Ernährung
RUB Studi schreibt Ernährungsbuch
Intelligent essen: Vincent Braukämper sagt den Ernährungsmythen den Kampf an. Bild: bena

Ernährung. Es gibt viele Diäten, die laut Expert*innen einen Traumkörper versprechen. Was aber nicht gesagt wird, ist was mit dem Körper passiert. In seinem Buch behandelt RUB-Studi Vincent Braukämper das Thema genauer.
 

Schulfach Ernährung auf dem Vormarsch
Bald im Unterricht? Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert das Schulfach "Ernährung".

Bildungspolitik. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert ein neues Unterrichtsfach an Schulen: Ernährung.

„Gesunde Ernährung“ – Gute Note gratis
Symbolbild

Glosse. Deutschlands Kinder sind zu fett – erzähl‘ mir mal eineR etwas Neues. Ein neues Schulfach soll’s richten – welch schöne Seifenblase.

Vegane Kartoffelsuppe aus Nordrhein-Westfalen
Foto: kac

Dass sich Menschen vegan ernähren, ist mittlerweile nichts ungewöhnliches mehr. ErnährungsberaterInnen sehen es für einige gesundheitlich vorbelastete Personen sogar als eine sehr gesunde Ernährungsumstellung. Anlässlich unseres Schwerpunktes [Seite 8] kommt coolinarisch heute aus NRW – mit einer Sonderausgabe zur bewussten Ernährung. Kochen und Essen ohne Plastik – Guten Appetit.

Erfrischungsgetränke sind überzuckert – und machen krank
Diabetes statt Durstlöscher: Auch in vermeintlich gesunden  Getränken ist der Zuckergehalt laut „foodwatch“ sehr hoch. Foto: sat

Gegen die Müdigkeit wird eben schnell zwischen den Vorlesungen ein Energy-Drink getrunken. Wie viel Zucker eine Dose genau hat, interessiert in diesem Moment nicht, auch die empfohlene Tagesdosis an Zucker ist egal. Wer schaut sich das Kleingedruckte genau an? „Foodwatch“ schon – und kam zu einem erschreckendem Ergebnis. Viele Getränke sind überzuckert – die Folgen liegen auf der Hand. Was fordert „foodwatch“? Gibt es bald eine Zucker-Steuer? Wie reagiert die Bundesregierung auf die zunehmende Adipositas- und Diabetes-Welle?               

:Die Redaktion

Kommentar: Keine Bevormundung, sondern helfende Regulierung

Die VerbraucherInnenorganisation „foodwatch“ hat Erfrischungsgetränke in Deutschland analysiert. Obwohl Deutschland die internationale Diabetes-Rangliste anführt und 52 Prozent der erwachsenen Bevölkerung offiziell als „übergewichtig“ gilt, sind unsere Erfrischungsgetränke hochgradig zuckerhaltig – und werden trotzdem freudig konsumiert. Eine „Zuckersteuer“ könnte das ändern. Finanzieller Druck also, um größtenteils selbstverschuldeten Volkserkrankungen entgegen zu wirken?  Warum eigentlich nicht! 

Orthorexia Nervosa – nur ein Trend oder bald eine neue psychische Diagnose?
Nur essen, was vermeintlich gesund ist: OrthorektikerInnen zwischen Tabus und Zwängen. Foto: mb / pixabay.com

Bloß keine Weizenprodukte, Obst und Gemüse nur mit Biosiegel und Zucker ist ohnehin tabu – ein möglichst gesunder Lebensstil ist gerade in den vergangenen Jahren dank Nahrungsmittelüberfluss zum Trend geworden. Doch ab wann gilt extrem selektives Ernährungsverhalten als pathologisch?
 

Monopolismus und Konsum: Die Folgen der Maßlosigkeit
Tönnies-Imperium: Hier wird geschlachtet, was das Zeug hält. Foto: tims

Die Weihnachtszeit ist vorbei und mit ihr auch die Völlerei, der unbegrenzte Fleischkonsum: Zwischen dem obligatorischen Gänsebraten und dem Fleischsalat mit einem Brühwürstchen passten bestimmt noch die Rinderrouladen und die Hühnersuppe in den Magen. Es offenbart die Ausmaße des westlichen Fleischkonsums, doch ist sie nur der jährliche Höhepunkt einer perversen Entwicklung: Die Gier nach billigem Fleisch ohne Rücksicht auf die beängstigenden Folgen für Tier und Mensch.

Nässe und Kälte im Pott: Wie stärke ich meine Vitalität?
„An apple a day keeps the doctor away“:  Mit einfachen Hausmitteln gesund bleiben. Foto: kac

Mit dem Herbst kommen auch schon die triefenden Nasen und Hustenattacken – meistens ausgerechnet neben Euch in der U-Bahn oder im Bus. Es muss Murphys Gesetz sein, dass sich gerade die erkälteten Menschen immer neben Euch setzen müssen. Um besser durch die Erkältungswelle zu kommen, hat die Redaktion  eigene Erfahrungen ausgetauscht und die effektivsten sowie kostengünstigsten für Euch zusammengestellt.

:bsz-Buchtipp
Nathan Myhrvold, Maxime Bilet: „Modernist Cuisine at Home“. Foto: Taschen Verlag

Die Kochkunst revolutionieren: Nichts anderes hatte Nathan Myhrvold mit seinem zeitgenössischen Klassiker „Modernist Cuisine“ im Sinn. Das monumentale Werk erschien 2011 und begeisterte Kochfans weltweit. Auf knapp 2500 Seiten werden in epischer Breite die Vorzüge des so genannten „modernistischen Kochens“ gepriesen. Dabei geht es nicht nur darum, Nahrung mit Hilfe von chemischen Hilfsmitteln in ungewöhnliche Formen wie Gels oder Schäume zu bringen. Diese Molekularküche kommt zwar auch als Bestandteil vor, ist aber nicht, wie oft angenommen, der Hauptbestandteil der modernistischen Zubereitung von Speisen. Vielmehr geht es darum, die physikalischen und chemischen Prozesse, die aus einem rohen Lebensmittel ein schmackhaftes Gericht werden lassen, zu optimieren und zu erweitern. Bekannte Hilfsmittel wie der Schnellkochtopf, aber auch ungewöhnliche wie Vakuumbeutel und Gasbrenner kommen dabei zum Einsatz.

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