Fußball-WM 2014
Vortrag im BlueSquare: Prof. Dr. Alexander Ferrauti
Dass Deutschland Weltmeister wurde, hatte mehr Ursachen als Glück und die typische Turniermannschaftsmentalität. Prof. Dr. Ferrauti fasste die Mosaiksteine zusammen, die zum Titel führten. Foto: tims

Vor gut einem Jahr holte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Männer den vierten Stern und wurde in Brasilien Weltmeister. Warum nur Deutschland es verdient hatte, und dass Erfolg bis zu einem gewissen Grad planbar ist, erläuterte Prof. Dr.

DIE :BSZ-GLOSSE
Witten in der finalen Nacht: Bengalos vor dem Rathaus. - Foto: USch

Aus! Aus! Aus! Das Finale, ursprünglich aus dem Italienischen und vom lateinischen „finis“, „Ende“, abgeleitet,  bezeichnet einen glanzvollen, Aufsehen erregenden Abschluss...

Kommentar Pro: Fußball ist mehr als die Summe seiner Teile

Fußball hat als gesamtgesellschaftliches Phänomen viel Potential und das zeigt sich auch jetzt zur WM. Schnell wird deutlich, dass es  bei dem Turnier um mehr geht als nur um Spiele, wenn man richtig hinhört und zuschaut.

Kommentar Contra: Warum die WM scheiße und gefährlich zugleich ist

Stell Dir vor, Du sitzt auf einer Wiese mit einem Kumpel, Ihr trinkt Bier und hört Euch Vogelgezwitscher an: „Piep, piep, piep“ zwitschern die Vögel, alles ruhig und entsp… „TOOOR!“ Und schon ist die Ruhe gestört. Alle Menschen fühlen mit, denn wir sind in Brasilien, wir haben gegen die USA ein Tor geschossen und wir sind die Nationalelf. Eben nicht!

Die WM in Brasilien unter Ausschluss des Volkes
The sky is the limit: Begrenzter Wohnraum in São Paulos Favela-Stadtteil Rocinha. Foto: flickr, Rocinha_eflon (CC BY 2.0)

Endlich hat sie begonnen: Die 20. FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft. Das fußballverrückte Land am Zuckerhut steht für die kommenden vier Wochen im Fokus der Weltöffentlichkeit. Diese soll dann ein Brasilien sehen, das die sozialen Missstände im Land in den Griff bekommen hat. Doch auch während das Eröffnungsspiel zwischen Brasilien und Kroatien lief, kam es in São Paulo zu weiteren Protesten gegen die viel zu hohen Ausgaben für die Stadien und die Infrastruktur der WM. Aus Sicht der DemonstrantInnen wären diese Gelder besser im Bildungs- und Gesundheitswesen aufgehoben. Als Neymar den BrasilianerInnen mit seinen beiden Treffern den Auftaktsieg bescherte, war das WM-Stadion in São Paulo im Übrigen noch nicht komplett fertiggebaut.