Hochschule Bochum
Pionierprojekt an der Hochschule Bochum
Innovativ und interdisziplinär: Petra Schweizer-Ries, Professorin für Nachhaltigkeitswissenschaft mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt an der Hochschule Bochum. Foto: Presseabteilung der Universität des Saarlandes

Während an der Ruhr-Uni kürzlich der Beschluss zur Einstellung eines bundesweit einmaligen und als interkulturelle Brücke im Rahmen des Globalisierungsprozesses sehr wertvollen Studiengangs wie der Sprachlehrforschung gefasst wurde (die :bsz berichtete), geht die Hochschule Bochum (BO) den umgekehrten Weg: Ab dem Wintersemester 2013/14 soll dort der im Zuge der Globalisierung neue Perspektiven eröffnende Studiengang Nachhaltige Entwicklung eingerichtet werden. Die :bsz hat Prof. Dr. Petra Schweizer-Ries interviewt, die einen Lehrstuhl für Nachhaltigkeitswissenschaft mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt an der BO inne hat, und lotet für Euch das Potential des neuen Bildungsgangs aus.

Kreativwirtschaftliche Initiative plant ambitioniertes Architektur-Projekt
Ein Campus für die Innenstadt: Am 17. Mai werden auf dem KAP die Modelle vorgestellt. Grafik/Quelle: www.facebook.com/C60Collab

Bislang war die Brachfläche am City-Tor Süd ungenutztes Bauland. In der Hoffnung auf Investoren versuchte die Stadt Bochum eine potentielle Nutzung als öffentliche Grünfläche durch eine Einzäunung zu verhindern. Daraufhin kam Konzeptkünstler Matthias Schamp, kletterte über den Zaun und brachte Kunst aufs Gelände. Dann wurde es wieder still. Inzwischen nutzen Kulturschaffende die angrenzende Rotunde am Katholikentagsbahnhof, und in unmittelbarer Nähe wird das neue Musikzentrum gebaut. Vom „Kreativquartier Viktoriastraße“ ist die Rede. Höchste Zeit also, dass endlich auch über das Schicksal der Brache entschieden wird – fanden die InitiatorInnen des „C60 Collaboratoriums für Kulturelle Praxis“ und haben der Stadt vor wenigen Tagen ihre mit Studierenden des Master-Studiengangs „ArchitekturProjektEntwicklung“ der HS Bochum entwickelte Vision präsentiert.

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