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Digital-Initiative: Google startet Förderungsprojekt
Android Kotze
Ende April gab der US-Internetriese Google bekannt, dass er in den kommenden Jahren 150 Millionen Euro für die „Förderung von Qualitätsjournalismus mit modernen Technologien“ ausgeben werde. Unter dem Kürzel DNI (Digital News Initiative) werden acht europäische Zeitungen in den Genuss einer üppigen Finanzspritze kommen – darunter befinden sich auch zwei deutsche Medien.
 
Googles Satelliten-Internet: Ein fader Beigeschmack
Internet für die Menscheit? Ohne Computer wird das schwierig.  Karikatur: ck

Kürzlich wurde bekannt, dass Google und das zivile Raumfahrtunternehmen SpaceX planen, Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen (siehe :bsz 1030). Mittels dieser sollen auch die entlegensten Fleckchen der Erde ans Internet angeschlossen werden – eigentlich keine schlechte Idee.

Völlig losgelöst von der Erde: Google und Co. wollen hoch hinaus
Googles Sputnik heißt Android und er bringt der Menschheit... Internet. Karikatur: ck

Es ist ein ambitioniertes Projekt. Google und andere namhafte Unternehmen wollen die Internetversorgung auf dem Globus weiter ausbauen. Ziel soll es sein, die Entwicklungsländer via Satellit ans Netz anzuschließen – mehrere Milliarden Menschen könnten hiervon profitieren.

US-Strafermittlungsbehörde FBI bemängelt Googles und Apples Datenschutzpläne
Und wer hat’s gefunden? Die optionale Verschlüsselungsoption in Android-Geräten. Foto: ck

Seit 2011 ist es bei vielen Android-Geräten möglich, eine optionale Verschlüsselung für die eigenen Daten zu aktivieren. Allerdings wissen viele NutzerInnen gar nicht, dass es diese Option überhaupt gibt. Bereits im September 2014 berichtete die Washington Post von Plänen des Suchmaschinen-Riesen Google, die Verschlüsselungsoption in zukünftigen Generationen von Geräten, die mit dem hauseigenen Android-Betriebssystem laufen,  standardmäßig zu aktivieren. Für den Chef des FBI, James Comey, scheint dies jedoch ein Schritt in die falsche Richtung zu sein.

Das Bezahlen per Smartphone bietet Bequemlichkeit – aber für wen?
Shoppen per Fingerabdruck: Apple und Google machen ihre Smartphones zu virtuellen Geldbörsen. Quelle:flickr.com, Jason Howie (CC-BY-2)

Bezahlen per Smartphone – was hier in Deutschland erst 2016 eingeführt werden soll, ist in den USA seit Kurzem Realität, denn mit Apples neuester iPhone-Generation wurde auch der Dienst Apple Pay eingeführt, der das Handy zur virtuellen Geldbörse macht – und zur Schatztruhe voller KundInnendaten.

Google kauft den US-Thermostate-Hersteller Nest Labs
Klein, hübsch und enorm wissbegierig: Die Thermostate von Nest Labs. Foto: ck

In der vergangenen Woche kaufte der Internetriese Google für 3,2 Milliarden US-Dollar die amerikanische Firma Nest Labs – ein Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Thermostaten spezialisiert hat. Herkömmliche Thermostate regeln die Raumtemperatur und sind nicht sonderlich intelligent. Ganz anders sieht es bei den Geräten von Nest Labs aus.

Das Ende einer Vision: Vorerst kein Weltfrieden in Sicht
„World Brain“ und „Big Data“: nur schwer trennbar. Screenshot: polarstarfilms, Google and the World Brain Trailer, YouTube

Zwischen 1936 und 1938 verfasste der britische Science-Fiction-Pionier H.G. Wells zahlreiche Essays und Schriften, die sich mit der möglichen Existenz einer zukünftigen Weltenzyklopädie beschäftigen. Veröffentlicht wurde die Sammlung unter dem Titel „World Brain“. Wells beschreibt in seinem Buch die Vision eines Weltgehirns, das als autonomes, synthetisches, frei zugängliches und permanentes System eine nahezu grenzenlose Informationsnutzung und Speicherung ermöglicht. Eine Fiktion, die durch das Internet, moderne IT-Systeme und Google zur Realität geworden ist.

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