Düsseldorf
Studi-Protest gegen Studi-Gebühren
Bunt und laut: Mit TrommlerInnen, Transparenten und Tiefdruckgebiet zogen die Studis vor den Düsseldorfer Landtag. Bild: box

Protest. Im trüben Schein der schwarz-gelben Herbstsonne zogen Studierende am 21. November zum Düsseldorfer Landtag. Der Grund: die bevorstehenden Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen. 

Gebrochen und gedemütigt kehrt die FDP von den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zurück. Die Landesregierung rückt jedoch nicht von ihren Plänen ab, partielle Studiengebühren wiedereinzuführen. Deshalb kamen nun Landes-ASten-Treffen, gewerkschaftliche Hochschulgruppen und politische Jugendorganisationen in Düsseldorf zusammen, um ihre unerschütterliche Position zu beziehen: Nein zu Studiengebühren! Doch wie erfolgreich war der Protest? Und zu welchem Ergebnis kam der im Anschluss tagende Wissenschaftsausschuss? Bei solchen Aussichten denkt man sich doch unweigerlich: Lieber nicht regieren als Studiengebühren.             
 

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Studi, gib Uhren!
Politischer Protest: Zahlreiche Gruppierungen und Initiativen fanden sich zusammen, um gegen Studiengebühren zu demonstrieren. Bild: box

Protest. Bye bye, Jamaika, hallo deutsches Regenwetter. Nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen im Bund bleibt die Position der Studierenden Nordrhein-Westfalens unverändert: Am 21. November riefen sie erneut zur Demo gegen Studiengebühren auf. 

 
Anwesenheitspflicht kehrt zurück an NRW-Hochschulen
Noch herrscht Leere: Doch das kann sich bald ändern, denn die neue Landesregierung will den Hochschulen die Entscheidung über die Anwesenheitspflicht selbst überlassen. Foto: juma

Bildungspolitik. Drei Jahre war sie verschwunden, jetzt bringt die NRW-Landesregierung ein totgeglaubtes Relikt vergangener Tage zurück in die Hörsäle und Seminarräume.

Qualitätsstandards sind nicht billig zu bekommen
Ein Weckruf für die Politik: vor dem Landtag wurde laut und deutlich gefordert, dass endlich mehr Mittel in den Offenen Ganztag fließen. Foto: Patrick Henkelmann

Protest. Vergangenen Mittwoch demonstrierten in Düsseldorf über 2.000 Menschen für Qualitätsstandards und bessere Arbeitsbedingungen im Bereich der Nachmittagsbetreuung.

Streik in Düsseldorf – Auswirkungen an der RUB
Tarifverhandlung mit Humor: „Wer hätte gedacht, dass das Wetter genauso eiskalt und unberechenbar ist wie die Arbeitgeber?“ Foto: box

Warnstreik: Die Gewerkschaften setzten am 9. Februar in Düsseldorf ein klares Zeichen in den Tarifverhandlungen der Länder 2017. Auch für die Ruhr-Universität Bochum hatte das Engagement der circa 7.000 GewerkschafterInnen Folgen. 

Prokurdische Demo in Düsseldorf verläuft weitestgehend friedlich
Protest an Erdoğans Minderheitenpolitik: Junge Kurdinnen sind bei Protesten besonders aktiv, wie hier in Düsseldorf.Foto: sat

Nach Polizeiangaben waren etwa 3.500 Personen am vergangenen Samstag in Düsseldorf an der pro-kurdischen Demonstration beteiligt. Die Veranstaltung verlief überwiegend friedlich. Es waren TeilnehmerInnen aus ganz Europa dabei.

NRW-Sozialbericht 2016: Mehr Beschäftigte, mehr Ungleichheit

Das Kabinett in Düsseldorf hat in der vergangenen Woche den Sozialbericht 2016 verabschiedet. Dieser enthält Daten und Statistiken zur aktuellen Armuts- und Reichtumsentwicklung im Land NRW und informiert über die Lebenslagen ausgegrenzter Personen- und Bevölkerungsgruppen bis 2014.

Sowi-Studis auf Bildungsexkursion in Düsseldorf
Plenarsaal des Landtags: Sowi-Studis bilden sich politisch weiter. Foto: wikimedia commons, Moritz Kosinsky

Unter diesem Motto besuchten am 12. Mai rund 20 Studierende der Fakultät für Sozialwissenschaft unter der Leitung der Praktikumsbeauftragten Dr. Heike Hoppmann die Landeszentrale für politische Bildung (LZpB NRW) in Düsseldorf. Dort diskutierten sie mit Dr. Thomas Pfeiffer, Extremismus-Experte des Verfassungsschutzes und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Ruhr-Universität Bochum, über Rechtsextremismus. Nach der anschließenden Plenarsitzung des Landtages fand ein Abschlussgespräch mit Innenminister Ralf Jäger (SPD) statt.

 
Bilder und Referate: Kunst-Studis zwischen Vorbereitungsstress und Existenzangst
Grummeln mit Recht: Aus Sorge um ihre Karriere möchten die Studis sich nicht ablichten lassen. Foto: kac

Die Kunstakademie unserer Landeshauptstadt präsentiert so früh wie noch nie zuvor den Rundgang, bei dem die Studierenden ihre Semesterarbeiten vorstellen. Obwohl die Vorlesungszeit bis Mitte Februar geht, findet die Ausstellung bereits vom 27. bis zum 31. Januar statt.

10. Open Source Festival in Düsseldorf: Schon immer alternativ und anders
Aus braven Trabern werden galoppierende TanzaktivistInnen: Das Open Source liefert auch zum 10. Geburtstag einen bunten Mix aus Kunst, Kultur und Musik. Foto: tims

Am vergangenen Samstag feierte das Düsseldorfer „Open Source Festival“ auf der Galopprennbahn mitten im Grafenberger Wald seinen zehnten Geburtstag. Lokale und internationale Bands sorgten auf drei Bühnen für ausgelassene Sommerstimmung – nebenbei stellten StudentInnen der Kunsthochschule für Medien ihre Werke auf dem Gelände aus. Die Headliner „Metronomy“ bildeten den würdigen Abschluss.

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