Deutschland
„Hauptsache, mir geht’s gut“-Mentalität: Streiks stießen auf Unverständnis
Böser Beelzebub oder strahlender Ritter: Für die einen ist GdL-Chef Claus Weselsky eine Lichtgestalt — für die anderen ein machtgieriger Geier.					              				      Illustration: mar

„Risiko für den Wirtschaftsstandort Deutschland“. So nannte Verkehrsminister Dobrindt (CSU) den Bahnstreik. Als übertrieben, nervig und lästig empfanden ihn viele Menschen und dachten dabei vor allem an sich selbst, ihren Komfort und ihre tägliche Routine. Dass es bei dem Streik um mehr als nur höhere Löhne, sondern um Grundrechte ging, erklärt Benjamin Trilling im Blick:Winkel. Ähnlich paradox – die für ihre Rechte Kämpfenden werden als Buhmänner wahrgenommen – ging es auch bei den Streiks in Sozial- und Erziehungsberufen zu.

Von der unsichtbaren großen Minderheit: Eine kleine Geschichte der PolInnen im Ruhrgebiet
Wir Unsichtbaren - Buchcover

Vom Ruhrgebiet heißt es immer wieder, hier gäbe es mehr PolInnen als anderswo in Deutschland. Das hätte sich sogar in unserer hiesigen Mundart, dem Ruhrdeutschen niedergeschlagen. Auf jeden Fall aber gäbe es hier so viele Kowalskis, Schimanskis und andere -skis wie sonst nirgends. Was ist dran an den „Ruhrpolen“?

Einer der größten Flüsse Europas von oben

Nach Filmen wie „Bavaria“ und „Die Nordsee von oben“ ist „Rheingold – Gesichter eines Flusses“, die neuste Natur-Doku von den FilmemacherInnen Peter Bardehle und Lena Leonhardt. Spektakuläre Naturaufnahmen aus der Vogelperspektive werden in 91 Minuten nicht ein Mal langweilig.
 

DIE :BSZ-GLOSSE
Witten in der finalen Nacht: Bengalos vor dem Rathaus. - Foto: USch

Aus! Aus! Aus! Das Finale, ursprünglich aus dem Italienischen und vom lateinischen „finis“, „Ende“, abgeleitet,  bezeichnet einen glanzvollen, Aufsehen erregenden Abschluss...

Geschenke im Sommer – Amerika hört uns zu

Der Spannungsbogen war schnell erschöpft: Zuerst kam das globale PRISM-Programm sowie der Abhörskandal um die Kanzlerin, dann Doppelagenten und nun auch der Skandal um Tor (siehe S. 8).  Wir hatten und haben gute Gründe, sauer zu sein und es mal lauter werden zu lassen. Nach der Ausweisung des Geheimdienstrepräsentanten scheinen uns die Amerikaner wieder wahrzunehmen und das wird auch Zeit.

Infografiken bis zum Abwinken – gestalten-Verlag versteht Deutschland
Lesen, lernen, anschauen: Die Autoren versuchen zu ergründen, was die Bundesrepublik im Innersten zusammenhält. Coverausschnitt.: gestalten-Verlag

Deutschland verstehen – nicht mehr und nicht weniger verspricht uns das Werk von Ralf Grauel und Jan Schwochow. Das ist der Anspruch, mit dem LeserInnen die 240 gebundenen Seiten im Hardcover zur Hand nehmen.  Aber wir von der  :bsz geben uns gerne erst einmal mit weniger zufrieden. Wir wollen wissen: Was sagt das Buch uns als Studierenden der RUB?

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