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Wenn man im Fahrstuhl furzt und alle peinlich berührt schweigen, hört es nicht auf zu stinken

Kommentar. Heiko Maas und YouTube wollen was tun gegen Hate Speech. Eine Kompromisslösung, wie Raumdeo nach dem Scheißen.

Studiinitiative: Twitter, Facebook und Co. aus Profisicht
Omnipräsent: Die Plakate laden zu den Workshops ein. Foto: lor

InSTUDIES: Durch „Social Media for Students“ können Studis soziale Medien von der professionellen Seite kennenlernen. Der erste Workshop findet am 21. Februar statt.

Kritik nach Facebook-Post: CoolTour entschuldigt sich
Refugees Welcome: Ob falsch verstanden oder nicht – Integration ist für alle Beteiligten nicht immer einfach. Bild: pixabay

Ein Facebook-Post von Bochum Total löste am vergangenen Mittwoch Entrüstung gegen den Betreiber CoolTour aus. Dieser richtete sich explizit an arabisch-sprechende Menschen mit der Bitte, sich bei dem Festival „zurückhaltend zu verhalten“ und „auf keinen Fall Frauen anzubaggern“, auch wenn „sie nur wenig Kleidung tragen“ würden. Der Veranstalter ruderte zurück, die Kritik blieb während des Festivals ein Thema.     

Anti-Duckface-Tag

Nun folgt ein kleines Rätsel, werte :bsz-LeserInnen: Was ist auf jedem dritten Foto auf Instagram, Facebook und Tumblr zu finden, ist eine vorwiegend weibliche Eigenart und erfordert höchstes Lippenspitzengefühl? Ganz recht, die Rede ist natürlich vom allseits polarisierenden Duckface.

Politiker und Punk Wölfi wettert gegen Poetry Slam
„Eine offene Kunstform“: Jan Bühlbecker moderiert den 00 Slam vor 50 Leuten. Foto: mar

Was für Kultur soll es künftig in Bochum, vor allem in Wattenscheid, geben? Wenn es nach Wolfgang „Wölfi“ Wendland, Sänger der Punk-Band Die Kassierer und Lokalpolitiker, geht, wohl anscheinend keinen Poetry Slam. Auf Facebook äußerte er sich abfällig gegen diese Kunstform. Das kann Slammer Jan Bühlbecker aus Wattenscheid nicht auf sich sitzen lassen.

Pamphlet: Irrsinn: Bundestag speichert deine Daten

Ich höre Dich sagen: Ich habe ja nichts zu verbergen, wer keinen Dreck am Stecken hat, braucht sich nicht zu beklagen! Am 16. Oktober hat der Bundestag beschlossen: Privatunternehmen wie Google und Facebook sowie amerikanische Geheimdienste wissen darüber Bescheid,  was unsere Bürger und Bürgerinnen den ganzen Tag so treiben – wir wollen das auch! Das ist nicht so schlimm, sagst Du wieder, denn Du hättest ja nichts … Ach ja? Warum hast Du dann Vorhänge an deinem Fenster? Warum ist es Dir peinlich, bestimmte Dinge in der U-Bahn zu erzählen?

Wackel-Platten und nervige KommilitonInnen: Wo lasst Ihr Euren Frust aus?
 Nur wer diese Liste befolgt, kennt die RUB: Fabian empfiehlt Erstis, diese Dinge auf jeden Fall in ihrem ersten Semester abzuhaken.

Der Kult des Verspottens auf Facebook ist an der RUB entstanden. Frusten Euch nervige Vorlesungen oder der Fehlkauf in der Mensa? Dann könnt Ihr ganz anonym bei „Verspottet: Ruhr Universität Bochum“ Euren Dampf ablassen. Die :bsz hat nachgefragt, welche Lieblingsbilder der Gründer, Fabian Adamczewski, in den letzten zwei Jahren bekommen hat.

Studierende flirten anonym und digital
Die Uni-Bibliothek: Kann auch zum Flirten genutzt werden. Foto: mar

Täglich laufen einem auf dem Campus hunderte von Menschen über den Weg und manche von ihnen findet man sogar attraktiv. Und dann gibt es hin und wieder welche, die verdrehen einem geradezu den Kopf. Der Stoff der Vorlesung wird schnell zur Nebensache, wenn ein paar Plätze weiter eine schöne Kommillitonin sitzt, das Lernen in der Bibliothek fällt schwer, wenn am Arbeitsplatz gegenüber ein fescher Kommilitone über seinen Büchern sitzt. Leider sind Hörsaal und Bibliothek Orte, die nicht gerade dazu geeignet sind, ein Gespräch anzufangen. Abhilfe sollen die Spotted-Plattformen auf Facebook schaffen.

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