Computer
Darknet
Wilkommen beim Torbrowser: Auch wenn Ihr Erstuser*innen seid, ist das alles gar nicht so schwierig.  Screenshot: fufu:

Guide. Das sagenumwobene Internet der Dunkelheit ist nur was für Fachleute? Nichts da, das Darknet ist für alle da!
Es ist ganz einfach.

Darknet
Grüne Ziffern auf schwarzem Bildschirm: Für viele sieht hacken so aus. Das stimmt jedoch nicht. 	              Bild:kiki

Web 2.0. Das versteckte Internet gewinnt immer mehr an Popularität. Schon jetzt treiben sich auch größere Firmen in den „hidden parts of the internet“ rum. 

Ab Frühjahr in Dortmund: Museum für Heimcomputer zeigt die Geschichte eines Hobbys
Der Daddelkisten Urgroßmutter (hier im Computerspielmuseum in Berlin): Die 1972 erschienene Magnavox Odyssee konnte im Prinzip nur drei Bildpunkte darstellen, für den Rest der Grafik mussten „analoge“ Spielfelder herhalten.      Foto: mar

Manchen leuchten die Augen, wenn sie Spielfiguren sehen, die aus 128 Pixeln bestehen. Jedes zweite Indie-Spiel setzt heute auf Pixelgrafik und die Tauschbörsen für alte Computer und Spielekonsolen werden auch immer zahlreicher. Grund genug, ein Museum für die Geschichte der digitalen Vergnügungen in diesem Frühjahr zu eröffnen. Das Binarium zeigt die Geschichte unserer digitalen Kultur.

Das Akronymicon – :bsz knackt den Gremiencode XIV: IT-Beirat – Wie können wir zukünftig in Computerdingen mitreden?
Dringend gesucht: Selbst in der Generation der digital natives ist die studentische Vertretung im IT-Beirat unbesetzt. Illustration: mar

„Die deutsche Digitalpolitik ist eine Katastrophe. Und Sie sind schuld daran. Sie lassen sich alles bieten…  Als Bürger haben Sie versagt.“ Das schrieb Sascha Lobo vergangene Woche in seiner SpOn-Kolumne „Die Mensch-Maschine“. Ähnliches lässt sich über die Situation der Digitalpolitik an der RUB sagen. Die studentische Beteiligung im Beirat für Informationstechnik (oder kurz IT-Beirat) liegt momentan brach.

Kommentar: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß

Wir brauchen es zunehmend, wie die Luft zum Atmen – freies WLAN überall und zu jeder Zeit. Die Stadt Bochum plant nun, das tiefe digitale Luftholen allen PassantInnen in der Innenstadt zu ermöglichen (siehe Seite 3 oben). Digitale Junkies dürften also erleichtert aufatmen. Auf in die Kortumstraße, Smartphones raus, einwählen – lossurfen! Was dabei genau passiert, interessiert uns nicht. Hauptsache, es läuft. Verantwortlich sind schließlich andere.

:bsz-Nebenjob-Serie: „Alles außer kellnern“ – Teil I
Nutzt ihre Fähigkeiten zum Helfen und Geldverdienen: IT-Studentin Jessica hat sich auch mal einen unserer Redaktionsrechner gründlich angesehen. Foto: mar

IT-StudentInnen als NachhilfelehrerInnen für ältere Semester außerhalb der Uni – dieses Konzept verfolgt die Firma Student @ Home aus Erfurt. Seit diesem Jahr ist die Geschäftsidee auch in Bochum angekommen. RUB-IT-Studentin Jessica Brinkmann und eine Kommilitonin machen Hausbesuche bei Menschen, denen World Wide Web und Kabelsalat über den Kopf wachsen.

The Big Bang Theory – ein Urknall der Vorurteile
Ein bisschen Spaß muss sein – auch, wenn er auf Kosten anderer geht? Foto: ck

Zwischen 1926 und 1951 drehte das us-amerikanische Komiker-Duo „Laurel und Hardy“ 106 Filme. Im deutschsprachigen Raum wurden Stan Laurel und Oliver Hardy unter der Bezeichnung „Dick und Doof“ bekannt. Dass man mit signifikanten körperlichen Merkmalen, (gemimt) eingeschränkter geistiger Leistungsfähigkeit sowie zahlreichen Klischees und Vorurteilen im Kino und Fernsehen richtig Kasse machen konnte und kann, ist eine historisch verbriefte Tatsache. Auch die amerikanische TV-Serie „The Big Bang Theory“ zeigt, dass es noch immer ganz normal zu sein scheint, sich öffentlich und medial auf Kosten anderer zu belustigen.