Herner Straße 131
Leerstehende Kirche

Besetzung. Als Antwort auf die Räumung der Liebig34 besetzten Aktivist:innen auch in Bochum ein Gebäude. 

Mit Brunch ins neue Jahr
Auch sie sind Teil eines bewegten Jahres: Die HausbesetzerInnen der Herner Straße 131, die mit ihrem friedlichen Protest über die Stadtgrenzen hinaus auf die Wohnpolitik aufmerksam gemacht haben. Bild: lor

Stadtgeschehen. 2017 zeigten Aktionen sozialer Gruppen in Bochum, das Engagement immer noch richtig und wichtig ist. Deutlich wurde dies beim Neujahrsbrunch im Bahnhof Langendreer. 

Erst kam der politische Input zur militarisierten Gesellschaft, die immer noch Status quo ist. Doch dann wurde das reichhaltige Büffet eröffnet: Beim 15. Neujahrsempfang der sozialen Gruppen in den Räumlichkeiten des Bahnhof Langendreer stand neben Kuchen und  Bulgursalat auch der Rückblick auf das vergangene Jahr auf dem Programm.  Themen wie Rassismus, Solidarität mit geflüchteten Menschen oder Wohnraumpolitik waren die dominierenden Themen. 
Doch auch als Vernetzungstreffen fungierte der sonntägliche Brunch: Initiativen, die sonst nicht aufeinander treffen, hatten nun Zeit, sich in Ruhe bei Tee und Sekt auszutauschen. 

:Die Redaktion

 

Lest hier den ganzen Artikel!

 
Haus wird wieder nutzbar gemacht
Räumung ist doch: Die Besetzung in der Herner Straße 131 wurde nach sieben Wochen freiwillig beendet. Foto: lor

Hausbesetzung. Die Immobilie ist vor der Zwangsversteigerung an ein Ehepaar verkauft worden.

Die Besetzung der Herner Straße 131 wurde freiwillig beendet.

​Kommentar. Die Herner Straße 131 wurde nach mehr als sieben Wochen geräumt. Hierbei blieb alles friedlich. 

Konzept für die Zukunft vorgestellt
Präsenter Protest für Begegnungsorte und Wohnraum: Die BesetzerInnen an der Herner Straße wollen mit ihrem Konzept eine interagierende Nachbarschaft etablieren. Foto:  lor

Freiraum. Wohn- und unkommerzielle Veranstaltungsmöglichkeiten sollen geschaffen werden. Am 8. Juni stellten die AktivistInnen ein Nutzungskonzept vor und appellierten an die Stadt, eine für den 22. Juni geplante Zwangsversteigerung zu verschieben.