Haushaltssperre
Nach Haushaltssperre: Existenzbedrohende Situation für Bochums freie Kulturszene
Streichkonzert in der Kulturlandschaft: Schlägt einigen Einrichtungen bald das letzte Stündlein? Foto: bent

Es fehlt an verbindlichen Zusagen: Nach der Haushaltssperre und den damit zu erwartenden Kürzungen für die freie Kulturszene beschwichtigt Bochums Kulturdezernent Michael Townsend, dass die Förderung der „Freien“ nicht gefährdet sei. Rolf Stein vom Bahnhof Langendreer macht dagegen gegenüber der :bsz klar, wie prekär die Lage ist.

30-prozentige Kürzung: Bochums Kulturszene von Haushaltssperre betroffen
Doch Detroit: VertreterInnen der Bochumer Kultur (hier Jochen Marquardt, Sprecher des Bündnisses für Arbeit und soziale Gerechtigkeit) riefen zu einer offenen Diskussion vor dem Rathaus auf. Foto: bent

Es ist doch Detroit: Die Stadt Bochum beklagt ein Defizit von rund 20 Millionen Euro. Die im Juni beschlossene Haushaltssperre trifft auch die Kultur hart. Eine 30-prozentige Kürzung des Etats steht an. Vergangene Woche fand eine offene Diskussion mit VertreterInnen aus Kultur und Gewerkschaften vor dem Rathaus statt.