Haushalt
Das liebe Geld ...

Finanzen. Im neuen Bundeshaushalt erhält das Bildungsministerium weniger Mittel als im laufenden Jahr, aber mehr als im Vorjahr beschlossen.

Kein Geld für das LAT

Hochschulpolitik. Anfang Mai hat der AStA beschlossen, keine Beiträge mehr für das Landes-Asten-Treffen zu leisten. Bei der Begründung der Statusänderung stellen sich Fragen auf. 

 

 

Wie funktioniert die Uni?

Verwaltung

Die Universität ist eine komplizierte Behörde. Mit einem jährlichen Haushalt von 600 Millionen Euro und der Verantwortung über den Inhalt unseres Studiums sowie den Campus, auf dem die meisten Studis mindestens drei Jahre ihres Lebens verbringen, hat die Leitung eine weitreichende Bestimmungsmacht. Aber wie funktioniert diese eigentlich und wer entscheidet darüber, wie unser Studium aussieht?

Dritte Sitzung des 51. Studierendenparlaments
Sozialbeitrag? Nicht alle Hände im StuPa gingen hoch. Montage: stem

StuPa. Der AStA-Anteil des Sozialbeitrags wird weiterhin 19,40 Euro betragen und ein Entwurf des kommenden Haushaltsplans muss bis zum 18. Januar vorgelegt werden.

Die Stadt Bochum muss sparen. Deshalb verabschiedete sie vergangenen Donnerstag einen Haushaltsplan, der viel Kritik erntet
Haushaltsplan: So soll Bochums Zukunft gesichert werden. Bild: Wikimedia Commons Hans-Jürgen Wiese, Bearbeitung: stem

Stadtfinanzen. Am 14. Dezember beschloss der Bochumer Stadtrat den Doppelhaushaltsplan für die Jahre 2018 und 2019. Zusätzlich wurde das Haushaltssicherungskonzept für die beiden Jahre genehmigt. Wie rot-grün die Neuverschuldungen beseitigen will, stößt auf Kritik.

Auf der Suche nach Lösungen
Prioritäten setzen: Nachdem die JuLis im StuPa „rollende Köpfe“ forderten, überprüft der AStA, ob das Geld noch für eine Guillotine reicht. Karikatur: AkI – Jens Eike Krüger

Hochschulpolitik. Zeit, dass wieder Köpfe rollen! Findet zumindest der RUB-Studi-Ableger der FDP: die Jungen Liberalen (JuLis). Es fröstelt um den Campus, denn alle wissen es: Lindner is coming.

Der Liquiditätsengpass der Studierendenschaft bleibt weiter Thema. Erste Aufklärungsarbeiten stoßen auf emphatische Empörung, Oppositionelle fordern in der letzten Sitzung des StuPa (Studierendenparlaments) teilweise drastische Maßnahmen, die an Game of Thrones-Szenarien erinnern. Pünktlich zur neuen Staffel. Derweil gehen AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), FSVK (FachschaftsvertreterInnen-Konferenz) und das StuPa konstruktiven Lösungsansätzen nach. Die einen suchen Auswege, die anderen einen Schuldigen. Spielen wir das Game of JuLis mit? Wer steht noch auf Lindners Liste?

 :Die Redaktion

 

Wer mehr über das Thema wissen will, sollte unbedingt diese Werke lesen:

StuPa gegen StudiengebührenRuhr-Universität GmbHAn einem Strang ziehen – Geld schläft nieJuLis wollen rollende Köpfe

Die Haushaltspolitik des AStA steht in der Kritik

Von Verschwendung ist die Rede: Die Liste Grüne & alternative Student*innen Bochum (GRAS) übt scharfe Kritik an der Ausgabenpolitik des AStA: Es geht unter anderem um die Deutschkurse, Sozialleistungen für notleidende Studierende oder  die regelmäßige Erhöhung der ReferentInnen-Gehälter. Der AStA widerspricht den Vorwürfen.

 
Wahlkampferöffnung: GRAS wirft AStA schlechte Finanzpolitik vor
Verrechnet? Die Haushaltsführung des AStA sogt für Empörung bei der Oppositionsliste GRAS.

„Grob fehlerhaft“ seien die Rechnungsergebnisse der letzten Haushaltsjahre, so die Liste der Grünen & alternativen Student*innen Bochum (GRAS) in einer Stellungnahme. Erstmals seit dem Mensapartyskandal 2007 plant der AStA zudem, auf Geldrücklagen zurückzugreifen.

Equal Care Day

Alle vier Jahre wieder kommt er – der Schalttag. Eins ist dieses Jahr aber anders: Erstmals rufen AktivistInnen den 29. Februar 2016 zum Equal Care Day aus – ein Tag für Gleichberechtigung im sogenannten „Care“-Bereich.