Felix Freier
Petition gegen Umstrukturierung im MZ
Gehen bald die Fotos aus? Die Abteilung im MZ soll jedenfalls abgeschafft werden. Foto: box

Umstrukturierung. Langsam regt sich studentischer Protest gegen die Umstrukturierungen am Musischen Zentrum. Lilia Gougoutchkova hat eine Online-Petition für den Erhalt des Bereichs Fotografie ins Leben gerufen.

Fotografie verliert die Eigenständigkeit
Ein drohendes Unglück: Hinterlässt der Sharknado einen undifferenzierten, breiartigen künstlerischen Bereich?  Collage: sat

Umstrukturierung. Seit Januar ist endgültig klar: Es kommt mit einem neuen Ressort zu Veränderungen am MZ der RUB. Unklarheiten gibt es, was die konkrete inhaltliche Ausrichtung betrifft. 

Noch gibt es Fotoausstellungen im Foyer des MZ und auch Fotografiekurse; wie es mit diesem künstlerischen Bereich allerdings zum Wintersemester 2017/2018 weitergeht, ist unklar. Denn: Anstelle der bisher separaten Bereiche Bildende Kunst und Fotografie soll das Ressort „Künstlerische Gestaltung und visuelle Medien“ etabliert werden, dessen LeiterIn per Stellenausschreibung noch bis Ende Mai gesucht wird. Dabei handele es sich jedoch nicht nur um eine simple Zusammenlegung der beiden künstlerischen Ausdrucksformen, sondern um eine Erweiterung, so die Direktion des MZ.           
                                           :Die Redaktion
 
Offene Fragen bezüglich der MZ-Rubrik Fotographie – bleibt oder verschwindet sie?
Noch ist unklar, welche Rolle Fotografie im Programm spielen wird: Die neue Leitung wird diesbezüglich entscheiden. Foto: gin

Umstrukturierung. Mit dem Wintersemester 2017/18 wird der neue Bereich „Künstlerische Gestaltung und visuelle Medien“ am Musischen Zentrum initiiert. Ob es auch danach Angebote im Bereich der Fotografie geben wird, ist noch unklar. 

Fotographie ja oder Nein? Ob es die Rubrik im MZ im WiSe17/18 noch gibt, weiss niemand ganz genau
 Aus eins mach keins – das neue RUB-Finanzkonzept für’s MZ? Collage: fah

Kommentar.  Die bevorstehenden Änderungen im Musischen Zentrum der RUB sind mehr als fragwürdig. Studierende sind besorgt über die Folgen der Maßnahmen zum kommenden Wintersemester: Soll hier etwa am Refugium der Künste gespart werden?