Germanistik
Aufruf zur Einsendung von Euren Manuskripten

Praxisseminar. Ein Angebot der Germanistik von Absolvent:innen für Studierende – und für lebendige Geisteswissenschaften. 

Erfahrungsbericht von der AStA-Bildungsreise zur tunesischen Insel
Sogar mit Klimaanlage: Unterkunft für uns deutsche MuttersprachlerInnen. Foto: Adriano Bernhard

Vom 17. bis zum 29. Juli brachen mit mir noch 29 weitere Studierende (29 der RUB; 1 Uni Essen) zur gesponserten AStA-Reise nach Djerba auf. Wir wurden eingeladen, um die Sprachfertigkeiten der tunesischen Germanistik-Studierenden zu erweitern und ihnen ein Stück Deutschland zu bringen. 

Deutsche MuttersprachlerInnen für Austauschprojekt nach Tunesien gesucht
Die Unterkunft: Das Wohnheim der Studis bietet auch uns ein Bett. Foto: ken
Vom 15. bis zum 29. Juli findet das Sprachendorf auf der Insel Djerba statt. Von den 30 Plätzen sind noch 15 frei! Nach dem erfolgreichen Projekt im letzten Jahr führt der AStA der RUB die Zusammenarbeit mit Tunesien weiter. Die RUB-Studis, welche die Reise antreten, sollen den tunesischen Germanistik-StudentInnen dabei helfen Sprach-
praxis zu gewinnen.
Überhaupt nicht verstaubt: RUB-Studi schreibt Buch über Goethe und Beethoven
Sein eigenes Goethe-Beethoven-Buch: RUB-Studi Helge Kreisköther im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent
Ein Sachbuch in drei Monaten: „Wir sind Goethhoven! Eine neue Untersuchung der Beziehung Goethe – Beethoven.“ So lautet das Buch des RUB-Studis Helge Kreisköther, das nun erschienen ist. Verfasst hat er die Abhandlung aber nicht als Arbeit für das Studium  – es zählte nur der Fun-Faktor. Zumindest mit Goethe hat Kreisköther neben der Begeisterung für`s Schreiben noch eine andere Gemeinsamkeit: Die Angst. Beim Dichter war es die Höhe, bei Kreisköther RUB-Germanistik-Prof und Goethe-Experte Benedikt Jeßing.
 
Die Toten Hosen – Tod den Nationen?
Bis zum Ende der Nation: Die Toten Hosen in Bochum. Foto: Jacq

„Der Sascha, der ist arbeitslos – was macht er ohne Arbeit bloß? Er schneidet sich die Haare ab und pinkelt auf ein Judengrab. Zigeunerschnitzel, das schmeckt gut, auf Sintis hat er eine Wut, er isst so gern Cevapcici, Kroaten mochte er noch nie. Der Sascha, der ist Deutscher, und deutsch sein, das ist schwer. Und so deutsch wie der Sascha, wird Abdul nimmer mehr“, brüllte Campino letzten Freitag und Samstag dem ausverkauften Rewirpowerstadion an der Castroper Straße entgegen.