der Schule, bla bla bla. „Entschuldigen Sie die Verspätung, aber die Bahn …“, kommt es auf einmal von der Tür. Ach du Scheiße, der Igel. Und ausgerechnet neben mir ist der letzte Stuhl frei.