Hochschulpolitik
Wahl-Orientierungshilfe
Wahlkampf vor GB: Wie im letzten Jahr (Foto) gehen auch dieses Jahr zwölf Listen auf Stimmenfang. Foto: ck

Die zwölf zur Wahl antretenden Listen im Überblick, ihre Ziele knapp zusammengefasst: B.I.E.R., GEWI, GHG, IL, JuLis, Jusos, KLIB, LiLi, NAWI, RCDS, ReWi, RUB-Piraten

Urabstimmung zur Thaterflatrate und zu metropolradruhr und StuPa-Wahlen an der RUB – der :bsz-Guide zum Urnengang

Ein Novum an der Ruhr-Uni: Neben den Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) stehen in diesem Jahr gleich zwei Urabstimmungen an. Die :bsz hat allen zu den StuPa-Wahlen antretenden Listen insgesamt zwölf zentrale Fragen gestellt und die eingegangenen Antworten für Euch zusammengestellt. Die :bsz-Redaktion möchte Euch damit zumindest ein Stück weit durch das Abstimmungslabyrinth begleiten und wünscht Euch eine gute Wahl!

Frage 1
Was war gut, was war schlecht, wo geht es weiter? Eine Bilanz des letzten Jahres. Grafik: ln

Welche Bilanz zieht Ihr aus der vergangenen StuPa-Periode und was würdet Ihr anders machen?

Frage 2
"It's a long way to the top ..." – Aber was tun, wenn man da ist? Grafik: ln

Was wären die Kernziele Eurer Arbeit, falls Ihr am nächsten AStA beteiligt sein solltet?

Frage 3
Listenbande: Wer kann mit wem koalieren? Grafik: ln

Mit welchen Listen könntet Ihr Euch am ehesten eine Koalition im Studierendenparlament vorstellen? Was wäre Euer Wunsch-AStA?

Frage 5
Hochschulzukunftsgesetz: Die Landesregierung jongliert mit Paragrafen, kann die Studierendenschaft aber nicht begeistern. Grafik: ln

Derzeit wird der Entwurf für ein „Hochschulzu­kunfts­gesetz“ (HZG) diskutiert, welches das unter Schwarz-Gelb 2006 verabschiedete „Hochschul­freiheitsgesetz“ ablösen soll. Was haltet Ihr vom HZG-Entwurf insgesamt? Welche Punkte sollten verändert werden?

Frage 6
Zu viel Kontrolle? Die Listen sind sich einig, dass der AStA keinen externen Kassenwart braucht. Grafik: ln

Im Zuge der HZG-Novellierung soll aus Geldern der Studierendenschaft künftig ein hochbezahlter „Kassenwart“ vergütet werden, der die Aufsicht über sämtliche AStA-Ausgaben hätte – inklusive Veto-Recht. Wie steht Ihr dazu?

Frage 8
Ran an die Arbeit: Bei der Sanierung des Campus müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Grafik: ln

Wie schätzt Ihr den derzeitigen Stand der Campussanierung ein und welche Rolle sollten hierbei ökologische Aspekte aus Eurer Sicht spielen?

ReWi: Wir begrüßen eine nachhaltige Campussanierung.

Frage 9
Double Trouble: Bevor aus doppelt so vielen AbiturientInnen doppelt so viele AbsolventInnen werden, müssen diese erst einmal aufgenommen werden. Grafik: ln

Wie bewertet Ihr den bisherigen Umgang mit dem doppelten Abi-Jahrgang und habt Ihr hierzu Verbesserungsvorschläge?

Misstrauensvotum gegen StuPa-Sprecher Dirk Loose gescheitert
Im Kreuzverhör: Dirk Loose wurde kritisch zu seiner Gesinnung befragt. Foto: dh

Lange, hitzige Diskussionen sind im 46. Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Uni keine Seltenheit. Kontroverse Ansichten und verhärtete Fronten gibt’s dort wie in der „echten“ Politik. Einige Hochschulgruppen repräsentieren dabei reale Farben im parteipolitischen Spektrum, wie z. B. die Hochschulgruppe der Grünen oder die Juso-Hochschulgruppe. Andere Listen wiederum schreiben sich auf die Fahne, „pragmatische“ Hochschulpolitik zu betreiben, nicht von allgemeinpolitischen Denkweisen und Themen geprägt zu sein. So z. B. die AStA-tragende Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI). Dieses Verständnis teilt auch StuPa-Sprecher Dirk Loose (NAWI), der sich im Bundestagswahlkampf für die umstrittene Alternative für Deutschland (AfD) engagiert hat. Auf der 9. StuPa-Sitzung am 1. Oktober haben oppositionelle ParlamentarierInnen ihr Misstrauen gegenüber den Gesinnungen des StuPa-Sprechers bekundet

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