Geschichte
7. bis 11. Dezember: Wahl zum 49. Studierendenparlament der RUB
Wilhelm der Eroberer kurz vor Hastings an der Urne: Nur wer zur StuPa-Wahl geht, wird Großes erreichen. Illustration: Teppich von Bayeux, bearbeitet von mar

Hastings, England, im Jahre 1066: Wilhelm der Bastard, Herzog der Normandie, hat nach Großbritannien übergesetzt, König Harold stellt sich ihm mit seinem Heer entgegen.

Antike im Maßstab 1:1: Die :bsz zu Besuch in Deutschlands größtem archäologischen Freilichtmuseum
Das rekonstruierte Nordtor der Colonia Ulpia Traiana: Die dreigeschossige Anlage bietet einen luftigen Ausblick über das gesamte Parkgelände. Foto: ck

Wer Antike zum Anfassen erleben möchte, sollte mal einen Abstecher nach Xanten wagen. Seit mehr als 50 Jahren bietet der Archäologische Park (kurz APX), der auf dem Gelände der um 98/99 n. Chr. gegründeten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana errichtet wurde, BesucherInnen antike Geschichte als hautnahes Erlebnis. 

Frauen*salon: Wahrnehmungen weiblichen Wahnsinns und die Institution Psychiatrie
„Man hört die Frauen oft nicht, sondern sieht sie nur beschrieben“: Anna Schiff gibt Frauen in der Psychiatrie des frühen 20. Jahrhunderts eine Stimme. Foto: lux

Das Autonome FrauenLesbenReferat der RUB hatte am 15. Juni zusammen mit der studentischen Frauenbibliothek „Liselle“ zum Vortrag mit anschließender Diskussion geladen. Zu Gast war Anna Schiff, die über die Geschichte von Wahnsinn und Psychiatrie und insbesondere über Frauen als Patientinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts referierte.

Zu Besuch im Imperial War Museum
„Tee statt Waffen“ : Plakat der Antikriegsbewegung gegen den Irakkrieg. Foto: Jan Freytag

Wie lässt sich Krieg darstellen, ohne ihn und seine AkteurInnen zu glorifizieren oder zu dämonisieren? Kann man ZivilistInnen den Horror und die Gefahren der Front und des Kampfes jenseits von Kriegsromantik begreiflich machen? Diese Frage dürfen sich nicht nur VeteranInnen und PolitikerInnen, LiteratInnen und andere GeisteswissenschaftlerInnen stellen, sie müssen vielmehr die Gesellschaft als Ganzes beschäftigen. Der Archivar der :bsz, Jan Freytag, war für Euch vor Ort. 

Ausstellung zu den ersten zehn Jahren :bsz – Vernissage im Stadtarchiv
Demos, sexuelle Freizügigkeit und mehr: Am 25. Februar startet die Ausstellung zu RUB- und :bsz-Geschichte. Illustration: mar

Früher war’s besser? Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung wollte damals vor allem anders sein. Sie sah sich als Gegenmedium, war bei Studiprotesten und sexueller Revolution vorne mit dabei. So gaben sich in ihren Seiten Marx und Mao, Dutschke sowie nackte Frauen die Klinke in die Hand.

Zehn Jahre RUB im Spiegel der :bsz – Ausstellungsstart im Stadtarchiv
Attentate und nackte Haut: Ausstellungsmacher und :bsz-Redakteure Alex (l.) und Uli präsentieren das Rohmaterial für unsere Jubiläumsausstellung. Foto:joop

In die Vergangenheit zu reisen, ist kein leichtes Unterfangen, selbst wenn mit einem Zeitungsarchiv reichlich historisches Material zur Verfügung steht. Dennoch wagt die :bsz einen Abstecher in die Jahre 1967 bis 1977: In der Ausstellung „Avantgarde und Alltag – Die frühen Jahre der RUB“, die am 25. Februar im Bochumer Stadtarchiv startet, wird die wilde Jugend der dienstältesten Studierendenzeitung Deutschlands wieder lebendig.

Älteste Studierendenzeitung Deutschlands öffnet ihr Archiv
Ein ganzer Batzen Zeitungen – :bsz-Archivar Jan Freytag sucht nach Material für die Ausstellung. Foto: mar/Initiative :bsz-Geschichte

Auch der 50. Geburtstag der RUB wird von uns kritisch begleitet – diesmal mit einer besonderen Aktion. Mit Zeugnissen aus unserem Archiv zeigen wir vom 25. Februar bis zum 18. März 2015 in der Ausstellung „Avantgarde und Alltag – Die frühen Jahre der RUB“ im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, was im ersten Jahrzehnt der Ruhr-Uni aus der Sicht der studentsichen Campuspresse wichtig gewesen ist.

Von den Anfängen der „Zuwanderungswellen“ an der Ruhr – Ein Exkurs
Tür an Tür: Zahlen im Ruhrgebiet. Grafik: kac

Ob der türkische Gemüseladen an der Ecke oder das polnische Bier im handelsüblichen Supermarkt, egal aus welchen Kulturkreisen auch immer die beispielhaften Genussmittel stammen, so verschönern sie uns den Alltag im Ruhrgebiet. Doch wie kam es zur Multi-Kulti-Gesellschaft in der Ruhr-Metropole?

Romandebüt „Darkness over Cannae“ zeichnet Hannibals größte Schlacht nach
Das Blut auf der Klinge wird nicht trocknen! Martialische Illustrationen prägen „Darkness over Cannae“. Illustration: © Jenny Dolfen

Nicht nur mit einer Armee überwand er die Alpen, sondern sogar mit Elefanten. Der Name Hannibal ist vor allem mit dieser logistischen Meisterleistung verbunden. Der karthagische Feldherr besiegte die überrumpelten Römer darauf in mehreren Schlachten. Die berühmteste, die Schlacht bei Cannae 216 v. Chr., hat Jenny Dolfen in ihrem Romandebüt „Darkness over Cannae“ bildgewaltig inszeniert – und das im Selbstverlag.

„Schranken der Natur“ – von Mensch und Umwelt

Wir leben in Städten aus Beton, atmen Luft genannte Abgase und Wasser kaufen wir in Plastikflaschen. Da wird es Zeit, in die Natur zu fahren: Doch da sind begradigte Flüsse, im Wald wandeln wir auf Wanderwegen und statt Wiesen sehen wir bestellte Weizenfelder. Was ist Natur, wie gehen wir mit ihr um und wo stellt sie uns vor ihre – oder vielmehr unsere – Grenzen? Franz-Josef Brüggemeier beleuchtet das Verhältnis von Mensch und Umwelt von 1750 bis heute.

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